Mediennutzung und Aufmerksamkeit: Zeitungen und Zeitschriften punkten

Eine repräsentative Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse zum Thema Mediennutzung und Aufmerksamkeit hat untersucht, wie aufmerksam sich Rezipientinnen und Rezipienten unterschiedlichen Medien widmen. Folgende Mediengattungen wurden dafür miteinander verglichen: Zeitungen und Zeitschriften in Print bzw. die CrossMediaReach (CMR) – also die kombinierte Reichweite aus Print und Online-Angeboten –, Fernsehen, Radio und Social-Media-Plattformen.

Schweizer Studie analysiert Entwicklung des Journalismus

Die aktuelle Studie „Mediennutzung 2035 – Studie zur Zukunft der Informationsmedien“ des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich, gefördert vom Verlegerverband Schweizer Medien (VSM), analysiert zentrale Entwicklungen des Journalismus in der Schweiz mit Blick auf die nächsten zehn Jahre. Grundlage sind 15 Interviews mit internationalen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Medienpraxis sowie die Auswertung bestehender Nutzungsdaten und internationaler Forschung. Die wichtigsten Befunde im Überblick:

Werbung in Zeitungen und Zeitschriften: Demokratiestärkend, glaubwürdig und standortrelevant

Eine aktuelle Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Media-Analysen zur Werberelevanz 2025 hat das Bewusstsein in der Bevölkerung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz von Werbung in folgenden Mediengattungen abgefragt: Zeitungen und Zeitschriften in Print bzw. die CrossMediaReach (CMR) – also die gedruckten sowie E-Paper-Ausgaben und das entsprechenden Online-Angebot der Medien –, Fernsehen, Radio, Social-Media-Plattformen und Außenwerbung.

Printmedien in Österreich generieren Arbeitsplätze und Steuern

In einer neuen Studie hat sich das Economica Institut im Auftrag des VÖZ, ÖZV und VRM die gesamte volkswirtschaftliche Bedeutung der Printmedien in Österreich angesehen. Die Studie zeigt erstmals ein umfassendes Bild dieser gesamten Wirtschaftsleistung.

Reuters Medien-Trend-Report 2019

Das Reuters Institut hat über 200 Führungskräfte aus dem globalen Digitalbereich zu den zentralen Branchenthemen des Jahres befragt. 2019 rücke demnach die Regulierung von Online-Plattformen in den Fokus. Während die zunehmende Desinformation im Internet Demokratien auf der ganzen Welt untergrabe, stünden Medien vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. Darüber hinaus dämpft die Studie die zu hohen Erwartungshaltungen bei Digital-Abos.

Markensichere Umfelder werden immer wichtiger

In Zeiten von Fake News und steigender Unsicherheit auf Seiten von Lesern und Mediennutzern sind journalistische Umfelder in der Markenkommunikation besonders gefragt, zeigt eine aktuelle VDZ-Studie. Die Bedeutung markensicherer Umfelder und der verbundenen Themen Viewability und Ad Fraud steigt parallel zu den wachsenden Herausforderungen durch nutzergenerierte Inhalte, Fake News und Programmatic Advertising.

Bedeutung von Werbung wächst weiter

„Das Bewusstsein über die Bedeutung von Werbung für die Wirtschaft hat im Jahresvergleich signifikant zugenommen“, erklärte der Präsident des Österreichischen Werberats Michael Straberger im Zuge der Ergebnispräsentation der aktuellen ÖWR-Konsumentenstudie. Konzipiert als Vergleichsstudie zu der 2015 durchgeführten Befragung, liefern die nun erzielten Ergebnisse sowohl wichtige Inputs für die Werbewirtschaft an sich, als auch für gesellschaftliche Entwicklungen im Allgemeinen.

Höchste Akzeptanz für Werbung in Print

IMAS international hat in einer für Deutschland bevölkerungsrepräsentativ angelegten Studie das Image verschiedener Werbegattungen nach den Schlüsselkriterien „ist nervig“, bietet nützliche Informationen“ und „ist unterhaltsam“ überprüft. Aggregiert man die Akzeptanz der Werbemittel nach der Zahl ihrer Key-Benefits, so liegt Werbung in Print an der Spitze der überprüften Werbeformen.

Kleine Minderheit beherrschte Wahlkampf-Diskurs

8.900 Facebook-User – und damit nur ein Bruchteil der Nutzer auf der Plattform – haben den Wahlkampf-Diskurs zur Nationalratswahl 2017 bestimmt. Zu diesem Ergebnis kommt Analyse des Onlinemagazins „mokant.at“. Für die Untersuchung wurden laut Aussendung Millionen Daten zum österreichischen Wahlkampf gesammelt. Erfasst wurden rund 40 Facebook-Seiten von Politikern und Medien von August bis Oktober 2017.

Zeitungsumfeld steigert Werbewirkung

Eine aktuelle Studie aus Deutschland belegt den positiven Einfluss des redaktionellen Umfelds und der konzentrierten Nutzerverfassung auf die Werbewirkung von Zeitungsanzeigen. Mithilfe von Blickaufzeichnungen und der Messung von Hirnaktivitäten wurde erforscht, was in Lesern vor sich geht, während sie eine Zeitung lesen.