Presse

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Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bietet für Journalistinnen und Journalisten, Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner sowie die interessierte Öffentlichkeit regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie über laufende Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes. Auf der VÖZ-Homepage steht außerdem grundsätzliches Daten- und Dokumentationsmaterial zur Verfügung.

Presseaussendungen des VÖZ auf ots.at

Kontakt:
Michaela Reisinger, BA
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T: +43 664 33 29 411
M: michaela.reisinger@all-media.at

29. September 2022

Neuausrichtung VÖZ-Förderpreis Wissenschaft und Medien: Einreichungen ab jetzt bis 5. Dezember 2022 möglich

Verband Österreichischer Zeitungen prämiert in drei Kategorien praxisorientierte Medienforschung und wissenschaftsjournalistische Beiträge

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zeichnet
erneut herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu aktuellen
und relevanten Fragestellungen für Medienunternehmen verlegerischer
Herkunft aus. Ziele sind die Förderung praxisorientierter Ausbildung
und Forschung an den heimischen Fachhochschulen und Universitäten
sowie eine engere Vernetzung von Wissenschaft und Praxis. Der
erweiterte VÖZ-Förderpreis Wissenschaft und Medien wird heuer
erstmals in drei Kategorien ausgeschrieben.

Zwtl.: Förderung wissenschaftlich fundierter Forschung: Förderpreis
Medienforschung und Hannes Haas-Nachwuchspreis

Der Förderpreis Medienforschung wird für exzellente Masterarbeiten
oder Dissertationen vergeben, die praxisrelevante Fragen der
Medienbranche aufgreifen und neue Impulse für Medienunternehmen
liefern.

Gemeinsam mit der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) mit
Unterstützung der Austria Presse Agentur (APA) vergibt der VÖZ den
Hannes Haas-Nachwuchspreis an Arbeiten, die sich der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
widmen. Beide Kategorien sind mit je EUR 2.000,- Preisgeld dotiert.

Zwtl.: Neuer Preis für Wissenschaftsjournalismus

Erstmals vergibt der VÖZ auch einen Preis für
Wissenschaftsjournalismus, der ebenfalls mit EUR 2.000,- dotiert ist.
Auszeichnungswürdig sind journalistische Text-, Video- oder
Podcastbeiträge, die in einem österreichischen Medium (Print oder
digital) erschienen sind und ein aktuelles wissenschaftliches Thema
für ein breites Publikum aufbereitet haben. Die Vergabe dieser
Auszeichnung erfolgt auf Vorschlag von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern sowie durch die Mitglieder des wissenschaftlichen
Beirats, Einreichungen sind in dieser Kategorie nicht möglich.

„Journalistinnen und Journalisten spielen eine große Rolle, wenn
es darum geht, der Bevölkerung komplexe wissenschaftliche
Sachverhalte näherzubringen und verständlich zu machen. Mit ihrer
Arbeit leisten sie einen bedeutenden Beitrag im Kampf gegen die
zunehmende Wissenschaftsskepsis, die wir aktuell in der Gesellschaft
beobachten. Der neue Preis für Wissenschaftsjournalismus soll diese
Leistung von Medienschaffenden in den Fokus rücken“, sagt Medien- und
Kommunikationswissenschaftler Univ.-Prof. Matthias Karmasin, der
Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats, zur Zielsetzung der neuen
Kategorie.

Zwtl.: Bis 5. Dezember 2022 einreichen

Fristende für Einreichungen für den Förderpreis Medienforschung
und den Hannes Haas-Nachwuchspreis sowie Nominierungen für den Preis
für Wissenschaftsjournalismus ist der 5. Dezember. Für eine
Auszeichnung infrage kommen wissenschaftliche Arbeiten, die von 2020
bis 2022 verfasst worden sind und sich mit zumindest einem
wesentlichen Aspekt des Medienwesens befassen. Alle Details zur
Ausschreibung finden sich unter [www.voez.at] (http://www.voez.at/).

Der VÖZ-Förderpreis Wissenschaft und Medien steht unter dem
Ehrenschutz des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und
Forschung, Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Polaschek.

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23. Juni 2022

ADGAR 2022: VÖZ zeichnet XXXLutz als Printwerber des Jahres aus

VÖZ-Präsident Mair: „Gedruckte Anzeige ist die Champions League der Werbung. Die ADGAR-Gewinner überzeugten mit Originalität und Kreativität.“

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat am 22.
Juni zur ADGAR-Gala geladen, bei der im Wiener Konzerthaus die besten
Print- und Onlinewerbungen des vergangenen Jahres prämiert wurden. Zu
den ausgezeichneten Agenturen zählten in diesem Jahr BBDO Wien, FUEL
Austria, TUNNEL23, DDB Wien und Demner, Merlicek & Bergmann/DMB. Zum
Printwerber des Jahres kürte die ADGAR-Jury die XXXLutz Gruppe.

Rund 400 Gäste aus Werbung, Wirtschaft, Politik und Medien waren
der Einladung des VÖZ gefolgt und feierten die kreativsten Köpfe der
Werbebranche. VÖZ-Präsident und Styria-Vorstandsvorsitzender Markus
Mair eröffnete den Abend. Er betonte die enge Verbundenheit der
heimischen Medien verlegerischer Herkunft mit der Werbebranche,
warnte jedoch vor einer dramatischen Verschiebung der Mediabudgets zu
den großen Digitalplattformen.

„Kreative Gestaltungsideen von Print- und Onlinewerbung bieten
einen Mehrwert für unsere Produkte, und zugleich war und ist die
gedruckte Anzeige gewissermaßen die Champions League der Werbung.
Allerdings haben internationale Digitalkonzerne im Meldezeitraum von
Jänner bis April dieses Jahres mehr Werbegeld in Österreich
eingenommen als alle klassischen Medien wie TV, Radio, Print, Plakat
sowie Prospekt zusammen“, so Mair. „Die Schaltungen auf vielen dieser
Plattformen erreichen jedoch laut aktuellen Untersuchungen zu einem
erheblichen Teil keine realen Nutzerinnen und Nutzer mehr – im
Gegensatz zur Printwerbung in redaktionellen Medienprodukten. Diese
Umschichtung bringt nicht nur ökonomische, sondern auch
demokratiepolitische Risiken mit sich.“

Darüber hinaus thematisierte Mair auch die in den vergangenen
Monaten vieldiskutierte Neuaufstellung der Inseratenvergabe der
öffentlichen Hand und erteilte der Idee einer „Deckelung“ der
Werbeausgaben des gesamten öffentlichen Sektors eine Absage. „Eine
willkürliche Deckelung der Ausgaben ist für den Unternehmensbereich
des öffentlichen Sektors, der rund zwei Drittel der Gesamtausgaben
der öffentlichen Werbeausgaben ausmacht, nicht zielführend und hätte,
wie auch andere Werbebeschränkungen zeigen, dramatische Folgen für
die Arbeitsplatzsicherheit und Wertschöpfung in diesem Land“, betonte
der VÖZ-Präsident.

Zwtl.: Der Printwerber des Jahres

Als „Printwerber des Jahres“ wurde bereits zum zweiten Mal die
XXXLutz Gruppe ausgezeichnet. Helmut Schoba (VGN Medien Holding),
VÖZ-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Boards Werbemarkt, ging in
seiner Laudatio auf die herausragenden Leistungen ein, die das
Unternehmen im Bereich der Printwerbung seit vielen Jahren erbringt.
„Nicht viele Unternehmen können von sich sagen, mehr als einmal mit
dem begehrten ADGAR für den Printwerber des Jahres ausgezeichnet
worden zu sein. Die XXXLutz Gruppe ist so ein Unternehmen: Sie setzt
bereits seit der Unternehmensgründung kontinuierlich und aus tiefster
Überzeugung auf Printwerbung und ist somit für die heimischen
Medienhäuser ein verlässlicher Partner“, so Schoba. „Das möchten wir
mit dem ADGAR in diesem Jahr ganz besonders würdigen.“ Helmut Schoba
und VÖZ-Präsident Markus Mair überreichten die Trophäe an Michael
Grecksamer, Werbeleiter der XXXLutz Gruppe.

Zwtl.: Die Sieger in den weiteren Kategorien

Die Kategorie Dienstleistungen konnte die Agentur DDB Wien mit dem
Sujet „McDark“ für den Kunden McDonald’s für sich entscheiden.
Beeindruckt zeigte sich die ADGAR-Jury von der „unkonventionellen,
pointierten und kreativ reduzierten“ Umsetzung. Übergeben wurde der
ADGAR von Parisa Hamidi-Grübl, Prokuristin und Leitung Sales Werbung
„Der Standard“, und Maximilian Dasch, Geschäftsführer der „Salzburger
Nachrichten“.

Mit dem Sujet „Festtagsstimmung“ für den Kunden Wiener Zucker, das
„durch die einfache grafische Aufbereitung und die eindeutig
mehrdeutige Botschaft die Vielseitigkeit des Produkts Zucker als
Zutat“ in Szene setzt, konnte BBDO Wien die Fachjury in der Kategorie
Handel, Konsum- & Luxusgüter überzeugen. Die Trophäe überreichten
Petra Kling, Büroleitung „Tiroler Tageszeitung“ in Wien, und Gerhard
Valeskini, Geschäftsführer der „Kronen Zeitung“ und der Mediaprint.

Mit einem Sujet, das zum Nachdenken anregt, traf die Agentur FUEL
Austria für den Kunden Volvo Car Austria den Nerv der Jurymitglieder.
Für diese gelungene „Kombination von Autowerbung und Klimawandel mit
Nachhaltigkeit und CSR als Botschaft verantwortungsvoller
Printwerbung“ holte FUEL Austria den ADGAR in der Kategorie Auto &
Motor, den die Gewinner von Claudia Gradwohl, Geschäftsführerin VGN
Medien Holding, und ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold
entgegennahmen.

Für den Kunden Amnesty International Austria schuf die Agentur
Demner, Merlicek & Bergmann / DMB. das Sujet „Frau sein darf kein
Urteil sein“. Zu sehen ist eine afghanische Frau in Burka, um auf
die Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen und Mädchen in
Afghanistan seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban
aufmerksam zu machen. Die Jury zeigt sich beeindruckt von der
„gekonnten Bildsprache“, mit der die „systematischen
Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan thematisiert werden“. Der
ADAGR in der Kategorie Social Advertising wurde von Nicole
Schwarzenbrunner, Geschäftsführerin „Die Furche“, und Thomas
Kralinger, Geschäftsführer „Kurier“ und Mediaprint übergeben.

Demner, Merlicek & Bergmann / DMB. konnte sich auch den
Sonderpreis in der Kategorie Kreativer Einsatz von Printwerbung
sichern – der heimlichen Königsdisziplin beim ADGAR. Am Sujet „Gesund
bleiben! In jeder Lebenslage.“ beeindruckte die Jury insbesondere,
„wie die Werbebotschaft des Kunden Wiener Städtische Versicherung und
das Sujet mit dem Zeitungsformat korrespondieren“. Die
stellvertretende VÖZ-Geschäftsführerin Nadja Vaskovich und Lorenz
Cuturi, Geschäftsführender Gesellschafter Wimmer Holding,
gratulierten den Preisträgern auf der Bühne.

Für den Kreativen Einsatz von Onlinewerbung zeichnete die Jury die
Agentur TUNNEL23 für den Kunden Hornbach aus. An „Garten kann überall
sein“ – einem digitalen 3-D-Modell eines echten Gartens – würdigte
die Fachjury, „dass ein nahezu echtes Naturerlebnis zum Durchscrollen
geschaffen wurde“. Die ADGAR-Trophäe wurde von Martina Zadina, Chief
Sales Director der k-digital, und Russmedia-Geschäftsführer Eugen A.
Russ überreicht.

Zwtl.: Die Höhepunkte der Gala

Für den Opening Act verantwortlich war in diesem Jahr das
Wissenschaftskabarett „Science Busters“, als musikalisches Highlight
des Abends konnte der britische Rock- und Soul-Superstar Andrew
Roachford gewonnen werden. Durch die ADGAR-Gala führten Margit Laufer
(ORF) und Thomas Mohr (Puls4).

Fotos der Veranstaltung finden sich auf der Website des VÖZ unter
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22. Juni 2022

VÖZ: Markus Mair als Präsident für dritte Amtsperiode wiedergewählt

Warnung vor drohendem Verlust von Medienvielfalt – gut durchdachte und deutlich höher dotierte Presseförderung erforderlich

Wien (OTS) - Bei der diesjährigen Generalversammlung des Verbands
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) am 22. Juni 2022 haben die
Vorstandsmitglieder Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria
Media Group AG, in seiner Funktion als VÖZ-Präsident bestätigt. Mair
steht bereits seit 2018 als VÖZ-Präsident dem Branchenverband vor und
geht nun in seine dritte Amtsperiode.

Auch die anderen Präsidiumsmitglieder des Verbands wurden für
weitere zwei Jahre in ihren Funktionen verlängert. So bleiben
Maximilian Dasch („Salzburger Nachrichten“), Claudia Gradwohl
(„Trend“), Thomas Kralinger („Kurier“) und Eugen A. Russ
(„Vorarlberger Nachrichten“) Vizepräsidenten. Ebenfalls in ihrer
Funktion als Präsidiumsmitglieder wiedergewählt wurden Hermann Petz
(„Tiroler Tageszeitung“) als Schriftführer, Rainer Eder
(„Österreichische Bauernzeitung“) als Kassier sowie Lorenz Cuturi
(„OÖN“), Oliver Schmerold („auto touring“), Alexander Mitteräcker
(„Der Standard“) und Gerhard Valeskini („Kronen Zeitung“). Neu als
Vorstandsmitglied gewählt wurde Nicole Schwarzenbrunner („Die
Furche“).

Mair bedankte sich nach der Wahl für das in ihn gesetzte Vertrauen
und thematisierte in seiner Rede vor den Mitgliedern der
Generalversammlung des VÖZ die aktuelle Lage der Medienbranche. „Die
heimischen Medienhäuser verlegerischer Herkunft haben die
Corona-Krise im internationalen Vergleich recht gut gemeistert; sie
waren robuster und widerstandsfähiger als anfänglich befürchtet“,
sagte Mair. „Das Vertrauen der Bevölkerung ebenso wie die Dauer der
Mediennutzung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und
haben im Jahr 2021 gar ein Allzeithoch erreicht. Zu einem großen Teil
ist das sicherlich auf den Wunsch nach seriösen Nachrichten und
kritischer Berichterstattung zurückzuführen, wobei hier der
traditionelle Printbereich seine ureigensten Stärken ausspielen
konnte.“ Allerdings sei dieses Vertrauen in die Medien sehr volatil
und, wie die Ergebnisse des aktuellen Reuters Digital News Report
belegen, bedauerlicherweise wieder gesunken. „Das sollte uns
nachdenklich stimmen“, betonte der VÖZ-Präsident. „Vor allem aber ist
es ein Arbeitsauftrag, umso mehr auf die zuvor bereits angesprochenen
traditionellen Tugenden von professionellen, redaktionellen Medien
und insbesondere unserer Printprodukte zu setzen.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen und Verhandlungen
für eine Neuaufstellung der Medienförderungen, der Inseratenvergaben
der öffentlichen Hand sowie zum ORF-Gesetz warnte der wiedergewählte
VÖZ-Präsident vor einem drohenden Verlust an Medienvielfalt. „In
einer idealen Welt wären private Medien nicht zwingend auf Förderung
durch die öffentliche Hand angewiesen. Aber die historische
Entwicklung der heimischen Medienlandschaft und die aktuelle
Marktentwicklung insbesondere im Digitalbereich im Wettstreit mit den
großen Onlinegiganten bringen mit sich, dass Österreich von idealen
Bedingungen doch deutlich entfernt ist“, führte Mair aus. „Unter den
herrschenden Gegebenheiten, die zumindest ein partielles
Marktversagen auslösen, sind wir daher auf eine gut durchdachte und
deutlich höher dotierte Presseförderung angewiesen.
Werbebeschränkungen sind ebenso abzulehnen, weil sie zu einer
Minderung der Erlösmöglichkeiten freier, privater Medien führen.
Selbstverständlich treten wir für Transparenz und nachvollziehbare
Vergabekriterien bei öffentlicher Kommunikation ein.“ Im Hinblick auf
die geplante Novelle des ORF-Gesetzes mahnte Mair ordnungspolitische
Entscheidungen ein: „Der ORF war es in der Vergangenheit gewohnt,
dass er am Markt sowohl als öffentlich-rechtlicher als auch als
privater Anbieter auftritt, allerdings mit derzeit rund 700 Mio. Euro
an öffentlichen Mitteln. Wird dieser Umstand fortgeschrieben wird es
zu dramatischen Einschnitten bei der Medienvielfalt kommen. Es droht
die mediale Bodenversiegelung.“

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20. Juni 2022

VÖZ unterstützt Forderung nach Mehrwertsteuer-Senkung auf Zeitungen

Präsident Mair: „Blick ins europäische Ausland lohnt: Wichtige Maßnahme zur Stärkung der Demokratie und redaktioneller Medien“

Wien (OTS) - Die deutsche Verlegerin Julia Becker (Funke
Mediengruppe) forderte heute in ihrer Keynote bei der Eröffnung des
European Publishing Congress 2022 in Wien eine
Mehrwertsteuer-Reduktion für Zeitungen. Der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) unterstützt diesen Vorschlag ausdrücklich, wie
VÖZ-Präsident Markus Mair betont. „Dabei handelt es sich um eine
Forderung, die wir als Interessenvertretung der heimischen Zeitungen
und Zeitschriften bereits seit vielen Jahren stellen“, so Mair. „Hier
lohnt ein Blick über den österreichischen Tellerrand.“ Denn in vielen
europäischen Ländern liegt der Mehrwertsteuersatz für Printprodukte
bereits deutlich unter zehn Prozent. In Ländern wie Großbritannien
oder in Skandinavien entfällt die Mehrwertsteuer für Zeitungen als
indirekte Presseförderung sogar ganz, wie der VÖZ-Präsident
erläutert.

„Bereits im zweiten Halbjahr 2020 wurde in Österreich die
Mehrwertsteuer auf Zeitungen und Magazine im Zuge der
Corona-Entlastungsmaßnahmen auf fünf Prozent gesenkt“, erinnert Mair.
„Das war ein wesentlicher Konjunkturimpuls und ein richtiger Schritt
zur Stärkung redaktioneller Medien. Bedauerlicherweise war diese
Maßnahme lediglich zeitlich befristet.“ Insbesondere vor dem
Hintergrund der Erfordernisse der digitalen Transformation kann eine
dauerhafte Senkung des Mehrwertsteuersatzes ein probates Mittel zur
Medienförderung sein, so der VÖZ-Präsident. „Vonseiten des VÖZ werden
wir uns auch in Hinblick auf die aktuell in der Bundesregierung
verhandelte Neuausrichtung der Presseförderung für diese wirksame
Maßnahme einsetzen.“

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19. Mai 2022

Verband Österreichischer Zeitungen trauert um langjähriges Vorstandsmitglied Kurt Kribitz

Grünberger: „Mit Kurt Kribitz verlieren wir einen guten Freund und hochgeschätzten Kollegen“

Wien (OTS) - Mit tiefer Betroffenheit reagiert der Verband
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) auf die Nachricht über das
plötzliche Ableben von Kurt Kribitz, langjähriges Vorstandsmitglied
der Styria Media Group sowie des VÖZ. Kribitz war darüber hinaus
stellvertretender Vorsitzender des Boards kollektive Vereinbarungen
und in dieser Funktion auch Verhandlungsleiter aufseiten der
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für die
Kollektivvertragsverhandlungen im Expeditbereich. Erst im Sommer
vergangenen Jahres war er maßgeblich für den Abschluss der
Verhandlungen über den neuen Kollektivvertrag für den Bereich
Zeitungsdruck verantwortlich.

„Mit Kurt Kribitz verliert die Druck- und Zeitungswirtschaft einen
großen Kämpfer, der sich unermüdlich für die Branche starkgemacht hat
und für seine herausragende Expertise im Kollegenkreis ebenso
geschätzt wurde wie unter den Zeitungsdruckern“, sagt
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger. „Sein viel zu frühes Ableben
nach kurzer, schwerer Krankheit ist ein großer Verlust für die
Verbandsarbeit.“

Die Gedanken und das tief empfundene Mitgefühl des Vorstands und
aller Mitglieder des Verbands Österreichischer Zeitungen gelten in
diesen schweren Stunden seiner Familie und den Angehörigen.

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13. Mai 2022

Förderpreis Medienforschung 2021: VÖZ prämiert Arbeiten zu aktuellen Fragen der Medienbranche

Auch Hannes-Haas-Nachwuchspreis vergeben – feierliche Preisverleihung mit Bildungsminister Polaschek

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat am 12.
Mai 2022 den Förderpreis Medienforschung 2021 an Esther Greussing und
Matthias Tratz vergeben. Mit dem Hannes-Haas-Nachwuchspreis wurde
Thomas Rathgeb ausgezeichnet.

Mit dem VÖZ-Förderpreis Medienforschung unter dem Ehrenschutz des
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung werden
seit zwölf Jahren wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die sich
mit aktuellen und relevanten Fragestellungen der Medienbranche
befassen und zugleich Impulse für Medienunternehmen verlegerischer
Herkunft liefern. Ziel der Auszeichnung ist die Förderung von
praxisorientierter Ausbildung und Forschung an den heimischen
Fachhochschulen und Universitäten sowie eine engere Vernetzung
zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die Preisverleihung fand im Bildungsministerium gemeinsam mit
Bildungsminister Martin Polaschek statt. In seiner Eröffnungsrede
thematisierte der Minister die Bedeutung von Medienforschung in
Zeiten von großer Wissenschaftsskepsis und Demokratiefeindlichkeit in
Österreich. „Medien haben eine wichtige Rolle, wenn es um unser
gesellschaftliches Zusammenleben geht. Der Umgang mit Medien muss
daher schon in der Schule zentraler Bestandteil sein. Aber auch im
Wissenschaftsbereich müssen wir uns mit diesem Thema noch intensiver
auseinandersetzen. Die Rolle der Medienbranche für unsere
Gesellschaft ist somit ein zukunftsträchtiges Forschungsgebiet und
Teil vieler wissenschaftlichen Arbeiten. Gerade vor dem Hintergrund,
dass in Österreich leider überdurchschnittlich große
Wissenschaftsskepsis und Demokratiefeindlichkeit herrscht, bekommt
dieses Gebiet eine noch größere Bedeutung. Ich gratuliere allen
Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem wichtigen Beitrag auf
diesem Gebiet“, sagte Polaschek.

„Medien brauchen angesichts der immer rasanteren Entwicklungen auf
dem Medienmarkt wissenschaftliche Innovation, vor allem im Hinblick
auf die stetig voranschreitende Digitalisierung. Daher soll der
Förderpreis auch ein Ansporn für einen intensiveren Austausch
zwischen Wissenschaft und medialer Praxis sowie für eine verstärkte
praxisorientierte Professionalisierung an Hochschulen sein“, betonte
Thomas Kralinger, Vizepräsident des Verbands Österreichischer
Zeitungen, in seiner Rede. „Davon profitieren beide Seiten: Die
Qualität und Vielfalt der wissenschaftlichen Arbeit an den
Universitäten und Fachhochschulen wird belebt und der Wissenstransfer
von den Hochschulen in die Medienbranche intensiviert“, so Kralinger.

Arbeiten zu Wissenserwerb, Künstlicher Intelligenz und Beziehung
zwischen Medien und Politik ausgezeichnet

Die hochkarätig besetzte Fachjury des Förderpreises
Medienforschung unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias Karmasin
entschied sich in der Kategorie Dissertationen für die Arbeit
„Looking, clicking, learning? Knowledge effects of textual, visual
and interactive elements in science-related online news.“ von Esther
Greussing, die sie am Institut für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft der Universität Wien verfasst hat. Darin
untersucht Greussing, welchen Einfluss das Zusammenspiel von Text,
Bild sowie interaktiver Elemente in wissenschaftsbezogenen
Onlinenachrichten auf den Wissenserwerb der Leserinnen und Leser
haben kann.

In der Kategorie Masterarbeiten wurde der Förderpreis
Medienforschung an Matthias Tratz für seine Arbeit zur „Künstlichen
Intelligenz als Wegbereiter für die Automatisierung von
Datenvisualisierungen. Potentiale und Hindernisse – eine empirische
Analyse.“ an der Universität Salzburg vergeben. Tratz setzt sich in
seiner Masterarbeit mit den unterschiedlichen Anwendungsfeldern der
Datenverarbeitung und Datenvisualisierung in Bereichen wie dem
Datenjournalismus, der Medienanalyse sowie in Wissenschaft und
Industrie auseinander. Darüber hinaus wird beleuchtet, ob Firmen
branchenspezifisch auf Datenvisualisierungen zurückgreifen.

Der Hannes-Haas-Nachwuchspreises wird gemeinsam vom VÖZ, der
Austria Presse Agentur (APA) und der Initiative Qualität im
Journalismus (IQ) an Arbeiten vergeben, die sich mit der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
auseinandersetzen. Die Fachjury entschied sich 2021 für die
Masterarbeit „Journalistische Recherche backstage: Eine
netzwerkanalytische Untersuchung informeller Beziehungen zwischen
Politikjournalist*innen und politischen Akteuren in Österreich“ von
Thomas Rathgeb. Der Preisträger hat sich in seiner Arbeit eingehend
mit den Strukturen und Umgangsweisen in den informellen Netzwerken
zwischen österreichischen Politikjournalistinnen und -journalisten
sowie Politikerinnen und Politiker und deren Sprecherinnen und
Sprechern auseinandergesetzt.

Neuausrichtung der Auszeichnung: Förderpreis Wissenschaft und
Medien

Im Zuge der Verleihung präsentierte der Juryvorsitzende Matthias
Karmasin die Erweiterung des Preises ab dem nächsten Jahr.
„Journalistinnen und Journalisten spielen eine wichtige Rolle, wenn
es um die Vermittlung von komplexen wissenschaftlichen Themen für
eine breite Öffentlichkeit geht“, betonte Karmasin. Mit dem
Förderpreis Wissenschaft und Medien wird der VÖZ daher zusätzlich
einen Preis für Wissenschaftsjournalismus für einen journalistischen
Text-, Video- oder Podcastbeitrag vergeben, der in einem
österreichischen Medium (Print oder Digital) erschienen ist und ein
aktuelles wissenschaftliches Thema auch für nichtwissenschaftliches
Publikum verständlich aufbereitet.

Mit dieser Neuausrichtung holt der VÖZ
Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten vor den Vorhang, die
mit ihren Leistungen ein besseres Verständnis komplexer
wissenschaftlicher Sachverhalte fördern und damit einen Beitrag im
Kampf gegen Wissenschaftsskepsis leisten. Die Vergabe dieser
Auszeichnung erfolgt auf Vorschlag von Wissenschafterinnen und
Wissenschafter sowie durch die Jurymitglieder des Förderpreises.

Fotos der Preisverleihung sowie der Preisträgerin und der beiden
Preisträger finden sich auf der Website des VÖZ unter [www.voez.at]
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3. Mai 2022

„Pressefreiheit auf Russisch“: VÖZ-Aktion zum Tag der Pressefreiheit

Der VÖZ setzt mit seinen Mitgliedsmedien ein gemeinsames Zeichen für die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit.

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
weist der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) mit seinen
Mitgliedern in einer gemeinsamen Inseratenwelle auf die Bedeutung des
Schutzes der Presse- und Meinungsfreiheit vor Eingriffen hin.

Mit der Agentur Reichl und Partner wurde dazu das Sujet
„Pressefreiheit auf Russisch“ entwickelt. Dieses rückt die aktuelle
Lage in Russland unter Präsident Wladimir Putin vor dem Hintergrund
des Angriffskriegs gegen die Ukraine in den Fokus: Russland ist eines
jener Länder, in dem die Pressefreiheit in den vergangenen Jahren
Schritt für Schritt massiv eingeschränkt wurde. Gegen kritische
Stimmen und Oppositionelle wurde systematisch vorgegangen. Diese
Situation hat sich seit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine
dramatisch verschärft. Medienschaffende, die sich gegen die
staatliche Pressezensur zur Wehr setzen, leben gefährlich.

„Zwar stellt die Presse- und Meinungsfreiheit in Österreich ebenso
wie in allen anderen demokratischen Gesellschaften ein
verfassungsmäßig garantiertes Grundrecht dar, das die meisten von uns
als selbstverständlich erachten. Allerdings führen uns die aktuellen
Ereignisse und Entwicklungen deutlich vor Augen, dass die
Pressefreiheit nie als gegeben hingenommen werden darf: Schließlich
haben 80 Prozent der Weltbevölkerung keinen oder nur bedingten Zugang
zu freier Presse“, sagt VÖZ-Präsident Markus Mair. „Mit der
diesjährigen Initiative und unserem Sujet wollen der VÖZ und seine
Mitgliedsmedien am Internationalen Tag der Pressefreiheit auch ein
Zeichen für all jene Journalistinnen und Journalisten setzen, die in
vielen Ländern und Regionen der Welt bei der Ausübung ihres Berufs
ihr Leben riskieren. Denn in vielen Teilen der Welt – und auch in
unserer unmittelbaren Nachbarschaft – drohen bei kritischer
Meinungsäußerung hohe Strafen, und auch unabhängiger Journalismus
wird drastisch eingeschränkt bzw. im Falle Russlands ausgeschaltet“,
so VÖZ-Präsident Markus Mair.

Der soeben präsentierte Pressefreiheits-Index von Reporter ohne
Grenzen (RSF) stellt Österreich kein allzu gutes Zeugnis aus:
Österreich liegt auf dem 31. Platz und damit im Mittelfeld der
Staaten mit einer „zufriedenstellenden“ Pressefreiheit. Allerdings
weist RSF selbst darauf hin, dass die heurigen Werte aufgrund der
geänderten Erhebungsmethode nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar
sind. Dennoch spricht sich Gerald Grünberger, Geschäftsführer des
VÖZ, vor diesem Hintergrund für eine Initiative zur Verteidigung der
Pressefreiheit auch in Österreich aus. „Die doch deutliche
Verschlechterung Österreichs kann als Alarmsignal gewertet werden,
das wir mit großer Besorgnis, aber zugleich auch einigermaßen
verwundert zur Kenntnis nehmen. Es ist unbestritten, dass wir das
Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit stetig gegenüber
Angriffen verteidigen und uns auch Tag für Tag dafür einsetzen
müssen“, betont Grünberger. „In diesem Zusammenhang ist der Ruf nach
einem Informationsfreiheitsgesetz, den der VÖZ bereits seit vielen
Jahrzehnten immer wieder erhebt, auch jetzt zutreffend. Dieses sollte
trotz der Widerstände rasch umgesetzt werden.“

Ob allein ein fehlendes Gesetz und die im Index genannten Umstände
diese deutliche Verschlechterung Österreichs hinsichtlich der
Pressefreiheit erklären, sei für den VÖZ-Geschäftsführer jedoch zu
bezweifeln. „Auch die keineswegs tolerierbaren Vorfälle rund um die
sogenannten Anti-Corona-Demonstrationen stehen in keinem Vergleich zu
ähnlich gelagerten Vorfällen in anderen europäischen Ländern. Eines
möchte ich aber in diesem Zusammenhang betonen: Österreichs
Journalistinnen und Journalisten sind weitaus mutiger und
unabhängiger als die getätigten Zuschreibungen. Dabei geht es
keineswegs um ein ,Schönreden‘, sondern im Gegenteil: Wir sollten die
Leistungen österreichischer Medien und ihrer Journalistinnen und
Journalisten nicht schlechtreden“, so Grünberger abschließend.

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24. März 2022

VÖZ: „Digitalförderung ist wesentliche Maßnahme für gesamte Medienbranche“

Präsident Mair sieht bedeutende Weichenstellung für Medienhäuser verlegerischer Herkunft

Wien (OTS) - Am 24. März hat der Nationalrat die Novellierung des
KommAustria-Gesetzes und des Digitalsteuergesetzes beschlossen. Damit
wird auch grünes Licht für die Digitaltransformationsförderung
gegeben.

„Zwar ist und bleibt Österreich ein Land, in dem die Menschen im
internationalen Vergleich besonders gern zur gedruckten Ausgabe von
Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazinen greifen. Die
Crossmedia-Nutzung ist jedoch stark im Wachsen“, sagt Markus Mair,
Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ). „Daher ist
es umso wichtiger, dass die heimischen Medienhäuser verlegerischer
Herkunft ihr Geschäftsmodell verstärkt und konsequent in die digitale
Welt transformieren. Hierbei ist insbesondere der Ausbau digitaler
Abomodelle von großer Bedeutung, denn nur durch Werbeeinnahmen können
Reichweitenmodelle angesichts der Übermacht von Onlinegiganten wie
Google, Facebook und Co. nicht bestehen. Die heute beschlossene
Digitalförderung ist vor diesem Hintergrund eine wesentliche
Weichenstellung, um Medienunternehmen verlegerischer Herkunft bei
ihrer digitalen Transformation zu unterstützen und damit Anreize für
innovative Investitionen zu schaffen. Es geht um einen öffentlich
anerkannten Erhalt von digitaler Medienvielfalt in unserer
pluralistischen Demokratie in einem ungleichen Wettbewerb von
unabhängigen journalistischen Produkten mit dem
öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Social-Media-Plattformen.“

Für den VÖZ und seine Mitgliedsmedien besonders erfreulich ist die
Dotierung, wie Geschäftsführer Gerald Grünberger betont. „Im ersten
Jahr sollen 54 Mio. Euro fließen, bis 2027 ist eine Ausschüttung von
20 Mio. Euro pro Jahr vorgesehen. Dass die zur Verfügung stehenden
jährlichen Mittel gegenüber ersten Vorschlägen deutlich gesteigert
wurden, freut uns insofern besonders, als damit einer nachdrücklich
vom VÖZ geäußerten Forderung nachgekommen wurde. Die rasche Umsetzung
samt Publikation der Richtlinien durch die RTR muss nun Priorität
haben“, so Grünberger.

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16. März 2022

Zeitungsbranche: Gehälter steigen um 3,2 Prozent

Sozialpartnerschaftlicher Erfolg: VÖZ und Gewerkschaft GPA erzielen gemeinsamen Tarifabschluss für JournalistInnen und kaufmännische Angestellte

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die
Gewerkschaft GPA haben in ihrer Verhandlungsrunde am 15. März einen
erfolgreichen Abschluss erzielt: In den beiden Beschäftigungsgruppen
JournalistInnen sowie kaufmännische Angestellte in Zeitungsbetrieben
steigen die Tarifgehälter um 3,2 Prozent – für Journalistinnen und
Journalisten mit 1. Juni 2022, für kaufmännische Angestellte bereits
mit 1. April 2022.

Ebenfalls angehoben werden die Honorare für freie Journalistinnen
und Journalisten: Sie steigen von 43 auf 45 Euro für 1000 Zeichen. Es
wird auf den nächsten vollen Euro aufgerundet.

„Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind für die
österreichischen Medienhäuser verlegerischer Herkunft immer noch
spürbar“, sagt Claudia Gradwohl, Vizepräsidentin des VÖZ und Leiterin
der Verhandlungen auf der Seite der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.
„Zudem ist die Branche weiterhin mit Herausforderungen wie massiv
steigenden Papier- und Energiepreisen konfrontiert. Vor diesem
Hintergrund ist der erzielte Abschluss der Verhandlungen als
tragbarer Kompromiss zu werten, der von wechselseitigem Verständnis
für die schwierige Situation getragen ist – für die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer ebenso wie für die Medienhäuser. Ich bedanke mich
bei den Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmerseite für das
respektvolle Verhandlungsklima, das von Konstruktivität und einem
gemeinsamen Blick auf die Herausforderungen der Branche geprägt war.“

„Die Rahmenbedingungen in diesem Jahr waren so schwierig wie noch
nie zuvor. Unter diesem Gesichtspunkt konnte ein akzeptabler
Abschluss erzielt werden. Ich bedanke mich bei den VertreterInnen der
Arbeitgeberseite für die konstruktive Verhandlung, die vom
gegenseitigen Respekt geprägt gewesen ist“, sagt Eike-Clemens
Kullmann, Verhandlungsleiter der JournalistInnengwerkschaft in der
GPA.

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1. März 2022

VÖZ zu Leistungsschutzrecht: „Wesentlicher Bestandteil der Refinanzierung von Medienhäusern“

Saubere Umsetzung von Urheberrechtsnovelle und Leistungsschutzrecht für Präsident Mair ein Gebot der Stunde

Wien (OTS) - Verwundert nimmt der Verband Österreichischer Zeitungen
(VÖZ) die heute bekanntgewordene Nachricht zur Kenntnis, wonach
einzelne Suchmaschinenbetreiber, um der Urheberrechtsnovelle zu
entsprechen, Vertragsabschlüsse einfordern und andernfalls ab 1.
April die Anzeige von erweiterten Nachrichtenvorschauen einschränken
würden.

„Der Verband Österreichischer Zeitungen ist an einer sauberen
Umsetzung der Urheberrechtsnovelle sowie des damit verbundenen
Leistungsschutzrechts interessiert. In den kommenden Wochen werden
wir die grundlegenden Entscheidungen dazu treffen“, sagt
VÖZ-Präsident Markus Mair in einer ersten Reaktion auf die
Ankündigungen. „Für uns steht jedoch fest, dass das
Leistungsschutzrecht, das gegen viele Widerstände erkämpft worden
ist, ein wesentlicher Bestandteil der Refinanzierung von
Medienhäusern verlegerischer Herkunft bleiben muss.“

Geschäftsführer Gerald Grünberger verweist zudem darauf, dass der
VÖZ die Aktivitäten von marktbeherrschenden Onlinediensten in
Zusammenhang mit dem Leistungsschutzrecht aufmerksam verfolgt:
„Ultimaten sind für mich wenig nachvollziehbar. Umso mehr, wenn sie
von marktbeherrschenden Onlinediensten ausgesprochen werden“, sagt
Grünberger. „Als Verband, der die Interessen österreichischer
Zeitungsverlage auch hinsichtlich ihrer Onlineportale vertritt,
beobachten wir das Verhalten der Global Player genau. Wo
erforderlich, veranlassen wir auch Überprüfungen durch die
Bundeswettbewerbsbehörde.“

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12. Januar 2022

VÖZ begrüßt Ministerratsbeschluss zu Medienvorhaben

Bundesregierung mit Fokus auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit auf richtigem Weg

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
heute im Ministerrat beschlossene Initiative zur Neuorganisation der
Medienförderung mit einer klaren Trennung zwischen der
Inseratenvergabe durch die öffentliche Hand und der Presseförderung.

„Der Fokus auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der
Inseratenvergabe ist der einzig richtige Weg, um etwaige
Interessenkonflikte zu vermeiden. Eine Vermischung der beiden
Instrumente kann weder im Interesse der Auftraggeber bzw. Fördergeber
– im konkreten Fall der öffentlichen Hand – noch der Medien liegen“,
so VÖZ-Präsident Markus Mair in einer Reaktion auf den
Maßnahmenkatalog der neuen Medienministerin.

Erfreut über das Bekenntnis der Bundesregierung zur Stärkung des
Medienstandorts Österreich und des unabhängigen Journalismus zeigt
sich VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger. „Dazu gehört auch die
rasche Umsetzung der bereits beschlossenen Digitalförderung als
wichtige Ergänzung zur Presseförderung. Der VÖZ steht jedenfalls
weiterhin als verlässlicher Gesprächspartner für die angekündigten
Stakeholder-Gespräche zur Verfügung“, so Grünberger.

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11. Januar 2022

Michaela Reisinger ist neue Pressesprecherin des VÖZ

Neue Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wien (OTS) - Anfang des Jahres hat Michaela Reisinger die Leitung der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) übernommen. Sie agiert in dieser Funktion für den
VÖZ, den Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV)
sowie MISCHA, die Medienkompetenz-Initiative Medien in Schule und
Ausbildung.

Michaela Reisinger verfügt über langjährige Erfahrung in den
Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie im Journalismus:
Zuletzt war sie im Bundeskanzleramt als Sprecherin der
Bundesministerin für Frauen, Familie, Jugend und Integration, Susanne
Raab, tätig. Vor ihrem Wechsel in das Kabinett der Ministerin war sie
drei Jahre im Pressesprecherinnen-Team des Österreichischen
Integrationsfonds (ÖIF) für die Kommunikation zuständig, ab Sommer
2018 als stellvertretende Leiterin. Journalistische Erfahrung
sammelte sie zudem in den Redaktionen von ORF.at und der Tageszeitung
„Die Presse“.

In ihrer Funktion folgt Michaela Reisinger auf Roman Vonderhaid,
der sich aktuell in Väterkarenz seiner Familie widmet. „Ich freue
mich, mit Michaela Reisinger einen journalistischen Vollprofi für die
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Organisation gewonnen zu
haben, die mit ihrem langjährigen Know-how das VÖZ-Team hervorragend
ergänzt", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

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7. Dezember 2021

Medien-Branchenreport ab sofort erhältlich

Fünfte Ausgabe des Medienhandbuches Österreich erschienen.

Wien (OTS) - Der Stand und die Perspektiven der Digitalisierung und
Globalisierung von Medientechnik, Medienmärkten sowie Medienmarken
stehen im Mittelpunkt des aktuellen Medienhandbuches Österreich 2021.

Auch das Jahr 2021 ist stark geprägt durch die Auswirkungen der
andauernden Corona-Pandemie. Die Konsequenzen aus der Bekämpfung der
Pandemie haben nochmals die Digitalisierung von Kommunikation
beschleunigt und diese in der Breite der Gesellschaft sowie in nahezu
allen Bereichen von Beruf und Lebensführung durchgesetzt. Die damit
verbundenen Folgen für den Inhalt der Nachrichten, für die
Organisation von Medien und die Finanzierung von Medienunternehmen
haben sich dauerhaft manifestiert. Diese Konsequenzen werden von den
nationalen und internationalen Gastautorinnen und -autoren Georg
Doppelhofer, Joachim Feher, Florian Haumer und Castulus Kolo, Thomas
Koch, Peter Kropsch, Lucy Kueng, Clarissa Moughrabi, Siamac Alexander
Rahnavard, Markus Schöberl, Ernst Sittinger, Markus Spiekermann,
Wolfgang Struber, Karin Thiller, Guillaume Vasse, Michael Wagenhofer
und Roland Weißmann in eingehenden Analysen dargestellt.

Neben der empirischen Aufarbeitung des diesjährigen
Themenschwerpunktes bietet das Medienhandbuch Österreich auch wieder
umfangreiche Daten zu den Medienmärkten, Reichweiten und
Medienunternehmen. Eigene Beiträge befassen sich mit dem Stand und
den Entwicklungen der Werbeaufwendungen, mit Medienökonomie, Steuern
und Erlösen sowie mit der aktuellen, für das Medienwesen relevanten
Gesetzgebung und Rechtsprechung. Der Serviceteil bietet nicht nur
einen Überblick über Marktstudien und -erhebungen, Verbände und
Institutionen des Medienwesens, Aus- und Fortbildungsinstitutionen
sowie Berufsvereinigungen, sondern enthält auch eine Chronik des
Medienjahres 2020/2021 sowie Preise der Medien-, PR- und
Werbebranche. In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die
Mediadaten ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und
Online-Medien dargestellt. Auf www.medienhandbuch.at findet sich
zusätzlich die komplette Datenbank mit Mediadaten und Kontakten von
10.000 Journalistinnen und Journalisten und über 3.000 Medien.

Das Medienhandbuch Österreich 2021 ist im Studienverlag erschienen
und ab sofort für EUR 34,90,- unter www.medienhandbuch.at und im gut
sortierten Buchhandel erhältlich. Als Almanach und als Branchenreport
richtet sich das Medienhandbuch Österreich an Praktikerinnen und
Praktiker des Medienwesens ebenso wie an all jene, die an Medien und
an Kommunikation interessiert sind.

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17. September 2021

SPAR Österreich ist Printwerber des Jahres

VÖZ-Präsident Mair gegen Werbeverbote und für qualitative Werbung

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen lud nach einer
einjährigen Corona-bedingten Pause zur 36. ADGAR-Gala, bei der die
besten Print- und Online-Kampagnen ausgezeichnet wurden, in das
Wiener Konzerthaus ein. Zum Wohlergehen der Gäste wurde ein eigenes
Corona-Sicherheitskonzept erarbeitet. So war der Eintritt zur Gala
nur mit einem gültigen Testzertifikat und unter Einhaltung der
Maskenpflicht möglich. Zusätzlich stand den Besucherinnen und
Besuchern eine eigene Teststraße zur Verfügung. Zu den
ausgezeichneten Agenturen mit den besten Sujets des Landes zählen in
diesem Jahr Demner, Merlicek & Bergmann/DMB, DDB Wien, GGK
Mullenlowe, Fuel Austria und Jung von Matt DONAU. Der Sonderpreis
ging an Cheil Austria. Als Printwerber des Jahres zeichnete die Jury
SPAR Österreich aus.

VÖZ-Präsident Markus Mair gratulierte den Preisträgerinnen und
Preisträgern und freute sich die über 400 Gäste wieder persönlich
begrüßen zu können. „Auch wenn aktuell die vierte Welle hochgeht und
die Pandemie uns noch länger begleiten wird, so erleben wir zurzeit
eine gewisse Erholung am Werbemarkt. Ausgehend vom allgemeinen
Wirtschaftswachstum ist auch die Stimmung am Werbemarkt optimistisch.
Global geht man von einem Wachstum von 14% im Vergleich zum Vorjahr
aus. Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir das sprichwörtliche Ende
des Tunnels hinter uns gelassen haben“, so Mair.

Im Rahmen seiner Eröffnungsrede ging Präsident Mair auch auf
beabsichtigte Werbeverbote im Lebensmittelbereich ein, bedingt durch
einen Beschluss der Nationalen Ernährungskommission des
Gesundheitsministeriums. „Es ist wichtig, das Comeback des
Werbemarkts nicht durch unausgegorene, zum Teil parteipolitisch
motivierte, gesetzliche Maßnahmen zunichte zu machen. Bei allem
Verständnis gesellschaftlicher Fehlentwicklungen, wie der zunehmenden
Fettleibigkeit entgegenzuwirken, sei die Lösung nicht über Verbote zu
erwirken, sondern in einer umfassenden Aufklärungs- und
Informationskampagne über Gefahren und Risiken unausgewogener
Ernährung zu suchen“ führt Mair aus.

Auch auf die Entwicklung des heimischen Werbeumfeldes in Bezug auf
digitale Werbung ging VÖZ-Präsident Markus Mair ein: „Seit 1.1.2020
ist die Digitalsteuer in Österreich in Kraft. Trotz anfänglicher
Bedenken ist diese mittlerweile ein effektives Messinstrument für das
Spending-Volumen an die großen Onlineplattformen. Die Ausgaben für
Werbung bei den internationalen Digitalgiganten betrug 2020 1,1
Milliarden Euro versus 1,7 Milliarden Euro bei allen anderen Medien
in diesem Land. Dies bedeutet mehr als eine Milliarde Euro
Kaufkraftabfluss aus Österreich. Im Interesse heimischer
Wertschöpfung und Arbeitsplätze muss es zukünftig darum gehen wieder
attraktive – im Sinne von qualitativen und leicht zu buchende -
Angebote in den Markt zu setzen, und andererseits bei der Buchung
mehr Bedacht auf das Werbeumfeld zu legen.“

Ein Unternehmen, welches während der Pandemie im letzten Jahr als
Teil der Zivilgesellschaft Verantwortung übernommen hat, ist der
diesjährige Printwerber des Jahres, SPAR Österreich. Darauf ging auch
Helmut Hanusch, Juryvorsitzender und Vorsitzender des Boards
Werbemarkt im VÖZ, ausführlich in der Laudatio ein: „SPAR Österreich
ist mit rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur die
größte Arbeitgeberin des Landes, sondern mit 141 Millionen Euro
Werbeausgaben auch einer der Top-Werber in Österreich. Einen
besonderen Stellenwert im Media-Mix genießt seit vielen Jahren
Werbung in Zeitungen und Magazinen – egal ob gedruckt oder digital.
Dieses nachhaltige Bekenntnis zu unserer Mediengattung bedeutet nach
2009, 2014 nunmehr das dritte Mal die Auszeichnung als „Printwerber
des Jahres.“ Gemeinsam mit VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger
überreichte Hanusch die begehrte Trophäe an Dr. Gerhard Fritsch,
Leitung Konzern-Marketing SPAR.

Den ADGAR in der Kategorie „Auto & Motor“ gewann die Agentur Fuel
Austria mit dem Sujet „Null Lärm um nichts“ für Volvo Car Austria.
Überreicht wurde der Preis von Kathrin Gulnerits, Chefredakteurin von
„NEWS“, und Gerhard Valeskini, Geschäftsführer der „Kronen Zeitung“
und Mediaprint.

Mit einer kreativen Anspielung auf die Zeit nach dem ersten
Lockdown 2020 gewinnt DDB Wien mit dem Sujet „Miss you“ für den
Kunden McDonald’s Österreich in der Kategorie Handel, Konsum- und
Luxusgüter. Lisa Berger-Rudisch, Kommunikationsleiterin der Moser
Holding, und Alexander Mitteräcker, Alleinvorstand der STANDARD
Medien AG, würdigten die Sieger.

Als bestes Sujet in der Kategorie Social Advertising wurde „So
fühlt sich das Leben für ein Schmetterlingskind an“ von GGK
Mullenlowe für den Kunden Debra Austria ausgezeichnet. Nicole
Schwarzenbrunner, Geschäftsführerin „Die Furche“, und Michael
Ausserer, Geschäftsführer der „NÖN“, überreichten die Preise in
dieser Kategorie.

Für „#glaubandich“ erhielt die Agentur Jung von Matt DONAU in der
Kategorie Dienstleistungen für ihren Kunden Erste Bank und Sparkasse
den ADGAR. Ausgezeichnet wurden die Sieger von Marlene Auer,
Chefredakteurin „Kurier Freizeit“ und Maximilian Dasch,
Geschäftsführer der „Salzburger Nachrichten“.

Ausgezeichnet mit dem ADGAR Kreativer Einsatz von Onlinewerbung
wird die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann/DMB. für ihr Sujet
„Nespresso Live-Banner“ ihres Kunden Nespresso Österreich. Die
ADGAR-Trophäe in dieser Kategorie überreichte Xenia Daum, CEO der
COPE Content Performance Group, gemeinsam mit Eugen A. Russ,
Geschäftsführer der Russmedia.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an Cheil
Austria und Starcom/A Division of Publicis Media Austria für das
Sujet „Galaxy Z Fold2 5G“ von Samsung Austria. Nadja Vaskovich,
Prokuristin und COO der VÖZ All Media Service GmbH, sowie Lorenz
Cuturi, Geschäftsführer der Wimmer Holding, kürten die Sieger.

Eröffnet wurde die diesjährige ADGAR-Gala mit einem humorvollen
Opening Act von Maschek. Für Stimmung bei den über 400 Gästen sorgten
in diesem Jahr die österreichischen Kult-DJ’s Kruder & Dorfmeister.
Sie zählen zu den bekanntesten österreichischen Musikern, die auch
außerhalb Europas erfolgreich sind. Der Stil reicht von Downtempo und
Dub über Electronica bis Trip-Hop. Durch die ADGAR-Gala führten die
PULS 24-Moderatorin Alexandra Maritza Wachter und der ORF-Moderator
Martin Thür.

Pressefotos zum Download und weitere Informationen zur ADAGAR-Gala
finden Sie auf [www.voez.at] (http://www.voez.at/)

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10. August 2021

VÖZ gratuliert Roland Weißmann zur Bestellung als neuen ORF Generaldirektor

Mit der heutigen Entscheidung stellte der ORF Stiftungsrat die Weichen für die zukünftige Ausrichtung des Österreichischen Rundfunks. „Der Verband Österreichischer Zeitungen gratuliert Roland Weißmann zu seiner neuen Aufgabe. Im ORF und seiner Führung fanden die heimischen Zeitungen und Magazine verlegerischer Herkunft immer einen verlässlichen Partner zur Sicherung der österreichischen Medienlandschaft. Wir freuen uns daher auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem ORF und seinem zukünftigen Generaldirektor Roland Weißmann“ gratuliert Markus Mair, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ).

Wien (OTS) - Mit der heutigen Entscheidung stellte der ORF
Stiftungsrat die Weichen für die zukünftige Ausrichtung des
Österreichischen Rundfunks. „Der Verband Österreichischer Zeitungen
gratuliert Roland Weißmann zu seiner neuen Aufgabe. Im ORF und seiner
Führung fanden die heimischen Zeitungen und Magazine verlegerischer
Herkunft immer einen verlässlichen Partner zur Sicherung der
österreichischen Medienlandschaft. Wir freuen uns daher auf die
weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem ORF und seinem zukünftigen
Generaldirektor Roland Weißmann“ gratuliert Markus Mair, Präsident
des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ).

Auch Gerald Grünberger, Geschäftsführer des VÖZ, gratuliert dem
neu bestellten Generaldirektor und verweist auf die zukünftige
Zusammenarbeit: “Schon in der Vergangenheit fanden wir im ORF ein
Medienunternehmen, welches dem qualitativen Journalismus das gleiche
Verständnis entgegenbringt, wie es dies auch die Mitglieder des VÖZ
tun. Ich gehe davon aus auch im neuen Generaldirektor einen
entsprechenden Partner erwarten zu können, insbesondere wenn es etwa
um die zukünftige Gestaltung fairer Rahmenbedingungen im digitalen
Raum oder aber die Umsetzung des ORF-Players geht. Es gilt die
unterschiedlichen medienpolitischen und -ökonomischen Voraussetzungen
sowohl des öffentlichen Rundfunks als auch der Medien verlegerischer
Herkunft zu berücksichtigen und gleichzeitig die Angebotsvielfalt des
heimischen Medienmarktes weiterhin sicherzustellen.“

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5. August 2021

VÖZ ist vom Ableben Ernst Swobodas tief betroffen

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) trauert um einen verdienstvollen Juristen und Manager der österreichischen Medienlandschaft

Wien (OTS) - Das Ableben von Ernst Swoboda macht viele Kolleginnen
und Kollegen tief betroffen und sprachlos. Er war nicht nur einer der
verdienstvollsten Radiomanager des Landes, sondern auch einer der
versiertesten Juristen der Branche. Mit seinem unermüdlichen
jahrzehntelangen Engagement für das österreichische Verlagswesen,
prägte er überaus präzise und nachhaltig dessen Standards. Als
langjähriger Justitiar der Mediaprint, hat er zur Erfolgsgeschichte
des Unternehmens beigetragen und führte die letzten 17 Jahre als
Geschäftsführer von Kronehit das Privatradio bundesweit zum Erfolg.
In seinen zahlreichen Publikationen und juristischen Kommentaren
setzte er sich zudem mit den medienrechtlichen Rahmenbedingungen
sowie Fragestellungen auseinander und lieferte damit immer wieder
maßgebliche Impulse.

Der Vorstand und die Mitglieder des Verbandes Österreichischer
Zeitungen sprechen den Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus.

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7. Juli 2021

VÖZ begrüßt Ministerratsbeschluss zur Digitalförderung

Mit der Erhöhung der regulär zur Verfügung stehenden Mittel von 15 Millionen auf 20 Millionen Euro, wurde eine lange vom VÖZ geforderte Verbesserung berücksichtigt.

Wien (OTS) - Mit der im September 2019 beschlossenen Digitalsteuer
wurde ein erster Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit für heimische
Medienunternehmen verlegerischer Herkunft im Wettbewerb mit
internationalen Online-Konzernen, getätigt. Mit dem heutigen
Ministerratsbeschluss setzt die Bundesregierung nun eine weitere
wichtige Weichenstellung zu mehr Fairness. Aus Sicht des Verbandes
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ist es besonders erfreulich, dass
die aus der Digitalsteuer zur Verfügung stehenden jährlichen Mittel
von 15 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro erhöht wurden. Geplant
ist dabei, dass eine Basisförderung für Printmedien zur Verfügung
steht, sowie ein weitaus größerer Teil für die Projektunterstützung
von digitalen Transformationsmodellen heimischer Medien. Mit dem
heutigen Ministerratsbeschluss sollte einer baldigen Beschlussfassung
im Parlament sowie der raschen Abwicklung des
EU-Notifizierungsverfahrens nichts mehr im Wege stehen. Eine zügige
Umsetzung im kommenden Herbst ist jedenfalls wünschenswert.

„Damit österreichische Medienunternehmen verlegerischer Herkunft
auch nachhaltig konkurrenzfähig gegenüber den internationalen
Online-Giganten sind, führt kein Weg an der Umsetzung der
Digitalförderung vorbei. Diese ist damit eine notwendige Ergänzung
zur bestehenden Presseförderung. Denn für ein demokratisches Land wie
Österreich wird unabhängiger Journalismus, gerade in der digitalen
Medienbranche, immer essenzieller. Zudem ist die Erhöhung der
Dotierung eine richtige Maßnahme für die der VÖZ eingetreten ist“
freut sich Markus Mair, Präsident des VÖZ.

Gerald Grünberger, Geschäftsführer des VÖZ, unterstreicht in
diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Digitalförderung: „Auf Grund
der zunehmenden Verzerrung des Werbemarktes durch die großen
Digitalplattformen, stellt die Digitalförderung eine Hilfestellung
bei der Transformation des Abonnementgeschäfts österreichischer
Zeitungen und Magazine dar. Weitere Instrumente zur Diversifizierung
des Erlösmixes, wie z.B. die lückenlose Umsetzung der
Urheberrechtsnovelle, sollten dringend folgen.“

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25. Mai 2021

Roman Vonderhaid ab 1. Juni neuer Pressesprecher des VÖZ

VÖZ / ÖZV Personalia

Wien (OTS) - Mit 1. Juni übernimmt Roman Vonderhaid die Leitung der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes Österreichischer
Zeitungen (VÖZ). Der 37-jährige verantwortet in dieser Funktion nicht
nur die Presseagenden des VÖZ, sondern ebenso des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) sowie der
Medienkompetenz-Initiative Medien in Schule und Ausbildung (Mischa).

Der gebürtige Wiener blickt bereits auf mehr als 12 Jahre
Berufserfahrung in Kommunikationsberufen zurück. Zuletzt war er
Pressesprecher des größten österreichischen Multipartnerprogramms,
des jö Bonus Club. Davor war er Bundesgeschäftsführer der Jungen
Wirtschaft (JW) und verfügt damit über mehrjährige Erfahrung in den
Bereichen Interessensvertretung und Mitgliederkommunikation. Zu
Beginn seiner Berufskarriere war er bei der Wiener PR-Agentur Ketchum
Publico als Kommunikationsberater und beim WIFI Wien tätig.

„Die Herausforderungen an die Kommunikationsarbeit von
Institutionen und Verbänden werden immer vielfältiger und komplexer
und erfordern ein umfassendes Wissen nicht nur in der Disziplin der
klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch
technologische Fertigkeiten. Ich freue mich, mit Roman Vonderhaid
einen Kommunikationsprofi für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
unserer Branchenverbände gewonnen zu haben, der einerseits mit den
Interessen und Zielsetzungen eines Interessensverbandes bestens
vertraut ist und andererseits sein breites Knowhow im
Kommunikationsbereich einbringen kann“, so VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger.

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3. Mai 2021

Demokratie braucht Meinungsvielfalt und Pressfreiheit

VÖZ setzt mit Agentur Jung von Matt DONAU gemeinsame Aktion zum Tag der Pressefreiheit um

Wien (OTS) - „Was wäre, wenn es nur eine Meinung gäbe?“ Mit dieser
Schlagzeile machen die Medien des VÖZ am 3.Mai 2021 auf ihren
Titelseiten auf. Anlass für diese Aktion, welche vom Verband
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) gemeinsam mit Jung von Matt DONAU
(JvM) umgesetzt wurde, ist der Internationale Tag der Pressefreiheit.
Auf Seite 2 des Mediums findet sich die Antwort auf die provokativ
gestellte Frage, die einerseits auf die essenzielle Wichtigkeit der
Meinungsvielfalt und Pressefreiheit aufmerksam macht, und
andererseits zum Nachdenken anregen soll. Jung von Matt betreut den
VÖZ seit 2020 und setzt die Gesamtkampagne „Du bist, was du liest.“
seither um.

„Die Medien des VÖZ sind unverzichtbar. Qualitätsjournalismus,
kritische Berichterstattung, Faktensicherheit und Meinungsvielfalt
brauchen wir Tag für Tag, denn diese bilden die Grundlage für
Informiertheit und Diskursfähigkeit unserer Gesellschaft. Darauf
wollten wir eindrucksvoll aufmerksam machen.“, so JvM Geschäftsführer
Fedja Burmeister

„Mit der diesjährigen Aktion zum Tag der Pressefreiheit wollten
wir einmal mehr ein starkes Zeichen für Meinungsvielfalt und
Pressefreiheit setzen. Meinungs- und Pressefreiheit wird in unserer
demokratischen Gesellschaft als Selbstverständlichkeit betrachtet,
dennoch gilt es mit diesem kostbaren Gut achtsam umzugehen, und
dieses Grundrecht tagtäglich aufs Neue zu verteidigen. Wir freuen
uns, mit der Agentur Jung von Matt Donau einen Partner gefunden zu
haben, der mit großer Empathie an die Thematik herangegangen ist.“,
so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger abschließend.

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3. Mai 2021

Demokratie braucht Meinungsvielfalt und Pressfreiheit

Zukunftssicherung durch Anpassung der finanziellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen

Wien (OTS) - Die Mitglieder des Verbands Österreichischer Zeitungen
würdigen den Internationalen Tag der Pressefreiheit, der seit 1994
jährlich am 3. Mai begangen wird, mit einer gemeinsamen
Titelseitengestaltung und der Schlagzeile „Was wäre, wenn es nur eine
Meinung gäbe?“.

„Die Corona-Pandemie hat einmal mehr bewiesen wie wichtig
Meinungsvielfalt und Pressefreiheit sind. Österreichs Zeitungen und
Magazine leisten mit unabhängigem Journalismus einen essenziellen
Beitrag für unsere Demokratie. Das Aufdecken von Missständen ohne
Einschränkung sowie kritische Berichterstattung, die sich ethischen
Grundsätzen verpflichtet fühlt, sind unverzichtbare Leistungen für
demokratische Gesellschaften. Dass Meinungs- und Pressefreiheit nicht
als selbstverständliches, unantastbares Grundrecht gesehen wird, und
auch in Mitteleuropa immer wieder Bedrohungen ausgesetzt ist, zeigen
die Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten bei sogenannten
Corona-Demos in Deutschland und Österreich.“, so VÖZ-Präsident Markus
Mair anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit.

„Vielfalt und unabhängiger Journalismus sind aber auch durch
wirtschaftliche Rahmenbedingungen bedroht. Insbesondere die
Tech-Plattformen, die mittlerweile einen Gutteil des digitalen
Werbegeschäfts aus Österreich abziehen, stellen eine Bedrohung für
die Medienvielfalt und österreichische Medienangebote dar. Zur
Zukunftssicherung österreichischer Inhalte braucht es eine Anpassung
der finanziellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die lückenlose
Umsetzung des Urheberrechts mit dem Verlegerrecht, die geplante
Digitalförderung, eine Reform und Erhöhung der Presseförderung sowie
ein echter Paradigmenwechsel durch das Informationsfreiheitsgesetz zu
mehr Transparenz sind wichtige Bausteine.“, so Mair weiter.

„Mit der heutigen Schlagzeile „Was wäre, wenn es nur eine Meinung
gäbe?“, die anlässlich der Kampagne zum Internationalen Tag der
Pressefreiheit in den Mitgliedsmedien des Verbandes Österreichischer
Zeitungen erscheint, wollen wir auf unseren täglichen Beitrag im
Interesse der Leserinnen und Leser und unseres Landes aufmerksam
machen. Zeitungen und Magazine sind mit ihren professionellen
Journalistinnen und Journalisten unabhängige und unbestechliche
Mittler im gesellschaftlichen Diskurs zwischen Politik und
Bürgerinnen und Bürger. In diesem Sinne sollten alle möglichen
Anstrengungen unternommen werden, Pressefreiheit bestmöglich –
ähnlich wie in den skandinavischen Staaten – abzusichern, denn aus
dem public watchdog darf kein Schoßhündchen werden.“, so
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger abschließend.

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26. April 2021

Tag des Urheberrechts

Deutschsprachige Verlegerverbände betonen Notwendigkeit eines modernen Urheberrechts für fairen Wettbewerb im Netz

Berlin/Wien/Zürich/Luxemburg (OTS) - Anlässlich des heutigen Welttags
des geistigen Eigentums haben die Präsidenten der
Presseverlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und
Luxemburg die Bedeutung eines zeitgemäßen Urheberrechts in Europa
betont. Durch die auf EU-Ebene bereits beschlossene Reform des
Urheberrechts können Presseverlage nun erstmals eine Rechtsgrundlage
erhalten, die das geistige Eigentum ihrer Branche schützt - so wie es
etwa bei Film und Musik bereits seit vielen Jahren der Fall ist.
Diese Rechtsgrundlage sei Voraussetzung, um mit den großen
Plattformanbietern in Verhandlungen treten und ihnen auf Augenhöhe
begegnen zu können. Dazu muss die europäische Richtlinie nun in allen
EU-Ländern schnell und wirksam umgesetzt werden. Auch für die Schweiz
wird eine Anpassung des geltenden Urheberrechts gefordert, um die
journalistischen Inhalte der Verlage besser zu schützen.

Seit über 13 Jahren ringen die Medienunternehmen Europas um die
Wahrung ihrer Rechte gegenüber den großen US-amerikanischen
Plattformen, den sogenannten 'GAFA' (Google, Amazon, Facebook und
Apple). Die Lage wird in der ganzen EU und der Schweiz durch
geringere Vertriebs- und Anzeigenerlöse sowie steigenden
Produktionskosten im klassischen Printgeschäft noch weiter
verschärft. Pressefreiheit, so die Präsidenten der vier
Verlegerverbände, erfordert vor allem auch wirtschaftliche
Unabhängigkeit.

Um die Tragfähigkeit des Verlagswesens für die Zukunft zu
erhalten, muss gewährleistet werden, dass Urheber und Rechteinhaber
einen fairen Anteil an der durch die Verwertung ihrer Werke erzielten
Einnahmen erhalten. In Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie fordern
die Verlegerverbände konkrete Maßnahmen, die die Position der
Rechteinhaber im Hinblick auf die Lizensierung ihrer Werke,
Verhandlungen mit Diensteanbietern und die Vergütung für die
Verwertung ihrer Inhalte durch Online-Dienste verbessern sollen.
Darüber hinaus sollen auch die Urheber der in
Presseveröffentlichungen enthaltenen Werke angemessen an den
Einnahmen der Verlage aus der Lizenzierung von
Presseveröffentlichungen beteiligt werden.

Wenn die GAFA, wie in der Richtlinie vorgesehen, Lizenzen mit den
Verlagen, Journalisten, Fotografen und anderen Rechteinhabern
abschließen, sei ein fairer Wettbewerb im Netz gewährleistet. Wer es
ernst meint mit der Bedeutung der Presse für die Zukunft der
Demokratie in Europa, müsse sich für eine verstärkte Lizenzpflicht
der Plattformen einsetzen, so die Verbandspräsidenten.

Der ursprünglich von der UNESCO angeregte Welttag des geistigen
Eigentums findet jedes Jahr am 26. April statt. An diesem Tag trat
1970 die Gründungsvereinbarung der Weltorganisation für geistiges
Eigentum (WIPO) in Kraft.

Mathias Döpfner

Präsident, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger

Markus Mair

Präsident, Verband Österreichischer Zeitungen

Pietro Supino

Präsident, Verband Schweizer Medien

Paul Peckels

Präsident, Association Luxembourgeoise des Medias d’Information

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5. März 2021

1,45 % Gehaltsplus in der Zeitungsbranche

Gemeinsamer Tarifabschluss für JournalistInnen und kfm. Angestellte – VÖZ und Gewerkschaft GPA erzielen sozialpartnerschaftlichen Kompromiss.

Wien (OTS) - Bei den Verhandlungen zur Tariferhöhung der beiden
Beschäftigungsgruppen JournalistInnen und kaufmännische Angestellte
in Zeitungsbetrieben am 4. März 2021 konnten der Verband
Österreichischer Zeitungen und die Gewerkschaft GPA in der ersten
Verhandlungsrunde einen Abschluss erzielen. Mit 1. April 2021 werden
daher die Tarifgehälter für kaufmännische Angestellte bzw. mit 1.
Juni 2021 die Tarifgehälter für JournalistInnen um 1,45 Prozent
angehoben. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt jeweils 12 Monate.
Auch die Honorare für freie JournalistInnen werden um 1,45 Prozent
erhöht und auf den nächsten vollen Euro aufgerundet.

„Die Situation der österreichischen Medienhäuser verlegerischer
Herkunft ist auf Grund der herrschenden Pandemie, die zu
Umsatzeinbrüchen geführt hat, sowie der strukturellen
Herausforderungen der Branche eine überaus angespannte. Der erzielte
Kompromiss trägt einerseits dieser Situation Rechnung und stellt
andererseits eine faire Erhöhung der Gehälter für die Belegschaft
auch in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Situation sicher. Die
Verhandlungen haben pandemiebedingt in kleinerer Formation
stattgefunden, das Verhandlungsklima war jedoch von wechselseitigem
sozialpartnerschaftlichem Verständnis und Konstruktivität geprägt“,
so Claudia Gradwohl, die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite.

„Der Abschluss trägt den schwierigen Rahmenbedingungen der
Corona-Krise Rechnung und stellt einen respektablen Kompromiss dar,
der in einem guten wechselseitigen Verhandlungsklima der
Sozialpartner erzielt worden ist.“, so die Verhandler von
Gewerkschaftsseite Eike Clemens Kullmann (Journalisten) und Alois
Freitag (kaufmännische Angestellte).

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19. Februar 2021

Urheberrechtsreform und Digital Service Act rasch und kompromisslos umsetzen

Fall Facebook „Die Freiheit, die sie meinen“

Wien (OTS) - Die weltweite Kritik an der Entscheidung Facebooks in
Australien Nachrichteninhalte, aber auch Service- und
Katastrophendienste auszulisten, sollte Anlass sein, medienpolitische
Entscheidungen sowohl auf europäischer Ebene als auch in Österreich
rasch in Angriff zu nehmen. „Sowohl der geplante Digital Service Act
als auch die Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie samt
Leistungsschutzrecht für Verleger müssen den Tech-Giganten deren
Grenzen aufzeigen und ohne Schlupfloch umgesetzt werden. Der Fall
Australien zeigt, dass es den großen Tech-Plattformen nicht um die
Freiheit des Netzes geht, sondern lediglich um ihre Freiheit und
diese nach ihren Vorstellungen und Bedingungen zu diktieren. Das ist
die Freiheit, die sie meinen.“, so VÖZ-Präsident Markus Mair in einer
Stellungnahme.

„In Wahrheit geht es den großen Tech-Plattformen nicht um
Meinungsfreiheit, sondern lediglich um deren Profit am Werbemarkt und
den bestmöglichen Rahmenbedingungen um keinerlei Anteil ihrer
Wertschöpfung auf den jeweiligen nationalen Märkten zu investieren.
Wir appellieren daher an das Justizministerium, die geplante
Umsetzung der Urheberrechts-Richtlinie kompromisslos gegenüber
Google, Facebook und Co. Ohne Bagatellgrenzen umzusetzen“, so Mair
abschliessend.

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18. Februar 2021

VÖZ zeichnet zum elften Mal wissenschaftliche Arbeiten zu Fragen der Medienbranche aus

VÖZ Förderpreis Medienforschung 2020 vergeben

Wien (OTS) - Bereits zum elften Mal zeichnet der Verband
Österreichischer Zeitungen wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit
aktuellen und praxisbezogenen Fragestellungen der Medienbranche
befassen, mit dem VÖZ Förderpreis Medienforschung aus. Der
VÖZ-Förderpreis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers
für Bildung, Wissenschaft und Forschung Dr. Heinz Faßmann.

In der Kategorie Master-/Diplomarbeiten wurde Claudia Schanza, MA
für ihre Masterarbeit „Zertifizierung zur Qualitätszeitung.
Redaktionelle Ressourcen und Akzeptanz für ein standardisiertes
Qualitätsmanagement im DACH-Raum“, die sie an der Donau-Universität
Krems verfasst hat, ausgezeichnet.

Der Hannes Haas-Nachwuchspreis, der von VÖZ, APA und der
Initiative Qualität im Journalismus (IQ) für Arbeiten vergeben wird,
die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des
Journalismus auseinandersetzen, wurde an Kristina Veraszto, MA
vergeben. Kristina Veraszto hat ihre Arbeit „Paywalls im
Regionaljournalismus. Die Konsumentinnen und Konsumenten von Paid
Content-Modellen österreichischer Regionalzeitungen“ an der FH
Burgenland verfasst.

Beide Preisträgerinnen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 2.000
Euro und werden mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Univ. Prof. DDr. Matthias Karmasin, Vorsitzender der Jury, zeigt
sich erfreut, dass der VÖZ-Förderpreis auch in einem Jahr, das von
Distance Learning geprägt ist, verliehen werden kann. „Auch wenn wir
auf Grund der Versammlungsbeschränkungen mit der Tradition einer
feierlichen Preisverleihung zum Jahresauftakt im Audienzsaal des
Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung brechen
müssen, soll dies unsere Anerkennung für die Leistung der beiden
Preisträgerinnen nicht schmälern.“

Bundesminister Dr. Heinz Faßmann schließt sich der Gratulation an:
„Die Preisträgerinnen haben sich mit zwei zentralen Fragen der
Medienbranche befasst – der Qualität von Journalismus und den
medienökonomischen Grundlagen von Nachrichtenangeboten. Sie haben
damit einen wichtigen Beitrag zum Diskurs zwischen Wissenschaft und
Praxis geleistet.“

Zwtl.: VÖZ Förderpreis 2021 ausgeschrieben

Der VÖZ-Förderpreis Medienforschung wird neuerlich ausgeschrieben.
Der erstmals 2010 vergebene Preis wird für herausragende
wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit aktuellen und
wichtigen Fragestellungen des österreichischen Medienmarktes
befassen. Die Beurteilung erfolgt von einer hochkarätig besetzten
Jury aus dem Bereich der Wissenschaft und Praxis.

Einreichschluss ist der 29. Oktober 2021.

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26. November 2020

Printmedien weisen überdurchschnittlichen Beschäftigungseffekt auf

Volkswirtschaftliche Studie zu Printmedien in Österreich

Wien (OTS) - In einer neuen Studie haben die Wirtschaftsforscher des
Instituts Economica im Auftrag der Branchenverbände VÖZ, ÖZV und VRM
die gesamthafte volkswirtschaftliche Bedeutung von Printmedien in
Österreich erforscht. Die Studie zeigt ein umfassendes Bild dieser
gesamten Wirtschaftsleistung.

Die Studie beschäftigt sich mit dem Kerngeschäft der Printmedien,
dem Verlegen von Zeitungen und Zeitschriften, und analysiert anhand
unterschiedlicher Zahlen und Daten, die Beschäftigungseffekte,
Umsatzerlöse, Wertschöpfungsketten und fiskalischen Effekte der
Printmedien in Österreich.

Printmedien sind, wie die Daten zeigen, nicht mit dem Verlegen von
Büchern oder Software vergleichbar. Daher werden sie in einschlägigen
Erhebungsinstrumenten oft nur stark vereinfacht und wenig
realitätsnah abgebildet. So werden insbesondere die Verflechtungen
mit der heimischen Wirtschaft drastisch unterschätzt. Hinzu kommt,
dass Unternehmen, die Zeitschriften und Zeitungen verlegen, häufig
auch verbundene Bereiche abdecken, wodurch eine klare Abgrenzung und
eindeutige Zuordnung zu direkten oder indirekten Effekten häufig
erschwert wird. Die Economica-Studie soll diesbezüglich Abhilfe
schaffen.

Die Zahlen zeigen, dass die Printmedienbranche in Österreich 2019
mit 7.559 Beschäftigten einen direkten Netto-Umsatzerlös von 1,8 Mrd.
Euro erzielte, daraus leitet sich ein direkter Wertschöpfungsbereich
von 601,3 Mio. Euro ab. Da das Verlegen von Zeitungen sowohl in der
vorgelagerten als auch der nachgelagerten Wertschöpfungskette mit
einer Vielzahl anderer Sektoren verbunden ist, werden auch in diesen
Branchen wirtschaftliche Effekte ausgelöst, so ist die erzielte
Bruttowertschöpfung 1,21 Mrd. Euro, die mit 19.874 Arbeitsplätzen
zusammenhängt. Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus dem
Bruttoproduktionswert vermindert um den Wert der benötigten
Vorleistungen. Daraus lässt sich schließen, dass pro direkten
Arbeitsplatz in der österreichischen Printmedienbranche 1,6
Arbeitsplätze mehr gesichert werden. Nicht berücksichtigt ist der
gesamte Zustellbereich.

„Die vorliegende Studie beweist klar, jeder in Print investierte
Euro sichert zahlreiche Arbeitsplätze. Und das nicht nur in
Print-Verlagen, sondern auch in der übrigen Wirtschaft. Gerade
öffentliche Stellen sollten sich dessen bewusst sein“, sagt Mag.
Dieter Henrich, Geschäftsführer des Verbandes der Regionalmedien
Österreichs (VRM).

Ein weiterer wesentlicher Teil der Studie beschäftigt sich mit dem
fiskalischen Effekt von Printmedien in Österreich. So werden in
Österreich insgesamt durch Printmedien 621,2 Mio. Euro an Steuern
generiert.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger zeigte sich über die
Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Studie erfreut. „Die Ergebnisse
der Studie zeigen deutlich auf wie beschäftigungsintensiv und welche
bedeutenden steuerlichen und Wertschöpfungs-Effekte von Medienhäusern
verlegerischer Herkunft generiert werden. Selbstverständlich werden
wir diese Fakten auch politischen Verantwortungsträgern zur Verfügung
stellen, wenn es um die Beurteilung von Themen wie
Umsatzsteuerreduktion oder Presseförderung geht“, so Grünberger in
einem Resümee.

Eine kompakte Fassung der Erkenntnisse der Studie "Printmedien in
Österreich. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der österreichischen
Printmedien" finden Sie [hier] (https://www.ots.at/redirect/voez3).

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25. November 2020

VÖZ: Bundesregierung mit Ausschreibung der Werbekampagnen auf richtigem Weg

Nachjustierung bei Umsatzsteuerreduktion dringend geboten

Wien (OTS) - Mit der öffentlichen Ausschreibung vom 2. November 2020
über die Vergabe von Werbeaufträgen über die
Bundesbeschaffungsgesellschaft hat die Bundesregierung den richtigen
Weg eingeschlagen. Die Vergabe öffentlicher Werbeaufträge hat in der
Vergangenheit immer wieder für Diskussionen gesorgt, da die Vergabe
zum Teil freihändig erfolgte, Kampagnenerfolge nicht nach
professionellen Gesichtspunkten gemessen und mögliche Rabatte auf
Grund eines gemeinsamen Einkaufs nicht genutzt wurden. Dem Vorwurf
der mangelnden Transparenz wurde auf Grund einer Forderung des
Verbandes Österreichischer Zeitungen 2011 mit der Schaffung des
Medientransparenzgesetzes begegnet.

„Bereits 2011 hat der VÖZ eine Professionalisierung der
Kampagnenvergabe von Bund und Ländern gefordert. Die Ausschreibung
über die BBG und Auslagerung der Mediaplanung an eine Mediaagentur
führt zu mehr Professionalität in der Kampagnenplanung wie sie auch
in der Privatwirtschaft selbstverständlich ist. Der Schritt der
Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz, der mit der
bisherigen Praxis einer nicht kohärenten Werbestrategie des Bundes
und der Nichtnutzung von Synergien zum Nachteil der Steuerzahler
bricht und die Kampagnenplanung des Bundes auf neue Beine stellt, ist
zu begrüßen. Ein Blick über den Tellerrand bzw. die Staatsgrenzen
zeigt, dass in anderen Ländern wie zum Beispiel dem Vereinigten
Königreich ein solches System seit vielen Jahren erfolgreich
funktioniert“, so VÖZ-Präsident Markus Mair in einer ersten Reaktion.

Gleichzeitig besteht akuter Handlungsbedarf hinsichtlich der
Nachjustierung bei der Umsatzsteuerreduktion. Der Finanzausschuss hat
in seiner Sitzung vom 24.11.2020 lediglich für Buchverlage die
Reduktion der Umsatzsteuer verlängert, nicht jedoch für Zeitungen und
andere Printpublikationen. „Hier muss jedenfalls nachgeschärft
werden, denn der neuerliche Lockdown, der wiederum die Erlöse der
Printmedien beeinträchtigt, sowie die schwachen Konjunkturprognosen,
erfordern eine Verlängerung dieser überaus sinnvollen Maßnahme, die
allen Qualitätsmedien mit Vertriebserlösen hilft. Unser Appell
richtet sich daher an die Bundesregierung und die im Nationalrat
vertretenen Parteien ein klares Zeichen in Richtung Qualität zu
setzen“, so VÖZ-Präsident Mair abschließend.

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28. Oktober 2020

Medienhandbuch Österreich 2020 ist soeben erschienen

Branchenreport beleuchtet politische Kommunikation im Wahl- und im Corona-Jahr

Wien (OTS) - Die vierte Ausgabe des Medienhandbuchs erscheint im 75.
Jahr der Zweiten Republik. Aus diesem Anlass befasst sich die
Publikation im Jubiläumsjahr mit der Mediengeschichte Österreichs
seit 1945. Darüber hinaus liegt der diesjährige thematische
Schwerpunkt in der politischen Kommunikation. <a></a>

Österreich hat ein besonderes Jahr 2019/2020 erlebt: Das
Ibiza-Video und die Corona-Pandemie waren und sind gesellschaftlich
bedeutsame und dominante Themen. Medien erreichten hohe Werte an
Aufmerksamkeit und Vertrauen, erlitten jedoch wegen des zeitweisen
Stillstandes des Wirtschaftslebens erhebliche Minderungen an
Werbeerlösen. Mit hochkarätigen Gastbeiträgen von Nicole Bäck-Knapp
und Vanessa Salzer, Nikola Donig, Raphael Draschtak und Wolfgang
Schneider, Andrea Fronaschütz, Thomas Hofer, Brigitte Huber, Gerhard
Jelinek, Michael Jungwirth, Karl Jurka, Susanne Kirchhoff, Andreas
Koller, Heimo Lepuschitz, Flooh Perlot, Clemens Pig, Katrin
Praprotnik, Markus Schindler und Karin Strobl analysiert die neue
Auflage des Medienhandbuchs Österreich diese Ereignisse und ihre
Folgen für die politische Kommunikation für die Medienökonomie sowie
die Entwicklungen der Medien in der Zweiten Republik.

Die empirischen Befunde werden durch aktuelle Daten zu den
Medienmärkten und Medienunternehmen ergänzt. Eigene Beiträge befassen
sich mit dem Stand und den Entwicklungen der Werbeaufwendungen, mit
Medienökonomie, Steuern und Erlösen sowie mit der aktuellen, für das
Medienwesen relevanten Gesetzgebung und Rechtsprechung. Der
Serviceteil der Publikation beinhaltet eine Chronik des Medienjahres
2019/20 und gibt einen Überblick über Marktstudien, Markterhebungen,
Verbände, Institutionen, Aus- und Fortbildungsinstitutionen,
Berufsvereinigungen sowie Preise der Medien-, PR- und Werbebranche.
In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die Mediadaten
ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und Online-Medien
dargestellt. Die komplette Datenbank mit Mediadaten und
Journalistenkontakten von über 3.000 Medien wird auf
[medienhandbuch.at] (https://www.medienhandbuch.at/) angeboten.

Das Medienhandbuch Österreich 2020 ist am 27. Oktober 2020 im
StudienVerlag erschienen und ab sofort für EUR 29,90 unter
medienhandbuch.at und im gut sortierten Buchhandel erhältlich. Als
Almanach und als Branchenreport richtet sich das Medienhandbuch
Österreich an Praktiker des Medienwesens ebenso wie an all jene, die
an Medien und an Kommunikation interessiert sind.

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15. September 2020

VÖZ präsentiert ADGAR Preisträger 2020

Der Verband Österreichischer Zeitungen hat zum 36. Mal seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden auf den ersten Rängen die kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert: DDB Wien, Demner, Merlicek & Bergmann und Fuel Austria. Die Sonderpreise gingen an Merlicek & Partner und Springer & Jacoby Österreich. „Printwerber des Jahres“ wurde Škoda Österreich.

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen hat zum 36. Mal
seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden auf den ersten Rängen
die kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert: DDB Wien,
Demner, Merlicek & Bergmann und Fuel Austria. Die Sonderpreise gingen
an Merlicek & Partner und Springer & Jacoby Österreich. „Printwerber
des Jahres“ wurde Škoda Österreich.

Auf Grund der Corona-bedingten Sicherheitsvorkehrungen musste die
ADGAR-Gala, die üblicherweise den glanzvollen Rahmen für die Übergabe
der Preise bildet, abgesagt werden. Die begehrten Trophäen wurden
daher von VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger sowie vom
Vorsitzenden der ADGAR-Jury, Helmut Hanusch persönlich überreicht.

Das Sujet „Lebe das Leben – Kuss jung/alt" für die Wiener
Städtische Versicherung brachte der Agentur Demner, Merlicek &
Bergmann den ADGAR in der Kategorie Dienstleistungen. Sabine Toifl
(Leitung Werbung und Sponsoring Wiener Städtische) freut sich, dass
die Jury diese Idee mit Gold ausgezeichnet hat und mit dieser
Printwerbung gezeigt werden konnte, „dass das Leben im Alter auch
sehr viele schöne Seiten hat.“

Die Kategorie Handel, Konsum- und Luxusgüter entschied DDB Wien
mit der McDonald’s Österreich Anzeige „Ernte“ für sich. „Erfolgreiche
Werbung folgt den gleichen Grundsätzen. Es geht immer um die perfekte
Idee oder DIE Idee und die ist unabhängig von der Plattform, sie ist
der Kern aller Kommunikation“, so Thomas Tatzl (Geschäftsführer, CCO
DDB Wien).

In der Kategorie Auto und Motor holte sich die Agentur Fuel
Austria mit dem Sujet „Volvo S60 Statistik“ für den Kunden Volvo Car
Austria den begehrten ADGAR. Michaela Wejrowsky (Managing Director
Havas Village Austria) weiß: „Der Erfolg hat zwei Komponenten: Die
eine ist, dass sich Kreativität und gute Headlines auszahlen. Die
andere, dass wir einen Kunden haben, der diese Qualität ebenso
schätzt wie wir und Print in unserem Mediamix einfach unverzichtbar
ist.“

Das Sujet „Baumstamm“ von DDB Wien für Greenpeace Österreich
überzeugte die Jury in der Kategorie Social Advertising. Andreas
Spielvogel (Geschäftsführer, CCO DDB Wien) freut sich damit im
heurigen Jahr über den Gewinn des ADGAR in zwei Kategorien: „Für
beide Kategorien gilt: Du brauchst immer einen mutigen, engagierten
Kunden, der auch etwas zulässt.“

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an
Merlicek & Partner, die mit ihrem „Raus aus Plastik- Standard
Sonderformat“ die Premium-Qualitäten der Werbeform Print für ihren
Kunden Ja! Natürlich Naturprodukte nutzen konnten. „Wir haben eine
Kampagne für Ja! Natürlich erstellt, mit der wir das Meer – von der
Oberfläche bis zum Grund, also einen Querschnitt – zeigen wollten. Es
war natürlich ideal, hier dieses tolle Format auszunützen“, so Franz
Merlicek, Geschäftsführer von Merlicek & Partner, bei der
Überreichung der Trophäe durch VÖZ-Geschäftsführer Mag. Gerald
Grünberger.

Mit ihrem „intelligenten Wetterbanner, der das
Photovoltaik-Potenzial live berechnet“ für Wien Energie sicherte sich
Springer & Jacoby Österreich den Sieg in der Sonderpreis Kategorie
Kreativer Einsatz von Onlinewerbung. „Wien Energie hat bei den
Kampagnen immer sehr stark auf Print gesetzt und den letzten Jahren
auch Online hinzugezogen. Die crossmediale Nutzung ermöglicht es uns,
unsere Kunden bestmöglich zu erreichen“, freut sich Astrid Salmhofer
(Leitung Kommunikationsmanagement Wien Energie).

Zum Printwerber des Jahres gewählt wurde Škoda Österreich – der
Preis wurde entgegengenommen von Max Egger (Geschäftsführer Škoda,
Porsche Austria) und Thomas Diesenberger (Leitung Marketing Škoda
Österreich). "Für uns ist es sehr wichtig, dass wir in der
Kommunikation bestmöglich auf unsere Kunden zugehen und unsere Kunden
erreichen können. Um dies zu erzielen, sind Printmedien natürlich
eine für uns überaus wichtige Mediengattung. Die österreichische
Printlandschaft eignet sich bestens für die Umsetzung unserer
Kampagnenziele", so Egger.

Alle ADGAR-Preisträger werden im ADGAR-Magazin 2020, das den
geladenen Gästen der ADGAR-Gala postalisch zugestellt wird, sowie
unter [www.adgar.at] (http://www.adgar.at/) ausführlich präsentiert.
Die Übergabe der ADGARs 2020 wurde darüber hinaus in einem Video
dokumentiert, das ebenfalls unter [www.adgar.at]
(http://www.adgar.at/) abrufbar ist.

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