ZUSTELLFÖRDERUNG
18. Oktober 2026

Nach Einigung: „Notwendige medienpolitische Weichenstellung für die Medienvielfalt“

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßte die am 17. Oktober von der Bundesregierung präsentierte Einigung auf ein Medienpaket und drängte zugleich auf eine rasche Umsetzung der Zustellförderung und Auszahlung der in Aussicht gestellten Fördermittel.

„Mit der Förderung der Zustellung von abonnierten gedruckten Zeitungen, wie sie gestern präsentiert worden ist, hat die Bundesregierung eine richtige und höchst notwendige medienpolitische Weichenstellung vorgenommen“, betonte VÖZ-Präsident Rainer Nowak („Die Presse“).

Es sei äußerst erfreulich, dass Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler die Wichtigkeit dieses Themas erkannt hat und nun eine Maßnahme zur Umsetzung gebracht wird, die insbesondere den Menschen im ländlichen Raum zugutekommt, sagte VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger: „Die Zustellförderung sichert neben aller Notwendigkeit für eine rasche Digitalisierung des Verkaufsmodells von Tageszeitungen auch das Recht auf analoges Leben ab und stellt sicher, dass alle Bevölkerungsgruppen in allen Regionen mit  faktenbasiertem und vertrauenswürdigem Journalismus versorgt werden können.“

Wichtig sei es nun, dass es auch zu einer raschen Umsetzung der Zustellförderung kommt, damit die dafür vorgesehenen finanziellen Mittel so rasch wie möglich ausgeschüttet und den Medienhäusern verlegerischer Herkunft zugutekommen können, schließt Grünberger mit einem Appell an die Bundesregierung.