Auch die Summe aller bisherigen Quinquennienbeträge sowie die Summe aller Pauschalien werden um diesen Prozentsatz angehoben. Die Tarifpositionen sowie die Sätze für ständige freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden um 2,9 Prozent erhöht. Die Laufzeit dieser Vereinbarung beträgt zwölf Monate ab Wirkungsbeginn.
Aufseiten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber leitete VÖZ-Vorstandsmitglied Herwig Langanger (Styria Media Group AG) die Verhandlungen. „Die wirtschaftliche Lage bleibt weiterhin äußerst angespannt und bringt große Herausforderungen sowohl für Medienhäuser verlegerischer Herkunft als auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die erzielte Einigung mit der Gewerkschaft trägt diesem Umstand Rechnung und ist ein tragfähiges Ergebnis für beide Seiten. Bedanken möchten wir uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmerseite für das ergebnisorientierte Verhandlungsklima“, betonen Langanger und VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
Auch seitens der Gewerkschaft GPA betrachtet man den Abschluss als einen harten, aber notwendigen Kompromiss. „Zentral ist, dass eine nachhaltige Tariferhöhung für alle Beschäftigten unter besonderer Berücksichtigung freier Mitarbeiter:innen durchgesetzt werden konnte. Zudem sichert der Abschluss angesichts der weiterhin angespannten Branchenlage Planbarkeit und Stabilität für beide Seiten“, sagen Patricia Haller (Betriebsratsvorsitzende „Kurier“) und Christian Eplinger (Betriebsratsvorsitzender „NÖN“), Verhandlungsleiter:innen der Gewerkschaft GPA.