ADGAR 2017 – DAS MAGAZIN
9. März 2017

Die beste Werbung des Jahres in einem Magazin

Das ADGAR-Magazin 2017 bringt die erfolgreichsten Werber, die besten Anzeigen und die stärksten Kampagnen zu Papier. Zur Verleihung des diesjährigen VÖZ-Werbepreises ist ein Magazin erschienen, das nicht nur alle ADGAR-Gewinner präsentiert, sondern auch spannenden Lesestoff bietet.

Die Themen der heurigen Ausgabe sind: Mediale Vertriebskanäle, das Informationsfreiheitsgesetz, Gefälligkeitsartikel, Big Data, Content Marketing, der Wandel visueller Medien und die Zukunft des Medienkonsums.

Muss die Zeitung gefällig sein?

Zudem widmete sich das ADGAR-Magazin einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH). Dieser entschied im Herbst 2016, dass für Gefälligkeitsartikel, die im Gegenzug für gebuchte Inserate erscheinen, keine Kennzeichnungspflicht besteht. In einer ersten Hysterie wurde daraufhin vom Ende des objektiven Journalismus gesprochen. Das ADGAR-Magazin ging den Tatsachen in gewohnt nüchterner Manier auf den Grund: „Bei sämtlichen Produktstories, Produkttests oder Produktportraits gibt es keinerlei Zusammenhang mit Marketing- oder Werbeeinnahmen – auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen“, erklärte etwa PR-Berater und Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

„Neben klassischen Inseraten gibt es allerdings eine Vielzahl von Promotion-Artikeln bei Falstaff, die wir jedoch sehr groß und klar zuordenbar kennzeichnen“, sagt Rosam weiter. „Man muss sich also absolut nicht prostituieren, um werblichen Erfolg zu erzielen.“ Verlieren die Medien – egal ob online oder gedruckt – ihre Glaubwürdigkeit, werden sie nicht nur für Leser uninteressant werden, sondern damit auch ihre Bedeutung als geeignetes Umfeld für Werbebotschaften einbüßen.

Nicht umsonst gilt Earned Media im Marketingmix als das höchste erreichbare Ziel – das heißt, dass ein Medium ohne Bezahlung einem Angebot berichtet, weil es einem unabhängigen und kritischen Redakteur gefällt. Gefälligkeit kommt eben von „gefallen“.

Das Magazin, das vom VÖZ in Zusammenarbeit mit dem Starmühler Verlag herausgegeben wurde, hat eine Auflage von 15.000 Stück und wurde an die Gäste der ADGAR-Gala ausgehändigt sowie traditionell dem Branchenmagazin „Horizont“ beigelegt.

Innovative Lösungsansätze keine Mangelware

In seinem Editorial erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger, dass „Werbung in Zeitungen und Magazinen jeden Euro wert ist.“ Print sei nicht umsonst der größte Werbeträger im Land. Die wertreibende Wirtschaft zeige übrigens, dass innovative Lösungsansätze in Österreich keine Mangelware sind.

„Zeitungen und Magazine sind für die Werbebranche starke und unverwechselbare Partner, denen das Publikum vertraut. Dieses Vertrauen beschränkt sich nicht aufs Papier, sondern gilt auch für die Online-Portale, Apps und E-Paper-Ausgaben österreichischer Printmedien. Der ADGAR zeichnet daher den kreativen Einsatz von Print- und Onlinewerbung aus. Die in diesem Magazin präsentierten Werber, Anzeigen und Kampagnen sind Ausdruck einer frischen und richtungsweisenden Schaffenskraft, auf die die heimische Branche zu recht stolz sein kann“, so Kralinger.