Regeln am Arbeitslatz und für überbetriebliche Zusammenkünfte

Aktuelle Regeln

Regeln am Arbeitslatz und für überbetriebliche Zusammenkünfte

VOM 26. November 2021

Aufgrund rasant steigender Infektionszahlen und Auslastung von Spitälern sowie intensivmedizinischer Kapazitäten wurde ab 22. November 2021 ein neuerlicher Lockdown verhängt. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Regelungen.
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(c)iStock

Die wesentlichsten Änderungen zusammengefasst:

  1. Homeoffice-Empfehlung und bundesweite FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Berufliche Tätigkeit soll vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Arbeitsverrichtung außerhalb der Arbeitsstätte ein Einvernehmen finden – eine Verpflichtung zu Homeoffice besteht nicht. Am Arbeitsplatz gilt grundsätzlich FFP2-Maskenpflichten (wenn physische Kontakte nicht völlig ausgeschlossen sind). Abnehmen der FFP2-Maske ist nur bei geeigneten Schutzmaßnahmen erlaubt – primär baulich (Trennwände, Plexiglaswände), subsidiär (wenn baulich nicht möglich) organisatorischer Natur (inbes. Bildung fester Teams).

  1. Zusammenkünfte unabhängig von deren Größe nur noch ausnahmsweise. Es gilt „2G oder FFP2“.

Zusammenkünfte im beruflichen Kontext sind derzeit unabhängig von der Teilnehmerzahl nur ausnahmsweise zulässig. Grundvoraussetzung ist auch bei den Ausnahmen, dass eine digitale Abhaltung der Zusammenkunft nicht möglich ist. Zulässig sind unter dieser Grundvoraussetzung unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeiten erforderlich sind; unaufschiebbare Zusammenkünfte von statutarisch notwendigen Organen juristischer Personen; unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz (z.B. Betriebsversammlung); und Zusammenkünfte zu unbedingt erforderlichen beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken und zu beruflichen Abschlussprüfungen. Bei den vorgenannten zulässigen Zusammenkünften herrscht FFP2-Maskenpflicht, sofern nicht alle Personen einen 2G-Nachweis (d.h. Geimpft oder genesen) vorweisen. Ausnahme: Bei Organzusammenkünfte juristischer Personen gilt die FFP2-Maskenpflicht nicht. In Wien gilt seit 19.11.2021 2G+: Überall wo ein 2G (geimpft oder genesen) Nachweis erforderlich ist, ist zusätzlich ein PCR Test vorzulegen, dessen Abnahme nicht länger als 48 Stunden her sein darf.

Weitere wichtige Regelungen finden Sie hier.