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Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie über die laufenden Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes. Auf der VÖZ-Homepage wird außerdem grundsätzliches Daten- und Dokumentationsmaterial zugänglich gemacht.

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Presseaussendungen des VÖZ auf ots.at

25. Juni 2017

VÖZ-Kralinger: "Internationale Spitzenstellung für Print-Land Österreich"

Mit 61 Prozent hierzulande höchste Zeitungsleserschaft im 36-Ländervergleich des "Reuters Institute Digital News Report"

Wien (OTS) - "Print punktet in Österreich im aktuellen Reuters
Digital News Report mit herausragenden Werten. Mit 61 Prozent
Zeitungsleserschaft belegen wir nicht nur den internationalen
Spitzenplatz, sondern liegen beachtliche 26 Prozent über dem
Durchschnittswert des 36-Ländervergleichs", erklärte VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger in Reaktion auf die Veröffentlichung des "Reuters
Institute Digital News Report" am 25. Juni 2017.

"Traditionelle Medienmarken stiften zudem Orientierung und
schaffen Vertrauen", so Kralinger. So ist das allgemeine Vertrauen in
Nachrichten in Österreich laut dem Reuters Report wesentlich mit
einer traditionellen Nachrichtennutzung verbunden (48,3 Prozent).
Fallende Vertrauenswerte zeigen sich vor allem unter digitalen
Nachrichtennutzern (39 Prozent).

"Auch die im internationalen Vergleich besonders hohe
Zahlungsbereitschaft für gedruckte Zeitungen – nämlich 57,8 Prozent
der Befragten – unterstreicht, dass die österreichische
Presselandschaft dem Publikum nach wie vor jedes Wort wert ist", so
Kralinger.

Aufholbedarf ortet Kralinger hierzulande bei der Bereitschaft des
Publikums für Online-Nachrichten zu zahlen. Im Jahr 2016 lag diese
bei 6,6 Prozent der Befragten, im Jahr 2017 waren es 7,4 Prozent. In
diesem Zusammenhang wiederholte Kralinger die VÖZ-Forderung nach
einem europäischen Leistungsschutzrecht, "welches den Verlegern die
Möglichkeit gibt, gegen die unlizenzierte Nutzung ihrer wertvollen
Online-Inhalte vorzugehen."

"Die digitale Gratiskultur der letzten zwanzig Jahre ist für
Content-Anbieter weltweit eine Herausforderung", ergänzte
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger. "Erschwerend kommt in
Österreich hinzu, dass der ORF – als Marktführer im Content-Bereich –
gebührenfinanzierte Inhalte für alle kostenfrei ins Netz stellt. Die
österreichischen Medienunternehmen verlegerischer Herkunft haben
daher bei der Einführung von Abomodellen für Online-Inhalte in den
letzten Jahren zurückhaltend agiert. 2017 wurden jedoch erstmals
vermehrt Paid-Content-Ansätze in der Branche forciert", so
Grünberger, der von einer "langsamen, aber nachhaltigen Trendumkehr
bei der digitalen Bezahlmentalität" überzeugt ist.

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30. Mai 2017

Journalisten-Kollektivvertrag: Gehälter und Honorare steigen um 1,4 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielten sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sich am
29. Mai 2017 bei den Tarifverhandlungen zum
Journalisten-Kollektivvertrag mit der Journalistengewerkschaft in der
GPA-djp geeinigt. Die bisherigen Tarifgehälter und Honorare werden um
1,4 Prozent erhöht – die Zeilenhonorare für Freie wurden auf 36,96
Euro angehoben.

In den Kollektivvertrag wird zudem ein Anspruch auf Familienzeit
im Sinne des Familienbonuszeitgesetzes eingefügt. Die Änderungen
treten mit 1. Juni 2017 in Kraft und sind für 12 Monate gültig.

In einem gemeinsamen Statement bezeichnen VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger und Franz C. Bauer, Vorsitzender der
Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, den Abschluss als
"akzeptablen Kompromiss, der sich an vergleichbaren
Branchenvereinbarungen orientiert".

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2. Mai 2017

"Jede Demokratie braucht eine freie Presse"

VÖZ-Medien setzen gemeinsames Zeichen am Internationalen Tag der Pressefreiheit

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
2017 unterstreicht der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
gemeinsam mit seinen Mitgliedsmedien die unerlässliche Bedeutung der
Presse- und Meinungsfreiheit für die Demokratie. Die aktuelle
VÖZ-Kampagne "Jedes Wort wert." wird dafür mit einem Spezialsujet
erweitert. Auf diesem erinnert "Athene", die als Göttin der
griechischen Antike die Grundsätze der Demokratie verkörpert und
deren Statue vor dem österreichischen Parlament steht, daran, dass
"jede Demokratie eine freie Presse braucht".

"Selbst die jüngere österreichische Geschichte zeigt, dass
Grundrechte nichts Selbstverständliches sind und ihr Bestand in
entwickelten Demokratien stets aufs Neue erkämpft und verteidigt
werden muss", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger anlässlich der
gemeinsamen Initiative, die 2017 ins 150. Jubiläumsjahr der
Pressefreiheit in Österreich fällt. "Mit dem Erlass des
Staatsgrundgesetzes 1867 wurde der Grundstein für unser heutiges
demokratisches Gesellschaftssystem gelegt", so Kralinger.

Laut der unabhängigen US-Stiftung Freedom House ist die globale
Pressefreiheit 2017 auf ein 13-Jahrestief gesunken – nur 13 Prozent
der Weltbevölkerung kämen in den Genuss einer gänzlich unabhängigen
Berichterstattung. Den deutlichsten Absturz im jährlichen
Pressefreiheits-Barometer der Organisation Reportern ohne Grenzen
verzeichnete übrigens die Türkei.

"Die systematischen Journalistenverhaftungen und behördlichen
Schließungen kritischer Medien haben in demokratischen Gesellschaften
keinen Platz. Wenn in Europa kritische Journalisten ohne
gerichtliches Verfahren zu Spionen erklärt werden, dann müssen in
jeder Demokratie die Alarmglocken läuten", so Kralinger.

Zwtl.: 2016 wurden 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet

"Der VÖZ gedenkt am Internationalen Tag der Pressefreiheit auch jenen
Redakteuren, die in Ausübung ihres Berufs getötet wurden – weltweit
waren dies 2016 laut Reporter ohne Grenzen mindestens 74 Journalisten
und Medienmitarbeiter. Damit sind in den vergangenen zehn Jahren
mindestens 695 professionelle Journalisten im Zusammenhang mit ihrer
Arbeit ums Leben gekommen", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
"Es sind stets Journalisten, die im Kampf um die Pressefreiheit an
vorderster Front stehen und daher in zahlreichen Ländern einer
besonderen Gefahr ausgesetzt sind."

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6. April 2017

Print-Summit Austria: Kontakt ist nicht Kontakt

Hochkarätige Speaker unterstrichen Mehrwert und Wirkung von Werbung in Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - "Österreichs Zeitungen und Magazine stehen in erster
Linie für professionellen Journalismus. Dieser glaubwürdige und
verlässliche Markenkern schafft ein ideales Umfeld für effektive
Werbebotschaften", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger beim
ersten Print-Summit Austria vor 150 Gästen aus der werbetreibenden
Wirtschaft, der Werbe- und Agenturszene sowie der Medienbranche am 6.
April 2017 im Novomatic Forum in Wien.

Der VÖZ konnte mit Mario R. García (CEO/Founder García Media, Sen.
Adviser on News Design/Adjunct Professor Columbia University Graduate
School of Journalism), Clarissa Moughrabi (Leitung Marktforschung bei
der Media Impact GmbH & Co. KG), Boris Schramm (Managing Director
GroupM) und Johannes Vetter (Vice President Corporate Communications,
OMV) hochkarätige Speaker willkommen heißen, die sich für die
Qualitäten von Werbung in Zeitungen und Magazinen aussprachen.

García stellte in seinem Impulsvortrag klar, "dass Zeitungen und
Magazine im Medienquintett – bestehend aus Uhr, Smartphone, Tablet,
Online und Papier – auch im digitalen Zeitalter eine Schlüsselrolle
spielen werden. Papier ermöglicht den Luxus, sich ohne Ablenkung
zurückzulehnen und Inhalte in Ruhe zu genießen. Zeitungen und
Magazine bieten einzigartige Möglichkeiten für journalistisches
Storytelling." Print könne laut García in Zukunft vor allem bei neuen
Werbeformen wie Native Advertising und Sponsored Content punkten ohne
die Inhalte zu schädigen.

Schramm hielt ein Plädoyer für Print: "Egal wie digitalisiert unsere
Umwelt sein wird, der Mensch muss sie mit einem 'analogen' Gehirn
bewältigen. Mit unseren Händen begreifen wir unsere Umwelt. Wir
vertrauen dem, was wir fühlen und überprüfen mit unseren Händen
unbewusst visuell wahrgenommene Eindrücke. Die haptische Wahrnehmung
ist subjektiv gleichbedeutend mit Wahrheit und übt einen starken
Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Wertschätzung und Kaufbereitschaft
aus." Die Annahme, ein Kontakt sei ein Kontakt und lasse sich durch
jeden anderen Werbekontakt ersetzen, sei laut Schramm daher
nachweislich falsch: "Gedruckte Medien, die der Nutzer in der Hand
hält, können mit außergewöhnlichen und nicht ersetzbaren
Werbebotschaften versehen werden."

Auch Moughrabi sprach über die Wirkvorteile von Print und erklärte,
die Branche müsse selbstbewusst auf ihre Stärken setzen: "Werbung,
die Kaufentscheidungen beeinflussen will, muss explizit wahrgenommen
und gespeichert werden. Print ist das einzige konsequent explizite
Werbemedium und kann deshalb durch die zappigen, snappigen,
impliziten elektronischen Medien nicht ersetzt werden." Im
zunehmenden Medienflimmern und vor dem Eindruck unübersichtlicher
gesellschaftlicher Entwicklungen entstünde bei den Menschen zudem
eine starke Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Orientierung: "Diese
Grundbedürfnisse werden von Printmedien gestillt."

Im Anschluss an die Impulsvorträge beleuchteten Kralinger, Schramm,
Moughrabi und Vetter bei einer Podiumsdiskussion unter der Leitung
von News-Chefredakteurin Esther Mitterstieler die Wettbewerbsvorteile
von Werbung in Zeitungen und Magazinen aus unterschiedlichen
Perspektiven.

Vetter vertrat den Standpunkt, wonach klassische Werbeformen einen
ehrlicheren Charakter als Content-Marketing oder eigene
Unternehmenskanäle hätten. Die unternehmenskontrollierte direkte
Vermarktung von Inhalten – wie sie auch Donald Trump in seinem
Wahlkampf vorgeführt habe – berge auch für europäische Eliten die
"Verheißung", gleich ganz auf kritischen Journalismus verzichten zu
können. "Das wäre aber eine Katastrophe für uns Unternehmen, denn
kritischer Journalismus sichert die Glaubwürdigkeit der Objekte
journalistischer Berichterstattung."

Zwtl.: Start der Kampagnenwelle "Jeden Euro wert"

Im Rahmen des Print-Summit Austria 2017 startete darüber hinaus die
dritte Welle der VÖZ-Kampagne "Jedes Wort wert", bei der führende
Köpfe der heimischen Wirtschaft zu Wort kommen: Bettina
Glatz-Kremsner und Karl Stoss (Casinos Austia, Österreichische
Lotterien) sowie Klaus Haslauer (Lidl Österreich), Sven Pusswald
(ÖBB), Rainer Seele (OMV) und Robert Zadrazil (UniCredit Bank
Austria) erklären, warum Werbung in Österreichs Zeitungen und
Magazinen "Jeden Euro wert" ist.

In den ersten beiden Kampagnenphasen, die seit März 2017 laufen,
lieferten bereits prominente Testimonials und Journalisten Argumente
für professionellen Journalismus und damit für den Markenkern der
VÖZ-Mitgliedsmedien. Insgesamt beinhaltet die Kampagne, die über ein
Jahr hinweg geschalten wird, 99 verschiedene Sujets. Mehr über den
Wert von redaktionellem Journalismus und die vielfältigen Vorteile
von Werbung in Zeitungen und Magazinen auf jedeswortwert.at

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23. März 2017

Gehälter der kaufmännischen Angestellten bei Zeitungen steigen um 1,4 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielen sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Die Mindestgrundgehälter für kaufmännische Angestellte
bei Tages- und Wochenzeitungen werden mit 1. April 2017 um 1,4
Prozent erhöht. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) am 22. März 2017.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter wird auch die Summe aller
bisherigen Quinquennienbeträge um 1,4 Prozent angehoben. Darüber
hinaus wurde vereinbart, dass Angestellten in
Kundendienst-Abteilungen für die Arbeit an Sonn- und gesetzlichen
Feiertagen – anstelle der bisherigen 4,80 Euro – ein Zuschlag von 5
Euro pro Stunde gebührt. Der Tarifabschluss gilt – vorbehaltlich der
Zustimmung durch den VÖZ-Vorstand, der am 4. April 2017 tagt – für
zwölf Monate.

In den Kollektivvertrag wird zudem ein Anspruch auf Familienzeit im
Sinne des Familienbonuszeitgesetzes eingefügt. Die nähere
Ausgestaltung soll in einer gesonderten Vereinbarung geregelt werden.

Claudia Gradwohl, Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite,
bezeichnete das Ergebnis als gerade noch verkraftbaren Kompromiss:
"Nach harten Verhandlungen konnte ein Abschluss zustande gebracht
werden, der den wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in der
Branche Rechnung trägt."

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16. März 2017

VÖZ vergab zum siebten Mal Förderpreis Medienforschung

Mahrer würdigte die ausgezeichneten Wissenschaftler der Unis Graz, Salzburg und Wien

Wien (OTS) - "Die Medienbranche war bereits Ende der Neunziger als
eine der ersten Branchen mit den Herausforderungen und Chancen der
Digitalisierung konfrontiert und ist daher auch Vorreiter für
innovative Lösungen und neue Geschäftsmodelle. Heute müssen sich alle
Unternehmen intensiv mit neuen Technologien auseinandersetzen und das
Know-how ihrer Mitarbeiter stärken. Ergänzend braucht es intensive
Forschung in allen Zukunftsfeldern. Die heute prämierten Arbeiten
liefern der Medienwirtschaft wichtige Erkenntnisse, um die Trends von
morgen zu erkennen und die digitale Transformation zu meistern", so
Staatssekretär Harald Mahrer am Mittwoch, den 15. März 2017 im
Audienzsaal des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
anlässlich der feierlichen Verleihung des Förderpreises
Medienforschung.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) prämierte heuer bereits
zum siebten Mal herausragende wissenschaftliche Arbeiten über den
österreichischen Medienmarkt. Mit 31 wissenschaftlichen Arbeiten
freute sich die Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias
Karmasin (Universität Klagenfurt) über einen neuen Rekord an
Einreichungen.

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger sprach sich bei der Verleihung für die
Einhaltung europäischer Werte aus: "Die Meinungsfreiheit und die
unvoreingenommene Forschung sind essentieller Teil des liberalen und
demokratischen Wertesystems unserer Gesellschaft. Europa hat unter
dem Eindruck einer düsteren Zeit einen gesellschaftlichen
Wertekatalog erkämpft, den wir nicht durch aktuelle Strömungen
gefährden dürfen. Umso erfreulicher ist es, dass die ausgezeichneten
Medienforscher nicht alternativen Fakten, sondern den
wissenschaftlichen Kriterien Objektivität, Zuverlässigkeit und
Gültigkeit gefolgt sind."

Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung für Dissertationen sicherte
sich Florian Dorner mit seiner Arbeit "Advertorials versus klassische
Printwerbung – Eine Wirkungsanalyse" (Universität Graz). Neben
klassischer Printwerbung werden Advertorials für Unternehmen immer
wichtiger. Dorners umfassende Analyse zeigt, dass es bei beiden
Kommunikationsformaten Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirkung
gibt. Keines der beiden Formate sei dem anderen überlegen, daher sei
es laut Dorner sinnvoll, Advertorials und klassische Printwerbung in
Kombination einzusetzen. "Dorner liefert mit seiner Dissertation
relevante Erkenntnisse für die werbetreibende Wirtschaft, die heute
mit einem veränderten und stark kompetitiven Kommunikationsumfeld
konfrontiert ist", so die Jury.

In der mit 2.000 Euro dotierten Kategorie Master-/Diplomarbeiten
wurde Bennet Thilo Dietrichs Masterarbeit "Information 2.0:
Vermittlung von Nachrichteninhalten – Der Einfluss von technischen
Vermittlungsstrukturen auf traditionelle Journalismusanbieter"
(Universität Salzburg) ausgezeichnet. "Dietrich erforschte mit den
Stärken und Schwächen, die von einem technologiegetriebenen
Journalismus ausgehen, ein besonders aktuelles und brisantes Thema",
hieß es in der Jurybegründung.

Der mit 2.000 Euro dotierte Hannes-Haas-Nachwuchspreis wurde an
Viktoria Tröschers Magisterarbeit "Journalismus in sozialen Medien –
Analyse der Auswahlkriterien von journalistischen Inhalten auf den
Social-Media-Kanälen von derStandard.at, DiePresse.com und Kurier"
(Universität Wien) verliehen. "Postenswert" seien laut Tröscher auf
Social Media vor allem jene Artikel, die User emotional berühren oder
selbst betreffen. Der Nachwuchspreis wird vom VÖZ und der Initiative
Qualität im Journalismus (IQ) mit Unterstützung der APA getragen und
für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
auseinandersetzen.

Die Beurteilung der ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten wurde
von einer hochkarätig besetzten Jury aus dem Bereich der Wissenschaft
und Praxis unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias Karmasin
(Universität Klagenfurt) vorgenommen. Der VÖZ-Förderpreis
Medienforschung wurde erstmals 2010 ausgeschrieben. Er wird für
herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit
aktuellen und wichtigen Fragestellungen des österreichischen
Medienmarktes befassen. Der Förderpreis steht unter der
Schirmherrschaft von Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr.
Reinhold Mitterlehner.

Druckfähige Fotos der Gewinner gibt es unter
http://www.voez.at/b2038m10

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10. März 2017

Lidl als Printwerber des Jahres ausgezeichnet

VÖZ-Präsident Kralinger: "Werbung in Zeitungen und Magazinen ist jeden Euro wert."

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen hat am 9. März
2017 zum 33. Mal seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden die
kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert: DDB Wien, GGK
Mullenlowe, Leo Burnett, MediaCom, We Make und Wien Nord.
"Printwerber des Jahres" wurde Lidl Österreich.

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger gratulierte den Preisträgern im Wiener
Konzerthaus vor 650 Gästen aus Werbung, Wirtschaft, Politik und
Medien und erklärte: "Printwerbung ist jeden Euro wert und besitzt
genau jene Qualitäten, die es in Zeiten der absoluten Reizüberflutung
braucht – sie hat die höchste Akzeptanz und wird besonders aufmerksam
wahrgenommen."

In seiner Eröffnungsrede schlug Kralinger angesichts der global
zunehmend bedrohten Pressefreiheit zudem auch ernstere Töne an:
"Einer der mächtigsten Männer der Welt operiert mit Begriffen wie
'alternative facts', wenn er Tatsachen nicht akzeptieren möchte und
auch hierzulande werden recherchierende Medien als 'fake news'
verunglimpft. Je intensiver die freie Presse attackiert wird, desto
deutlicher müssen wir uns für die vierte Säule unserer Republik
starkmachen. Lassen Sie uns daher an diesem Abend auch die Demokratie
und die Freiheit des Wortes feiern."

Zwtl.: Die Sieger des Jahres

Als "Printwerber des Jahres" wurde Lidl Österreich ausgezeichnet.
VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch unterstrich in seiner Laudatio vor
allem Lidls "konsequenten strategischen Einsatz" von Printwerbung,
bei dem Aktualität und Nachhaltigkeit an erster Stelle stehen. "Lidl
leistet mit seinen innovativen Werbeformen einen kontinuierlichen
Beitrag zur Weiterentwicklung des Mediums. So viel Einsatz lohnt
sich." Helmut Hanusch und VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger
überreichten die Auszeichnung an Lidl-Marketingleiter Klaus Haslauer.
"Gedruckte Medien sind nach wie vor ein besonders wichtiger Grundton
im Medienkonzert und gehören für uns zu einem effizienten Mediamix",
so Haslauer.

Wien Nord holte sich mit dem originellen Sujet "Toter Winkel Warner"
für Opel Österreich den ADGAR in der Kategorie Auto & Motor. "Der
Nutzen einer komplexen Funktion wurde besonders simpel und humorvoll
inszeniert", so die Jurybegründung. Claudia Volak ("auto touring")
und Markus Mair (Styria Medienhaus Lifestyle) übergaben den Preis.

Das Niederösterreich Werbung-Sujet "451. Stock" brachte der Agentur
We Make den ADGAR in der Kategorie Dienstleistungen für ihr
"gekonntes Spiel mit ländlichen Sehnsuchtsorten", so die Fachjury.
Alexandra Dasch ("Salzburger Nachrichten") und Gerhard Riedler
("Kronen Zeitung") würdigten die Sieger.

Die Kategorie Handel & Konsum- und Luxusgüter entschied DDB Wien mit
der Mc Donald's Österreich-Anzeige "Im Innersten sind wir alle
gleich" für sich. "Selten wurde ein gesellschaftliches Thema so
prägnant umgesetzt", so die Juroren. Barbara Kociper ("Kurier") und
Friedrich Dungl ("NÖN") zeichneten die Gewinner aus.

Das Sujet "Fremdheit" der GGK Mullenlowe für die Aktion Mensch
überzeugte die Jury in der Kategorie Social Advertising mit der
"denkbar einfachsten Methode – Menschlichkeit". Christiane Feigl
("Welt der Frau") und Lorenz Cuturi ("Oberösterreichische
Nachrichten") kürten die Sieger.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an Leo
Burnett für den Kunden FCA Austria GmbH mit ihrem Sujet "Früher war
alles besser. Heute auch." "Der nostalgische Blick in die Zukunft
entfaltete vor allem als Ummantelung eine besondere Werbewirkung",
erklärte die Fachjury. Claudia Gradwohl (Verlagsgruppe News) und
Thomas Spann ("Kleine Zeitung") ehrten die Ausgezeichneten mit der
ADGAR-Trophäe.

Mit dem Full Branding "Römerquelle Emotion Mixerl" für Coca-Cola
schüttelte die MediaCom einzigartige Cocktails, die der Jury unter
allen Einreichungen für den kreativen Einsatz von Onlinewerbung
sichtlich am besten schmeckten. "Vor allem die umfassende und
detailverliebte Umsetzung" beeindruckte die Juroren. Ausgezeichnet
wurden die Gewinner von Nadja Vaskovich (Board Lesermarkt VÖZ) und
Eugen A. Russ (Russmedia).

Zwtl.: Die Höhepunkte der Gala

Ein Highlight des Galaabends war der Auftritt des Indie-Quintetts
Wanda. Die Wiener Jungs versorgten das ADGAR-Publikum mit "Amore".
Für Lacher sorgte der Openining Act "Die Tagespresseshow" mit ihrer
"seriösesten News-Show zwischen Zwettl und Seattle". Durch die
ADGAR-Gala führten Johanna Setzer (Puls 4) und Andi Knoll (ORF). Die
Videos, mit denen die einzelnen ADGAR-Kategorien vorgestellt wurden,
wurden auch heuer von "ADGAR-Stammdesigner" Martin-Daniel Thamers
Agentur Intermedia gestaltet, der mit seinen ADGAR-Videos im Vorjahr
übrigens den Kärntner Werbepreis CREOS 2016 erhielt.

Nach der ADGAR-Preisverleihung im Mozartsaal des Konzerthauses
genossen die Gäste ein von Ralph Kampf, Chef de Cuisine des
Restaurants Weinzirl, kreiertes Menü. Im Anschluss feierten
zusätzlich 350 Gäste der jungen Kreativszene bei der Aftershow-Party
mit Wanda und DJ Stari. Getanzt wurde bis in die frühen
Morgenstunden.

Drucktunterlagen der ausgezeichneten Sujets und Fotos zur Adgar Gala
2017 gibt es unter http://www.voez.at/b2036m10

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3. März 2017

Österreichs Zeitungen und Magazine sind jedes Wort wert.

Mit 99 Sujets unterstreichen VÖZ-Mitgliedsmedien ihren Markenkern Journalismus.

Wien (OTS) - "In 99 Sujets liefern 99 Menschen 99 Argumente für
professionellen Journalismus und damit für den Markenkern
österreichischer Zeitungen und Magazine. Verlässlichkeit zählt in
Zeiten der Fake News-Flut und alternativer Fakten noch mehr, 54
Prozent der Bevölkerung vertrauen bei politischen Ereignissen auf
Tageszeitungen", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger am 3. März
2017 in Wien anlässlich der Pressekonferenz zum Auftakt der
gemeinsamen Initiative.

"Österreichs Zeitungen und Magazine lassen Filterblasen platzen und
erweitern den Horizont – denn 80 Prozent der Bevölkerung informieren
sich weiterhin in Tageszeitungen, 49 Prozent vertrauen gedruckten
Tageszeitungen, wenn es darum geht, mitreden zu können", so
Kralinger. Gemeinsam mit der Werbeagentur Serviceplan habe man "auf
Basis einer starken deutschen Kampagne eine noch stärkere
österreichische Kampagne entwickelt."

"Mit Kleidermacherin Lena Hoschek, Autorin Vea Kaiser, Schauspielerin
Claudia Kottal, Star- und Drei-Haubenkoch Toni Mörwald, Fußballer
Manuel Ortlechner, Winzer Erich Scheiblhofer und Tennisprofi Dominic
Thiem konnte die Initiative bekannte und authentische Testimonials
gewinnen, die in der ersten Kampagnenwelle die Vorteile von
professionellem Journalismus in Österreichs Presselandschaft
unterstreichen", führte Serviceplan-Geschäftsführer André Felker aus.

"Die Vielfalt unserer Printmedien und ihr professioneller
Journalismus sind das Herzstück der Kampagne. Daher erklären in der
zweiten Kampagnenwelle über 80 österreichische Journalistinnen und
Journalisten, warum ihr Medium jedes Wort wert ist. Damit starten der
VÖZ und seine Mitgliedsmedien eine besonders umfassende und breite
Printkampagne, die über ein ganzes Jahr hinweg geschalten wird", so
VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch. In der dritten Kampagnenwelle kommt
die heimische Wirtschaft zu Wort, um zu verdeutlichen, warum Werbung
in Österreichs Zeitungen und Magazinen "Jeden Euro wert" ist.

"Österreichs Zeitungen und Magazine zeigen mit dieser gemeinsamen
Initiative ihre Vielfalt", ergänzte Kralinger. Gerade weil die
Pressefreiheit global unter Druck gerät, wollen die
VÖZ-Mitgliedsmedien "ein selbstbewusstes und geschlossenes Zeichen
für einen offenen und freien Diskurs in Österreich setzen."

Mehr über den Wert von redaktionellem Journalismus auf
jedeswortwert.at

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28. Februar 2017

VÖZ verurteilt Untersuchungshaft für Welt-Korrespondenten Deniz Yücel

Kralinger: "Neuer und nicht mehr tolerabler Tiefpunkt für türkische Pressefreiheit"

Wien (OTS) - "In den letzten Jahren hat sich die Arbeitssituation der
Journalisten in der Türkei ständig verschlechtert. Die Verhängung der
Untersuchungshaft über den Welt-Korrespondenten Deniz Yücel ist ein
neuer und nicht mehr tolerabler Tiefpunkt", erklärt VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger am Dienstag, den 28. Februar 2017 angesichts der
Entscheidung der türkischen Justiz.

"Denis Yüzel hat seinen Job als Journalist gemacht, nichts Anderes.
Der Respekt vor der Freiheit der Presse ist das Rückgrat einer
lebendigen Demokratie. Österreichs Verleger fordern die sofortige
Freilassung Yücels und eine Beendigung der unerträglichen Verfolgung
und Verhaftung kritischer Journalisten in der Türkei", so Kralinger.

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist Teil der türkischen Verfassung
und zudem hat die Türkei die UN-Menschenrechtskonvention
unterzeichnet, die eine staatliche Zensur verbietet und auch das
Recht jedes Menschen auf freie Meinungsäußerung einschließlich des
Rechts, seine Meinung zu verbreiten und die Meinungen anderer zu
hören, garantiert.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger kommentiert die Situation in
der Türkei ebenso kritisch: "Mit jeder Welle an
Journalistenverhaftungen und Medienschließungen fügt Präsident
Erdogan der türkischen Gesellschaft einen dauerhaften Schaden zu.
Yücels Verhaftung ist mit den Werten der Presse- und Meinungsfreiheit
unvereinbar."

Der VÖZ weist schon seit geraumer Zeit auf die zunehmenden
Einschränkungen in der türkischen Medienlandschaft hin – etwa mit
einer Kampagne am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
2016 oder der Unterstützung einer Solidaritätsinitiative am Tag der
Menschrechte am 10. Dezember 2016.

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23. Februar 2017

Aviso: Österreichs Zeitungen und Magazine starten gemeinsame Kampagne

Der VÖZ und seine Mitgliedsmedien zeigen Stärke und unterstreichen mit der Werbeagentur Serviceplan die Vorteile ihres professionellen Journalismus.

Wien (OTS) - VÖZ-Pressekonferenz zum Start der gemeinsamen Branchenkampagne

Teilnehmer: VÖZ-Präsident Thomas Kralinger, VÖZ-Vizepräsident Helmut
Hanusch und Serviceplan-Geschäftsführer André Felker

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich
willkommen.

Datum: 3.3.2017, 11:30 - 12:15 Uhr
Ort: VÖZ-Verband österr. Zeitungen
Schottenring 12, 1010 Wien

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17. Februar 2017

Start der Woche des Zeitunglesens in Wiener Kaffeehäusern

Initiative verbindet bereits zum dritten Mal Geist und Genuss

Wien (OTS) - Vom 20. bis zum 25. Februar 2017 veranstalten der
Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Fachgruppe der
Wiener Kaffeehäuser die dritte "Woche des Zeitunglesens in Wiener
Kaffeehäusern". "Für unsere traditionsreiche Presse- und
Kaffeehauslandschaft sind wir international bekannt – da ist es nur
logisch, Geist und Genuss zu verbinden. Zeitungen, Magazine und die
Melange sind Quellen der Inspiration und Information, die in
Kaffeehäusern besonders ergiebig sind", erklärte VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger am 17. Februar 2017 anlässlich des bevorstehenden
Starts der Initiative.

Den Kaffeehausgästen wird in diesem Zeitraum mit 35 Printtiteln nicht
nur ein besonders vielfältiges Angebot an Zeitungen und Magazinen
serviert, sondern auch die Möglichkeit geboten, 30-mal ein Frühstück
für zwei im Café sowie fünf Jahresabonnements der Lieblingszeitung
oder des Lieblingsmagazins zu gewinnen.

"Was gibt es Schöneres, als gemütlich im Kaffeehaus Zeitung zu lesen?
Das Schmökern in Zeitschriften und Magazinen ist ein wesentlicher und
lieb gewonnener Teil unserer Kaffeehauskultur", ist Wolfgang Binder,
Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, überzeugt. In den
letzten beiden Jahren wurden in der "Woche des Zeitunglesens in
Wiener Kaffeehäusern" zusätzlich zum bestehenden Medienangebot in den
Cafés über 100.000 Exemplare von Tageszeitungen, Magazinen und
Wochenzeitungen zur Verfügung gestellt.

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Markus Kiesenhofer, BA MA
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8. Februar 2017

VÖZ-Grünberger: "Gefahr für Medienvielfalt und Wettbewerb"

Deutscher Medienkonzern zementiert mit ATV-Erwerb marktbeherrschende Stellung.

Wien (OTS) - "Als größte Privatsendergruppe hat ProSiebenSat.1 PULS 4
schon heute eine eindeutig marktbeherrschende Stellung im Land – mit
dem Erwerb von ATV verbliebe eigentlich nur noch Servus TV als genuin
österreichisches Privatsender-Vollprogramm, mit einem
Fernsehmarktanteil unter zwei Prozent. Von österreichischer
Fernsehvielfalt könne dann eher nicht mehr gesprochen werden",
erklärte VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger am 8. Februar 2017
anlässlich des bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldeten
Zusammenschlusses.

"Weniger Abwechslung für das Publikum und langfristig höhere Preise
für die gesamte Werbewirtschaft – über die Konsequenzen einer noch
drastischeren Konzentration am Fernsehmarkt sollten sich die
Wettbewerbshüter keine Illusionen machen", so Grünberger. Ob die
geplante Fusion kartellrechtlich überhaupt genehmigungsfähig ist,
erscheint für Grünberger noch klärungsbedürftig: "Redaktionelle und
publizistische Medienvielfalt braucht vor allem die Vielfalt
selbständiger nicht verbundener Medienunternehmen, durch die eine
Berichterstattung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Meinungen
gewährleistet wird."

Dass die weitere Konzentration – wie vom Kartellgesetz in solchen
Fällen gefordert – notwendig und volkswirtschaftlich gerechtfertigt
sei, lässt Grünberger nicht gelten: "Schließlich haben bereits
mehrere Akteure ihr – kartellrechtlich weitaus unbedenklicheres –
Kaufinteresse bekundet. Eine Einstellung des Senders ATV steht damit
ohnedies nicht mehr im Raum."

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1. Dezember 2016

VÖZ-Geschäftsführer Grünberger: "Mehrwertsteuer auch für digitale Ausgaben reduzieren."

Verleger begrüßen Vorschlag der EU-Kommission und fordern Unterstützung der Bundesregierung

Wien (OTS) - "Auch in Österreich werden immer mehr Zeitungen und
Magazine digital gelesen. Die Änderung der Mehrwertsteuersätze würde
die Entwicklung der digitalen Presselandschaft vorantreiben und würde
positive Effekte auf Wirtschaftswachstum und Medienvielfalt in der
Europäischen Union haben", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Die EU-Kommission hat heute bekannt gegeben, dass sie es den
Mitgliedsstaaten künftig freistellen will, ob sie den ermäßigten
Mehrwertsteuersatz für Printmedien auch für elektronische Angebote
anwenden. Der VÖZ hatte schon lange auf eine Angleichung gedrängt.

"Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, den Vorschlag
der EU-Kommission im weiteren legislativen Prozess zu unterstützen
und so eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Presselandschaft
in Zeiten der digitalen Transformation zu ermöglichen", so
Grünberger.

Digitale Zeitungen und Magazine profitieren derzeit nicht von den
Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für physische
Publikationen. Der VÖZ und europäische Verlegervertreter setzten sich
dafür ein, das System an die heutige Realität anzupassen und zu
reformieren. Der EU-Kommissionsplan sieht vor, es den Mitgliedstaaten
zu ermöglichen, die niedrigeren Mehrwertsteuersätze auf gedruckte
Zeitungen und Magazine auf digitale Ausgaben zu erweitern.

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1. Dezember 2016

VÖZ-Präsident Kralinger "Mit journalistischem Mehrwert gegen postfaktische Zeitenwende"

Verband Österreichischer Zeitungen präsentiert seinen Public Value-Bericht 2016

Wien (OTS) - "Der fortschreitende Medienwandel verändert nicht nur
die Geschäftsgrundlagen für Zeitungen und Magazine, sondern stellt
auch unser Gesellschaftssystem vor neue Herausforderungen. Daher
widmet sich unser Public Value-Bericht 2016 den beiden Schwerpunkten
Medienökonomie und Demokratie", erklärte VÖZ-Präsident Thomas
Kralinger am 1. Dezember 2016 im Presseclub Concordia.

"Öffentlichkeit ist der Sauerstoff einer freien Gesellschaft. Die
österreichische Presselandschaft versorgt unsere Demokratie schon
seit ihren Anfängen mit Frischluft und erzeugt damit Public Value.
Seit 2012 unterstreicht der Verband Österreichischer Zeitungen diesen
gesellschaftlichen Mehrwert mit seinem jährlichen Public Value
Bericht", so Kralinger.

Ingrid Brodnig, Johannes Bruckenberger, Udo Di Fabio, Gerald
Grünberger, Richard Gingras, Michael Golden, Otfried Jarren, Matthias
Karmasin, Thomas Kralinger, Thomas Koch, Alexander Mitteräcker,
Bernhard Pörksen, Eugen A. Russ, Stephan Ruß-Mohl, Holger Schmidt,
Boris Schramm, Armin Thurnher, Nick Tjaardstra, Nadja Vaskovich,
Julia Wippersberg und Alexander Wrabetz – auf 204 Seiten widmen sich
Herausgeber und Geschäftsführer von Medien, Chefredakteure,
Journalisten, Kommunikationswissenschaftler, Medienökonomen,
Werbetreibende und nationale sowie internationale Experten dem
Mehrwert der österreichischen Zeitungen und Magazine im
Strukturwandel der Öffentlichkeit.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger betonte in seinem Beitrag die
gesellschaftliche und demokratiepolitische Notwendigkeit von
journalistischem Mehrwert angesichts der drohenden postfaktischen
Zeitenwende – immerhin überflügelten auf Facebook in den letzten drei
Monaten des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 erstmals "fake news"
die echten Nachrichten: "Wir können kein Interesse daran haben, dass
Bürgerinnen und Bürger in der Filterblase mit digitalen Echokammern
leben, sich vom Staat, seinen Institutionen und Entscheidungen
abwenden und Falschmeldungen Glauben schenken. Professionellen
Journalismus braucht es heute mehr denn je."

Der deutsche Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di
Fabio hielt bei der Präsentation des Public Value-Berichts eine
Keynote "zur Herstellung von Öffentlichkeit sowie zur
Orientierungsfunktion klassischer Medien" und stellte klar: "Es muss
uns gelingen, die Ordnungsfunktion der Medien hervorzuheben und
wiederherzustellen. In Echokammern werden wir die Welt auf Dauer
nicht verstehen können."

Im Anschluss diskutierten Di Fabio, Rainer Nowak, Herausgeber und
Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse", Alfred Pfabigan, Leiter
der Philosophischen Praxis Märzstraße, und Armin Thurnher,
Herausgeber und Chefredakteur des "Falter", unter der Leitung der
"News"-Medienredakteurin Julia Schnizlein-Riedler über den
journalistischen Mehrwert in Zeiten des digitalen Wandels.

Schnizlein eröffnete die Debatte mit der Frage, ob die Rolle der
Medien als vierte Gewalt heute in Auflösung begriffen sei. Di Fabio
befand, "dass die Auflösung sozialer Ordnungen und die Erosion von
Institutionen an der öffentlichen Meinung nicht spurlos vorbeigehen.
Gesellschaftliche und politische Entwicklungen werden wieder
volatiler und unberechenbarer."

Nowak gab zu bedenken, "dass die Selbstgefälligkeit des Journalismus
aufhören muss. Wir müssen unser Handeln heute vermehrt erklären."
Pfabigan konstatierte: "Soziale Medien stecken in der Pubertät und
müssen zivilisiert werden. Genau wie das bei anderen Medien früher
auch schon geglückt ist." Thurnher wandte ein: "Facebook besteht
darauf, kein Medium zu sein und weigert sich, eine Ordnungsfunktion
zu übernehmen. Jene Technooptimisten, die vor ein paar Jahren
meinten, Digitalisierung mit Demokratisierung gleichsetzen zu können,
lächeln längst über sich selbst, wenn sie noch lächeln können."

Hier steht der Bericht zum Download bereit:
http://www.voez.at/download.php?id=1851

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11. Oktober 2016

Zeitung in der Schule erhält internationale Auszeichnung

Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien ehrt "herausragende Initiative"

Wien (OTS) - "Seit über zwanzig Jahren leistet Zeitung in der Schule
(ZiS) einen nachhaltigen und international herausragenden Beitrag zur
Förderung der Lese- und Medienkompetenz an Österreichs Schulen. Es
ist mir daher eine Ehre, die Initiative zu einem 'Center of Youth
Engagement Excellence' zu erklären", verkündete Vincent Peyrègne, CEO
des Weltverbandes der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) am
Dienstag, den 11. Oktober 2016, im Rahmen der World Publishing Expo,
die derzeit auf der Messe Wien stattfindet

Als "Center of Youth Engagement Excellence" bezeichnet der
Weltverband nur auserwählte Institutionen, die tiefgreifende und
langfristige Medienvermittlung für junge Menschen betreiben. "Allein
im vergangenen Schuljahr haben rund 103.000 Schülerinnen und Schüler
an ZiS-Projekten teilgenommen und ihren Blick auf die Welt geschärft.
Die internationale Anerkennung zeigt, dass ZiS mit seinen innovativen
und praxisnahen Ansätzen den richtigen Weg beschritten hat", so
ZiS-Geschäftsführerin Nadja Vaskovich.

"Jeder fünfte Jugendliche in Österreich hat laut PISA-Studie
Schwierigkeiten beim sinnerfassenden Lesen. Angesichts dieser
dramatischen Zahlen ist unser Engagement heute wichtiger denn je. Die
Einbindung aktueller Themen durch Zeitungen und Zeitschriften belebt
nicht nur den Unterricht, sondern begeistert die heranwachsende
Generation für den demokratischen Diskurs in unserer Republik", so
Vaskovich.

Auch der Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Zeitungen
(VÖZ) Gerald Grünberger zeigte sich erfreut über die internationale
Auszeichnung: "ZiS wurde 1995 vom VÖZ gegründet und wird heute von
allen wesentlichen Zeitungen und Zeitschriften des Landes getragen.
Mittlerweile ist ZiS als unabhängiger und privater Verein einer der
größten und wichtigsten Vorreiter des Landes, wenn es um die
gesellschaftlichen Zukunftsthemen Lesefertigkeit, Medienkompetenz und
Demokratieverständnis geht."

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27. September 2016

VÖZ-Kralinger: „Verband trauert um Ehrenpräsidenten Julius Kainz“

Grünberger: „Republik verliert medienpolitische Instanz“

Wien (OTS) - Die Nachricht vom Ableben des VÖZ-Ehrenpräsidenten
Kommerzialrat Julius Kainz sorgt für tiefe Betroffenheit im Verband.
Egal ob im VÖZ, in der „Kleinen Zeitung“, der Tageszeitung „Die
Presse“ oder der Styria Media Group AG – Kainz hat bei all seinen
Stationen nachhaltige Spuren hinterlassen, erklärte VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger.

„Julius Kainz hat mit seiner unverwechselbaren Tatkraft die
Medienlandschaft unseres Landes mitgestaltet und sich stets mit
Leidenschaft für die Anliegen der Pressebranche eingesetzt. Der VÖZ
trauert heute nicht nur um seinen Ehrenpräsidenten, sondern um einen
Medienmenschen, dessen Handeln stets von einem starken moralischen
Kompass geprägt war“, so Kralinger.

„Die Presselandschaft hat einen charismatischen und wertorientierten
Zeitungsmacher verloren, der neben seinen verlegerischen Tätigkeiten
immer auch für die heimische Medienpolitik brannte. Von 1979 bis 1988
kämpfte er als VÖZ-Präsident für die Interessen der österreichischen
Verleger und nahm ab 2002 als unser Ehrenpräsident auch offiziell die
Rolle einer medienpolitischen Instanz der Republik wahr“, ergänzt
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Kralinger und Grünberger bekunden auf diesem Weg der Familie,
Freunden und Angehörigen stellvertretend für alle Verbandsmitglieder
ihr tief empfundenes Mitgefühl.

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5. September 2016

VÖZ bestellt neuen Pressesprecher

Markus Kiesenhofer folgt auf Andreas Csar

Wien (OTS) - Markus Kiesenhofer übernimmt ab sofort die Leitung der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der VÖZ All Media Service GmbH und
betreut in dieser Funktion die Presseagenden des Verbands
Österreichischer Zeitungen (VÖZ), des Österreichischen Zeitschriften-
und Fachmedienverbands (ÖZV) sowie des Vereins Zeitung in der Schule
(ZiS).

Zuletzt verbreitete Kiesenhofer als Pressesprecher der NÖ KREATIV
GmbH die Anliegen der niederösterreichischen Begabungs-,
Kreativitäts- und Leseförderung. Das Kommunikationshandwerk hat er im
Zuge seines Journalismus & Medienmanagement-Studiums an der FH Wien
erlernt und gleichzeitig bei Stationen in der österreichischen
Medienlandschaft angewandt – darunter etwa Alpbach News, APA,
derStandard.at, Die Presse, Okto und ORF. In seinem Studium der
Politikwissenschaft an der Universität Wien hat er sich darüber
hinaus auf Politische Kommunikation spezialisiert.

Kiesenhofer folgt auf Andreas Csar, der im April 2016 vom VÖZ zu
ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs
gewechselt ist und dort seither die Funktion des Pressesprechers
innehat. Csar war beim VÖZ über fünf Jahre im Einsatz und zuvor bei
der Wirtschaftskammer Österreich und dem Katholischen Familienverband
in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

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17. August 2016

Kralinger: Medienwandel erfordert neue Rahmenbedingungen

Den Worten müssen nun endlich Taten folgen

Wien (OTS) - Die Ankündigung der Styria Media Group, mit 2. September
2016 die einzige Wirtschaftstageszeitung Österreichs, das
„WirtschaftsBlatt“ einstellen zu wollen, hat verständlicherweise
Betroffenheit ausgelöst. „Der Entschluss des Styria-Managements war
mit Sicherheit kein leichter, allerdings ein Ergebnis des
fortschreitenden Medienwandels, der die Geschäftsgrundlage für
Massenmedien massiv verändert. Eine Anpassung der Rahmenbedingungen
an diese Veränderungen, wie sie der Verband Österreichischer
Zeitungen bereits seit mehreren Jahren fordert, ist dringend
geboten,“ so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger in einer Reaktion auf die
Ankündigung der Einstellung des „WirtschaftsBlatts“.

Konkret sollte zunächst die Presseförderung – für die seit geraumer
Zeit ein umfassendes Konzept mit zahlreichen strukturellen Elementen
am Tisch liegt – zügig umgesetzt werden. „Die Presseförderung war nie
ein Instrument zur Verlustabdeckung für Medienhäuser, wie manche
Politiker meinen, sondern immer für den Erhalt der Medienvielfalt
gedacht. Dieser Aufgabe kann aufgrund der jahrelangen finanziellen
Kürzungen nicht mehr effizient nachgekommen werden. Gleichzeitig wird
laut über eine Erhöhung der ORF-Gebühren nachgedacht. Dies würde die
Schieflage am österreichischen Medienmarkt nur noch verstärken.
Dennoch - wenn es um Inhalteförderung geht, scheuen die
österreichischen Medienhäuser verlegerischer Herkunft keinen
Vergleich“, so Thomas Kralinger weiter.

Aber auch zahlreiche andere Rahmenbedingungen, die heute Verlags- und
Contentgeschäft erschweren, müssen dringend angepasst werden. Der
erhöhte Steuersatz auf Digitalprodukte erschwert neue Angebote, die
Ungleichbehandlung bei der Werbeabgabe bevorzugt Onlinewerbung
vornehmlich von US-Plattformen, permanente Belastungen im Arbeits-
und Sozialbereich für Medienunternehmen sowie die ungestrafte
Ausbeutung fremder Leistungen auf Grund mangelnden urheberrechtlichen
Schutzes von Inhalten sind nur ein kurzer Auszug einer langen Liste
an Maßnahmen, die rasch in Angriff genommen werden müssen. „Den
Worten müssen nun endlich Taten folgen!“, so der VÖZ-Präsident
abschließend.

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23. Juni 2016

63. Generalversammlung: Neuerungen in Vorstand und Präsidium - Thomas Kralinger als VÖZ-Präsident wiedergewählt

Medienpolitischen Reformstau auflösen

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, wurde Thomas Kralinger im Rahmen der
63. Generalversammlung als Präsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt. Der Mediaprint- und
„Kurier“-Geschäftsführer ist seit 2012 Präsident des
Verlegerverbandes. Der Vorstandsvorsitzende der Styria Media Group
Markus Mair wurde neuer Vizepräsident.
Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden Max Dasch („Salzburger
Nachrichten“), Helmut Hanusch (VGN) sowie Eugen A. Russ (Russmedia).
In ihrer Funktion als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden Hermann
Petz („Tiroler Tageszeitung“) in seiner Funktion als Schriftführer,
Rainer Eder („Österreichische Bauernzeitung“) in seiner Funktion als
Kassier sowie Wolfgang Bergmann („Der Standard“). Neu im Präsidium
vertreten sind Lorenz Cuturi („OÖNachrichten“) und
„NÖN“-Geschäftsführer Friedrich Dungl. Darüber hinaus wurde
Christiane Feigl, Geschäftsführerin „Welt der Frau“, in den Vorstand
gewählt.

Zwtl.: Kralinger dankte Rudolf Cuturi und Gerda Schaffelhofer für ihr
langjähriges Engagement

"OÖN"-Herausgeber Rudolf A. Cuturi stand nicht mehr für die Funktion
des Präsidiumsmitglieds zur Verfügung. Er hatte dem VÖZ-Vorstand
knapp 20 Jahre sowie dem -Präsidium seit zehn Jahren angehört. Ebenso
nicht mehr für den Vorstand kandidiert hat Gerda Schaffelhofer, die
langjährige Geschäftsführerin der Wochenzeitung „Furche“ und
VÖZ-Präsidiumsmitglied, auf Grund ihres bevorstehenden
Pensionsantritts. Präsident Kralinger dankte beiden Persönlichkeiten
für ihr langes Engagement und ihre Mitarbeit in den Verbandsgremien.

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Walter Achleitner
(Kirchenzeitungen), Maximilian Dasch (Salzburger Woche), Claudia
Gradwohl (profil), Wolfgang Hattmannsdorfer (Neues Volksblatt),
Raimund Jacoba (Gewinn), Rainer Nowak (Die Presse), Markus Raith
(Neue Vorarlberger Tageszeitung), Gerhard Riedler (Kronen Zeitung),
Wolfgang Riedler (Wiener Zeitung), Oliver Schmerold (auto touring),
Rudolf Schwarz (WirtschaftsBlatt), Klaus Schweighofer (Kleine Zeitung
Graz), Thomas Spann (Kleine Zeitung Klagenfurt) und Thomas Zembacher
(Österreichischer Wirtschaftsverlag).

Zwtl.: Medienpolitischen Reformstau auflösen

Im Rahmen der Generalversammlung sowie der konstituierenden
Vorstandssitzung hat der Verband Österreichischer Zeitungen sein
Arbeitsprogramm für die Funktionsperiode von 2016 bis 2018
beschlossen. Präsident Kralinger hielt in diesem Zusammenhang fest:
„Die Liste der notwendigen Reformen ist in den letzten Jahren
deutlich angewachsen. Leider blieben viele dieser Reformen auf der
Strecke, sodass es zu einem regelrechten Reformstau gekommen ist.
Gerade im Hinblick auf die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle
braucht es jedoch eine rot-weiß-rote Gesamtstrategie, die
österreichische Angebote forciert und faire Wettbewerbsbedingungen
garantiert.“

Die jüngsten Aussagen von Medienminister Drozda geben Anlass zur
Hoffnung, dass es auch in der Medienpolitik zu einem Neustart kommt.
„Es gilt, den Reformstau in diesem Bereich aufzulösen und
Themenkomplexen wie der Neugestaltung der Presseförderung, der
Schaffung eines Leistungsschutzrechts und der steuerlichen
Gleichbehandlung von Digitalprodukten zum Durchbruch zu verhelfen.
Vor allem im Digitalbereich herrscht eine extreme Schieflage zwischen
US-amerikanischen Unternehmen und europäischen (Medien-)Unternehmen,
die auf Grund rigider Regulierungen und Vorschriften viele
Initiativen in diesem Bereich erschwert oder behindert. Hier braucht
es einerseits eine deutliche Entlastung und andererseits Maßnahmen,
um Fairness und Wettbewerbsgleichheit herzustellen“, forderte
Kralinger.

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20. Mai 2016

VÖZ: Tarifabschluss für Journalisten beträgt 1,4 Prozent

Zeilenhonorare für Freie auf 36,45 Euro angehoben

Wien (OTS) - Am 19. Mai 2016 erzielten der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die GPA-djp einen Abschluss bei den
Tarifverhandlungen betreffend den Kollektivvertrag für die bei
österreichischen Tages- und Wochenzeitungen und deren Nebenausgaben
sowie redaktionellen digitalen Angeboten angestellten Redakteure,
Redakteursaspiranten und Dienstnehmer des technischen-redaktionellen
Dienstes. Die Sozialpartner einigten sich auf eine Erhöhung der
Gehälter um 1,4 Prozent. Die Zeilenhonorare für Freie wurden auf Euro
36,45 angehoben.

Die Änderungen treten mit 1. Juni 2016 in Kraft und sind für 12
Monate gültig. Wolfgang Bergmann, Verhandlungsführer der
Arbeitgeberseite, bezeichnete die Tarifeinigung als „tragfähigen
Kompromiss, der sich einerseits an vergleichbaren
Branchenvereinbarungen orientiert und andererseits für die
Arbeitgeberseite in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gerade noch
vertretbar ist.“

Überrascht zeigte sich der VÖZ-Verhandlungsführer über die
öffentliche Darstellung der GPA-djp zu den gestrigen
Tarifverhandlungen. „Bei der Verhandlung bei der ich gestern anwesend
war, wurde keine Umfrage präsentiert, die sich kritisch mit
Arbeitgebern auseinandersetzt. Klientelpolitik über
Presseaussendungen zu betreiben, ist eine Politik des alten Stils,
die nicht nur auf Regierungsebene sondern auch auf Sozialpartnerebene
überwunden werden sollte. Der VÖZ ist jedenfalls jederzeit bereit,
konkrete Anliegen und Maßnahmen sozialpartnerschaftlich zu lösen.“,
so Bergmann abschließend.

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2. Mai 2016

„Wer die Pressefreiheit untergräbt, macht die Demokratie verwundbar“

VÖZ-Kampagne zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
schaltet der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) gemeinsam mit
seinen Mitgliedsmedien eine Kampagne, die die Bedeutung der Presse-
und Meinungsfreiheit als europäisches Grundrecht und Menschenrecht
unterstreicht. Im Fokus der diesjährigen Kampagne steht die Besorgnis
über die sich verschlechternden Bedingungen für die Pressefreiheit in
der Türkei. Für die Umsetzung der Kampagne zeichnet die Agentur GGK
Mullenlowe verantwortlich.

Die massive Bedrohung der Pressefreiheit in der Türkei – durch
abgewiesene bzw. ausgewiesene oder inhaftierte Journalisten, Angriffe
von Anhängern der Regierungspartei AKP auf Redaktionen,
Nachrichtensperren, politisch motivierte Steuerfahndungen oder die
Zwangsverwaltung von Medienhäusern– betrifft zunehmend auch
ausländische Journalisten. Gehäufte Einreisesperren und Ausweisungen
von Journalisten untergraben die Pressefreiheit und machen die
Demokratie verwundbar. Daher appelliert Kralinger an die
Verantwortung der Europäischen Union bei der Sicherung von Freiheit
und Vielfalt der Medien am Kontinent.

„In vielen Ländern der Welt werden Journalisten eingeschüchtert,
eingesperrt oder getötet. Die Freiheit der Zeitungen ist weltweit die
Ausnahme und leider nicht die Regel. Die jüngste Verurteilung zweier
türkischer Journalisten zu zwei Jahren Haft, weil sie eine
Mohammed-Karikatur der französischen Satirezeitschrift ‚Charlie
Hebdo‘ veröffentlicht haben, gibt Anlass zur Sorge. Die Türkei als
demokratisches Land, das mit wechselnder Intensität nach Europa
strebt, braucht die Weiterentwicklung einer starken, unabhängigen und
freien Presse. Der Verband Österreichischer Zeitungen und die von ihm
vertretenen Medienhäuser bekennen sich zu einer Stärkung der
Pressefreiheit innerhalb und außerhalb unseres Landes. Dieses
Bekenntnis erfolgt aufgrund der Überzeugung, dass Grundlage für einen
demokratischen Diskurs eine unabhängige und freie Presse ist. Die
Pressefreiheit ist ein unverzichtbares Gut, das es zu verteidigen
gilt“, so Kralinger.

Zwtl.: Grünberger: 2015 wurden 110 Medien-Angestellte getötet

Der Verband Österreichischer Zeitungen möchte am Tag der
Pressefreiheit auf die internationale Situation der Presse aufmerksam
machen. „2015 kamen weltweit 110 Journalisten ums Leben. Seit
1.1.2016 wurden laut dem Pressefreiheits-Barometer von Reporter ohne
Grenzen 13 Journalisten getötet. 322 Medien-Angestellte sind derzeit
aufgrund freier Meinungsäußerung inhaftiert“, so VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger. „Journalist zu sein, ist in vielen Ländern ein
gefährlicherer Job als je zuvor, aber auch unerlässlich für
Demokratie und Kontrolle. Am Internationalen Tag der Pressefreiheit
wollen wir somit auch jenen Redakteuren gedenken, die in Ausübung
ihres Berufs getötet wurden.“

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11. März 2016

Prominente Gäste-Schar bei ADGAR-Gala 2016

Rückblick auf die 32. ADGAR-Gala des Verbandes Österreichischer Zeitungen

Wien (OTS) - 650 Gäste aus Werbung, Wirtschaft, Politik und Medien
kamen am 10. März in das Wiener Konzerthaus zur 32. ADGAR-Gala. Der
größte Werbepreis der Branche wurde im Beisein zahlreicher
prominenter Gäste vergeben.

Seitens der Politik konnten VÖZ-Präsident Thomas Kralinger und
Verbandsgeschäftsführer Gerald Grünberger unter anderem
Familienministerin Sophie Karmasin sowie die Mediensprecher der
Parlamentsparteien ÖVP-Generalsekretär Peter McDonald, Dieter Brosz
(Die Grünen) und Nikolaus Alm (NEOS) begrüßen.

Der Einladung des VÖZ folgten auch zahlreiche Kunden und Vertreter
der Werbewirtschaft. Unter ihnen der Printwerber des Jahres
XXXLutz-Marketingleiter Thomas Saliger, die Werber Mariusz Jan Demner
(Demner, Merlicek & Bergmann), Rudi Kobza (GGK MULLENLOWE), Google
Österreich-Chef Markus Kienberger, Wiener Stadthallen-Manager
Wolfgang Fischer, "Ja!natürlich"-Geschäftsführerin Martina Hörmer
und Michaela Huber, Senior Vice President für Sicherheits- und
Umweltagenden der OMV.

Seitens der Medienwirtschaft waren die Mitgliedsmedien des VÖZ stark
verteten. Die VÖZ-Vizepräsidenten Helmut Hanusch (VGN), Eugen A. Russ
(Russmedia) sowie die Vorstandsmitglieder Klaus Schweighofer
(VÖP-Präsident, Styria Media Group), Rudolf Schwarz ("Die Presse"),
Thomas Spann ("Kleine Zeitung") Wolfgang Bergmann ("Der Standard"),
Claudia Volak („auto touring“), Martin Gebhart
(„Niederösterreichische Nachrichten“) und Claudia Gradwohl
(Verlagsgruppe News), Rudolf A. Cuturi (Oberösterreichische
Nachrichten), "Die Presse"-Herausgeber Rainer Nowak, Rainer Eder
("Österreichische BauernZeitung"), ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver
Schmerold, Wolfgang Riedler ("Wiener Zeitung"), Walter Dipolt ("Neues
Volksblatt") und Walter Achleitner (Kirchenzeitungen) waren bei der
Gala.

Darüber hinaus waren ebenfalls anwesend: ÖZV- und Presserat-Präsident
Wolfgang Pichler, "Krone"-Chefredakteur Klaus Herrmann,
"Furche"-Chefredakteur Rudolf Mitlöhner, "profil"-Herausgeber
Christian Rainer, "Der Standard"-Geschäftsführer Alexander
Mitteräcker, "Vorarlberger Nachrichten"-Chefredakteur Gerold
Riedmann, "NEWS"-Chefredakteurin Eva Weissenberger, die stv.
Vorstandsvorsitzende der Moser Holding Silvia Lieb, "Wiener
Zeitung"-Chefredakteur Reinhard Göweil, "NÖN"-Geschäftsführerin Lydia
Gepp, "Heute"-Geschäftsführer Wolfgang Jansky,
Medienjournalisten-Obmann Johannes Bruckenberger,
"Horizont"-Chefredakteurin Marlene Auer, "Medianet"-Chefredakteur
Dinko Fejzuli, "Extradienst"-Verleger Christian W. Mucha,
"martinus"-Chefredakteur Franz Josef Rupprecht und Werberat-Präsident
Michael Straberger. Aber auch Vertreter aus anderen Mediengattungen
waren stark vertreten. So feierten auch ORF-Generaldirektor Alexander
Wrabetz, ORF-Finanzdirektor Richard Grasl, ORF-Technik-Direktor
Michael Götzhaber, Online-Direktor Thomas Prantner,
APA-Geschäftsführer Peter Kropsch und Co-Geschäftsführer Clemens Pig,
VÖP-Geschäftsführerin Corinna Drumm und IP-Österreich-Chef Walter
Zinggl, mit den Printwerbern.

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11. März 2016

VÖZ zeichnete XXXLutz als Printwerber des Jahres aus

VÖZ-Präsident Kralinger: „Wer auf Print-Werbung setzt, trifft eine goldrichtige Entscheidung.“

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen hat am 10. März
zum 32. Mal seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden die
kreativen Leistungen folgender Agenturen prämiert: Demner, Merlicek &
Bergmann, Springer & Jacoby Österreich, McCann, GGK MULLENLOWE, Zum
Goldenen Hirschen und MediaCom.

Vor 650 Gästen aus Werbung, Wirtschaft, Politik und Medien
gratulierte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger im Wiener Konzerthaus den
Preisträgern und dankte den unterschiedlichen Branchen der
werbetreibenden Wirtschaft, die ihre Print-Spendings ausgebaut bzw.
gehalten haben: „Wer auf Print-Werbung setzt, trifft eine
goldrichtige Entscheidung. In den Image-Eigenschaften informativ,
modern, originell und sympathisch konnte Print, laut einer
FOCUS-Erhebung, seine Werte in den vergangenen Jahren deutlich
steigern. Das ist vor allem der Verdienst der heimischen Werberinnen
und Werber. Ihnen gebührt unser großer Dank, dass Print-Werbung in
diesen wichtigen Image-Werten so deutlich zulegen konnte und dies
trotz eines härter werdenden Wettbewerbsumfeldes.“ Sowohl die
Investitionsgüter- als auch Telekommunikations-Branchen und der
Wirtschaftsbereich Audio, Video, Foto und Optik haben ihre
Print-Werbeausgaben im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. „Mit
ihren Werbebuchungen tragen Unternehmen dazu bei, dass Zeitungen und
Magazine weiterhin hochqualitativen Journalismus schaffen und damit
österreichweit fünf Mio. Leser begeistern können“, betonte Kralinger
abschließend.

Zwtl.: Die Sieger des Jahres

Als „Printwerber des Jahres“ wurde die XXXLutz KG ausgezeichnet.
VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch (VGN) bezeichnete diese als
„stabilen und verlässlichen Werbepartner. XXXLutz setzt vor allem auf
die Aktualität und Nachhaltigkeit von Zeitungen und Magazinen als
Werbeträger und pflegt damit Marke und Image in einem
vertrauensvollen Umfeld.“ Helmut Hanusch und Felicitas Moser
(Geschäftsführerin Board Werbemarkt, VÖZ) überreichten die
Auszeichnung an XXXLutz-Marketingleiter Thomas Saliger.

Die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann gewann die Kategorie Auto &
Motor mit dem Sujet „Mama“ für den Kunden BMW Group Austria. Die
Fachjury würdigte die „aussagekräftige und ästhetisch umgesetzte
Bildidee, die die Message auf den Punkt bringt.“. Die ADGAR-Statue
überreichten Klaus Herrmann (Chefredakteur, „Kronen Zeitung“) und
Claudia Volak („auto touring“).

„Die gelungene und sehr spannende Inszenierung eines heiklen Themas“
des Sujets „Denk Lebensfreude altert nicht!“ der Agentur Springer &
Jacoby Österreich für die UNIQA Insurance Group überzeugte in der
Kategorie Dienstleistungen. Den ADGAR übergaben Thomas Spann („Kleine
Zeitung“) und Michaela Heumann („Kurier“).

Die Agentur McCann entschied die Kategorie Handel & Konsum- und
Luxusgüter mit dem Sujet „I’ve kissed“ für den Kunden Coca-Cola für
sich. Die Siegertrophäe übergaben Silvia Lieb („Tiroler
Tageszeitung“) und Alexandra Dasch („Salzburger Nachrichten“). Die
„glamouröse Umsetzung, die das Markenimage perfekt in Szene setzt“
beeindruckte die Fachjury.

Die Jury überzeugte die starke Umsetzung des Sujets „Kerzen“ des
Kunden CS Hospiz Rennweg durch die Agentur GGK MULLENLOWE in der
Kategorie Social Advertising. „Die Anzeige transportiert die
emotionale Botschaft perfekt und ohne Worte“, so die Jury. Margarita
Stöber („Die Furche“) und Wolfgang Bergmann („Der Standard“)
übergaben die Siegertrophäe.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an die
Agentur Zum Goldenen Hirschen und die Generali Versicherung. Am Sujet
„Balken“ würdigte die Jury, dass es das „kreative Potenziale der
klassischen Anzeigenwerbung voll ausgenutzt hat“. Den ADGAR übergaben
Martin Gebhart („Niederösterreichische Nachrichten“) und Nadja
Vaskovich (Geschäftsführerin Board Lesermarkt, VÖZ).

Den Sonderpreis „Kreativer Einsatz von Onlinewerbung“ eroberte die
Agentur MediaCom für den Kunden T-Mobile Austria mit dem Sujet
„LTE-Test“. Eugen Russ (Russmedia) und Claudia Gradwohl
(Verlagsgruppe News) gratulierten den Gewinnern. Begeistern konnte
die Jury „die innovative Werbeform, die maximale Aufmerksamkeit
schafft“.

Zwtl.: Die Höhepunkte der Gala

Ein Highlight des Galaabends bot die britische Band „Stereo MC’s“,
die die Gäste mit ihren Hits begeisterte. Darüber hinaus hatte die
Kabarett-Gruppe „maschek“ bei ihrem Auftritt als Opening-Act die
Lacher auf ihrer Seite. Durch die ADGAR-Gala führten Miriam Hie
(Servus TV) und Gerhard Maier (ORF). Die Videos, mit denen die
einzelnen ADGAR-Kategorien vorgestellt wurden, wurden auch heuer von
„ADGAR-Stammdesigner“ Martin-Daniel Thamer gestaltet.

Nach der ADGAR-Preisverleihung im Mozartsaal des Konzerthauses
genossen die Gäste ein von Ralph Kampf, Chef de Cuisine des
Restaurants Weinzirl, kreiertes Menü. Im Anschluss feierten
zusätzlich 350 Gäste der jungen Kreativszene bei der Aftershow-Party.
Der Club-Gig der Stereo MC’s sorgte für ausgelassene Stimmung bis in
die frühen Morgenstunden.

Fotos und weitere Infos zur Adgar Gala 2016:
http://www.voez.at/b1924m10

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
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4. März 2016

1,4 Prozent mehr für Expeditarbeiter in Österreichs Zeitungen

Wolfgang Bergmann: „Akzeptabler Kompromiss“

Wien (OTS) - Am 3. März 2016 erzielte der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) mit der GPA-djp einen Abschluss bei den
Tarifverhandlungen für den Kollektivvertrag der Expeditarbeiter,
Maschinenwarte, Redaktions- und Verwaltungsgehilfen, Zusteller und
Austräger bei Tages- und Wochenzeitungen. Die Sozialpartner einigten
sich auf eine Erhöhung der Löhne um 1,4 Prozent. Die Änderungen
treten am 1. April 2016 in Kraft und sind für 12 Monate gültig.

Wolfgang Bergmann, Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite,
bezeichnete die Tarifeinigung als akzeptablen Kompromiss: „Für das
ausverhandelte Ergebnis sind beide Seiten aufeinander zugegangen,
haben Lösungswillen gezeigt und somit einen akzeptablen Kompromiss
ermöglicht."

Bereits in der Vorwoche konnten sich VÖZ und GPA-djp auf die Erhöhung
der Gehälter der kaufmännischen Angestellten bei Tages- und
Wochenzeitungen um ebenfalls 1,4 Prozent einigen.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
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26. Februar 2016

Gehälter der kaufmännischen Zeitungsangestellten steigen um 1,4 Prozent

Mit 1. April 2016 werden die Mindestgrundgehälter für kaufmännische Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen um 1,4 Prozent angehoben. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) am 25. Februar 2016.

Wien (OTS) - Mit 1. April 2016 werden die Mindestgrundgehälter für
kaufmännische Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen um 1,4
Prozent angehoben. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) am 25. Februar 2016.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter werden auch die Summe
aller bisherigen Quinquennienbeträge und die Lehrlingsentschädigung
ebenfalls um 1,4 Prozent angehoben. Die Laufzeit der Vereinbarung
beträgt 12 Monate und endet am 31. März 2017.

Wolfgang Bergmann, Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite,
bezeichnete das Ergebnis als ausgewogene Übereinkunft: "Das Ergebnis
orientiert sich an den Abschlüssen in ähnlich gelagerten Branchen und
nimmt Bedacht auf die anhaltend schwache Konjunktur sowie auf die
schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Medien-Sektor."

„1,4 Prozent Gehaltserhöhung ist ein Ergebnis mit Augenmaß. Gemessen
an einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und der aktuellen
Inflationsrate von 0,9 Prozent ist es dennoch gelungen, die Kaufkraft
für die Beschäftigten in der Branche abzusichern“, kommentiert der
GPA-djp Verhandlungsleiter Alois Freitag den Abschluss.

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