Presse

Presse

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie über die laufenden Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes. Auf der VÖZ-Homepage wird außerdem grundsätzliches Daten- und Dokumentationsmaterial zugänglich gemacht.

Kontakt

Markus Kiesenhofer, BA MA

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +43 1 533 79 79-419
Mobil +43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@all-media.at
Twitter @Markuskies

Presseaussendungen des VÖZ auf ots.at

13. November 2017

"Medienhandbuch Österreich 2017" ist ab sofort erhältlich

Umfassender neuer Branchenreport des VÖZ löst Pressehandbuch ab

Wien (OTS) - Das "Medienhandbuch Österreich 2017" löst das seit über
60 Jahren erscheinende Pressehandbuch ab. Die neue Publikation des
Verbandes Österreichischer Zeitungen enthält Daten und Fakten zum
österreichischen Medienmarkt, geht auf aktuelle Entwicklungen und
Herausforderungen der Medien- und Kommunikationsbranche ein und gibt
einen Überblick über relevante Institutionen und Serviceeinrichtungen
der Branche. Claus Reitan, Gerald Grünberger, Nadja Vaskovich und
Markus Kiesenhofer bildeten das Autorenteam des umfassenden
Branchenreports.

Unter dem Titel "Digitalisierung und Transformation" liefert das
neue Standardwerk auch hochkarätige Gastbeiträge von Thomas
Kralinger, Alexander Wrabetz, Clemens Pig, Gerlinde Hinterleitner,
Joachim Feher, Peter Lammerhuber, Julia Wippersberg, Paul Pichler,
Christian Rupp, Christoph Bieber, Kathrin Stainer-Hämmerle, Stephan
Russ-Mohl, Katharina Schell, Josef Trappel sowie Andy Kaltenbrunner
und Matthias Karmasin.

Der Serviceteil der Publikation beinhaltet eine Chronik des
Medienjahres 2016/17 und gibt einen Überblick über Marktstudien und
Markterhebungen, Verbände und Institutionen des Medienwesens, Aus-
und Fortbildungsinstitutionen sowie Preise der Medien-, PR- und
Werbebranche. In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die
Mediadaten ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und
Online-Medien dargestellt. Die komplette Datenbank mit über 3.000
Medien und 12.000 Journalistenkontakten wird seit kurzem auf
[medienhandbuch.at] (https://www.medienhandbuch.at) angeboten.

Der 437-seitige Branchenreport "Medienhandbuch Österreich 2017"
ist am 13. November im Czernin-Verlag erschienen und ab sofort für
EUR 29,90 unter [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at/bestellung-print?produkt=52225) und im
gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Die neue Online-Plattform [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at) ist das Werkzeug für
Kommunikationsprofis und bietet schnelle Orientierung, höchste
Usability und zahlreiche Anwendungen. Der Zugang wird in den zwei
unterschiedlichen Produktstufen "Basic Search" und "Premium"
angeboten. Premium-Kunden finden auf [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at/) nicht nur rasch Kontaktdaten zu
Medien und Journalisten, sondern können diese auch zu Verteilern
zusammenfügen und für den Versand von Presseaussendungen exportieren.
Darüber hinaus steht ihnen ein optimiertes Versandtool zur Verfügung.
Bei einer Bezugsdauer von mindestens einem Jahr erhalten
Premium-Kunden von [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at) zudem den Branchenreport
"Medienhandbuch Österreich 2017" als Gratis-Zugabe.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

25. Oktober 2017

VÖZ zu Werbeabgabe: Nach VfGH-Ablehnung liegt Ball bei Politik

Verleger appellieren an künftige Bundesregierung, Steuerprivileg von Google und Facebook zu beenden

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen und seine
Mitgliedsmedien bedauern die heute bekanntgegebene Ablehnung der
Behandlung von 23 Verfassungsbeschwerden gegen die Werbeabgabe.

"Die Entscheidung des VfGH ist als höchstgerichtliche Entscheidung
rechtlich zu akzeptieren. Allerdings ist sehr bedauerlich, dass diese
in einer sehr komplexen Materie offensichtlich ohne tiefe Befassung
mit der faktischen Situation am Werbemarkt erfolgt ist, denn sie
bestätigt die Wettbewerbsverzerrung, die wir seit Jahren aufzeigen",
so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger in einer ersten Stellungnahme am
25. Oktober 2017. "Die europaweit einzigartige Werbeabgabe gewährt
ausländischen Mediendiensten wie etwa Google, Facebook oder anderen
Plattformen einen steuerprivilegierten Zugang zum heimischen
Werbemarkt, während heimische Medienunternehmen, die hier
Arbeitsplätze schaffen, zur Kasse gebeten werden."

Wenn der VfGH das als verfassungsrechtlich zulässig beurteilt, dann
sei das ein Auftrag an die künftige Bundesregierung und das neu
gewählte Parlament: "Es ist medienpolitisch und wirtschaftlich fatal,
die heimischen Medienunternehmen im Wettbewerb mit Google und
Facebook derart zu benachteiligen", so Kralinger.

Die österreichische Werbeabgabe gilt für Werbung in Druckwerken,
Hörfunk und Fernsehen sowie auf Plakaten, Infoscreens und ähnlichen
Werbeträgern im öffentlichen Raum. Allein Onlinewerbung ist im
Werbeabgabengesetz nicht berücksichtigt. Der Verfassungsgerichthof
hält eine Verfassungswidrigkeit dieser Ungleichbehandlung jedoch für
"wenig wahrscheinlich": Dem Gesetzgeber könne "nicht entgegengetreten
werden", wenn er Online-Werbung, nicht in die Abgabepflicht nach dem
Werbeabgabegesetz 2000 einbezieht. Da diese in erheblichem Ausmaß vom
Ausland aus erbracht werde, liege dies im Rahmen des
rechtspolitischen Gestaltungsspielraumes des Gesetzgebers, so der
VfGH.

Österreichs Verleger bekämpften ihre Werbeabgabebescheide für das
Jahr 2015. Insgesamt 23 Verfassungsbeschwerden wurden beim
Verfassungsgerichtshof vom Rechtsanwalt des VÖZ und des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) Paul
Pichler eingebracht. VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger
kritisiert, dass die VfGH-Entscheidung auf einer unüberprüfbaren
Annahme basiere: "Google, Facebook und Co. müssen Werbeleistungen,
die an ein österreichisches Publikum adressiert sind, ja nicht
deklarieren. Daher weiß auch niemand, ob Online-Werbung in
erheblicherem Ausmaß aus dem Ausland erbracht wird als etwa
TV-Werbung. Letztere unterliegt aber der Werbeabgabe, wenn sie sich
an ein österreichisches Publikum wendet."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

24. Oktober 2017

Neue Unterstützung für VÖZ-Initiative "Jedes Wort wert"

Sujets mit Stararchitektin Elke Delugan-Meissl, Rennfahrer Ferdinand Habsburg, Gastronom Martin Ho, Moderatorin Arabella Kiesbauer, Künstler Peter Kogler, Fußballerin Nadine Prohaska

Wien (OTS) - "Im Gegensatz zur Flut an Falschmeldungen und den
propagandistischen Störfeuern in den sogenannten Sozialen Netzwerken,
ist der professionelle Journalismus in Österreichs Zeitungen und
Magazinen jedes Wort wert – das hat der Nationalratswahlkampf
abermals verdeutlicht", erklärte der Präsident des Verbandes
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Thomas Kralinger am 24. Oktober 2017
anlässlich der Präsentation der neuen Kampagnenwellen der Initiative
"Jedes Wort wert".

Stararchitektin Elke Delugan-Meissl, Rennfahrer Ferdinand
Habsburg, Gastronom und Unternehmer Martin Ho, Moderatorin Arabella
Kiesbauer, Künstler Peter Kogler sowie die Fußballerin und EM-Heldin
Nadine Prohaska unterstreichen in einer Neuauflage der erfolgreichen
Printkampagne die Vorteile von professionellem Journalismus in den
VÖZ-Mitgliedsmedien.

"Mittlerweile gibt es in unserer Gesellschaft ein breiteres
Bewusstsein dafür, dass eine Demokratie eine funktionierende
Medienlandschaft mit unabhängigen Zeitungen und Magazinen braucht.
Dieses Bewusstsein soll durch die frische Kampagnenwelle gestärkt
werden", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Darüber hinaus verdeutlichen mit Maria Bauernfried (Kelly), Jörg
Pizzera (McDonald’s), Georg Pölzl (Österreichische Post), Karin
Seywald-Czihak (ÖBB) und Maria Zesch (T-Mobile) auch dieses Mal
führende Köpfe der heimischen Wirtschaft, warum Werbung in
Österreichs Zeitungen und Magazinen "Jeden Euro wert" ist.

Seit Kampagnenstart im März 2017 haben sich bereits 99
Testimonials, Journalisten und Werbetreibende an der Initiative
beteiligt – darunter Kleidermacherin Lena Hoschek, Autorin Vea
Kaiser, Schauspielerin Claudia Kottal, Star- und Drei-Haubenkoch Toni
Mörwald, Fußballer Manuel Ortlechner, Winzer Erich Scheiblhofer und
Tennisprofi Dominic Thiem.

Mehr über den Wert von redaktionellem Journalismus auf
[jedeswortwert.at] (http://www.jedeswortwert.at)

Pressebilder der neuen Kampagnenwelle auf [voez.at]
(https://www.ots.at/redirect/voez)

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

23. Oktober 2017

BESTE SEITEN: Daniel Huber gewinnt VÖZ-Coverwettbewerb

Das Extrablatt der österreichischen Zeitungen und Magazine zur BUCH WIEN 17 lichtet das Dickicht der literarischen Neuerscheinungen

Wien (OTS) - Das Extrablatt der österreichischen Zeitungen und
Magazine anlässlich der BUCH WIEN 17 (8. bis 11. November) erscheint
bereits zum neunten Mal. In dem VÖZ-Gemeinschaftsprojekt mit einer
Auflage von 170.000 Stück werden rund 40 Buch-Neuerscheinungen
präsentiert. Die BESTEN SEITEN werden vor Start der BUCH WIEN den
Tageszeitungen "Der Standard", "Die Presse", "Kleine Zeitung",
"Wiener Zeitung" sowie der "NÖN" und dem "profil" beigelegt. Darüber
hinaus wird die Publikation bei der Internationalen Buchmesse und an
den Veranstaltungsorten der Lesefestwoche sowie über den
österreichischen Buchhandel kostenlos verteilt.

Das Titelbild für die BESTEN SEITEN wurde in einem ausgeschriebenen
Wettbewerb unter Studentinnen und Studenten der Abteilung Visuelle
Kommunikation der Kunstuniversität Linz gekürt. Daniel Huber holte
sich den Sieg. Er wolle mit seiner Illustration verdeutlichen, dass
Bücher Portale in fremde Welten sind: "Das besondere an meinem
Entwurf ist, dass das Zusammenspiel der Ebenen aus jeder Perspektive
funktioniert." Teresa Schuh sowie Christoph Straganz landeten ex
aequo auf Platz zwei.

Friedrich Dungl (NÖ Pressehaus), Helmut Hanusch (Verlagsgruppe News),
Alexandra Kauer ("Wiener Zeitung"), Thomas Letz ("Der Standard"),
Patrick Zöhrer (BUCH WIEN) sowie Gerald Grünberger und Nadja
Vaskovich (beide VÖZ) bildeten die hochkarätige Jury des
Coverwettbewerbs.

Rund 30 Redaktionen der heimischen Tages-, Wochenzeitungen und
Magazine nehmen an der Leseinitiative teil und präsentieren in den
BESTEN SEITEN ausgewählte Highlights des heurigen Buchherbstes.
Zahlreiche Autoren und Autorinnen werden mit ihren
Buchneuerscheinungen, die vielfältigen Lesestoff für Jung und Alt
bieten, vor den Vorhang geholt. Damit wollen Zeitungen und Magazine
ein breites Publikum zum Lesen animieren.

Die teilnehmenden Redaktionen sind: auto touring, Börsen-Kurier, BVZ,
Der Sonntag, Der Standard, Die Furche, Die Presse, Die Wirtschaft,
Gewinn, Kirche bunt, KirchenZeitung Diözese Linz, Kleine Zeitung,
Kronen Zeitung, Kurier, News, NÖN, OÖNachrichten, profil, Salzburger
Nachrichten, Tele, Tiroler Tageszeitung, trend, tv-media,
Vorarlberger KirchenBlatt, Vorarlberger Nachrichten, Welt der Frau,
Wiener Zeitung.

Pressebilder zum Download unter
[http://voez.at/news/2017/daniel-huber-gewinnt-voez-coverwettbewerb/]
(http://voez.at/news/2017/daniel-huber-gewinnt-voez-coverwettbewerb/)

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

14. September 2017

"Zeitschriftenwerbung wirkt punktgenau und ohne Streuverlust"

VÖZ und ÖZV empfingen hochkarätige Speaker zum Zeitschriftentag 2017

Wien (OTS) - "Je klarer Zeitschriften ihre Zielgruppen definieren,
desto höher ihre Erfolgschancen", erklärte ÖZV-Präsident Wolfgang
Pichler zum Auftakt des ersten Zeitschriftentags des Verbandes
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und des Österreichischen
Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) am 14. September 2017 im
News Media Tower. Hausherr Horst Pirker, CEO der Verlagsgruppe News,
konnte über 100 interessierte Gäste aus der Medienbranche begrüßen:
"Es wäre verhängnisvoll, sich in der Dualität von Print und Digital
zurückzulehnen – wir müssen ganze Ökosysteme rund um unsere
Medienmarken erschaffen." Moderiert wurde die Veranstaltung von
"Horizont"-Chefredakteurin Marlene Auer.

Mit seiner Keynote "Der Weg vorwärts – Wie Medienmarken im
digitalen Zeitalter erfolgreich sein können" eröffnete Juan Señor
(Innovation – Media Consulting Group) den Vortragsteil des
Zeitschriftentages 2017 und plädierte dafür, digitale Inhalte nur
noch gegen Bezahlung anzubieten: "Mit digitalen Werbeerlösen allein
kann man seine Rechnungen einfach nicht begleichen."

Leser müssten entweder mit ihren Daten oder ihrem Geld für
wertvollen Journalismus bezahlen. Für stabile Geschäftsmodelle
müssten laut Señor zumindest 40 Prozent der digitalen Erlöse auf dem
Lesermarkt erzielt werden. Die Werbewirtschaft setze auch online
zunehmend auf Qualität statt Quantität: "Die Nutzungszeit ist
wichtiger als der bloße Traffic." Tablets, Smartwatches oder Virtual
Reality – die Medienbranche müsste sich von dem Wunschgedanken
verabschieden, dass ein "Next Big Thing" die sofortige digitale
Erlösung bringe. Die gedruckten Ausgaben seien für Verleger noch
immer "Brücken in die Zukunft, die tunlichst nicht zerbröseln dürfen,
solange sie gebraucht werden."

Bernd Flessner (Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und
Schlüsselqualifikationen, Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg) sprach über "Künstliche Intelligenz in den Medien"
und skizzierte unterschiedliche Zukunftsszenarien. Sollte die
KI-Revolution tatsächlich stattfinden, würden die heutigen
Redaktions-, Produktions-, Diffusions- und Distributionsstrukturen
verschwinden. "Das Stadium der Postmedialität wäre damit erreicht –
Medien ließen sich in diesem Zukunftsmodell nicht mehr von der
übrigen, längst intelligenten Technosphäre unterscheiden", so
Flessner. Die "Prosumenten" dieser Zukunft würden ihre
personalisierten Produkte stets selbst mitgestalten: "Wem Harry
Potter in Game of Thrones bis dato gefehlt hat, bekäme die Tools in
die Hand, um sich dieses spezifische Medienprodukt selbst
zusammenzubauen."

Tobias Raschka (Media Impact) erklärte unter dem Titel "Das
unterschätzte Medium", warum Zeitschriften für Leser und
Werbetreibende so wertvoll sind. Mit 95,4 Prozent monatlicher
Gesamtreichweite seien Zeitschriften in Deutschland noch immer
"größer als das Internet" (Quelle: b4p 2016). "Leser lieben
Zeitschriften, weil sie damit entspannen und entschleunigen können.
Das Medium wird als anregend und inspirierend empfunden", so Raschka.
"Wer eine Zeitschrift liest, vergisst alles um sich herum." Papier
sei vor allem bei längeren Texten beliebter als Bildschirmmedien.

Auch im Hinblick auf den Werbemarkt zeigte sich Raschka von den
Qualitäten des Mediums überzeugt. Immerhin ebbe die Digital-Euphorie
ab: Umstrittene Werbewirkung, zweifelhafte Viewability und
unerwünschte Umfelder – Online-Werbung werde zunehmend
differenzierter betrachtet. "Mit Zeitschriften erreicht man
attraktive Zielgruppen punktgenau und ohne Streuverluste.
Zeitschriftenwerbung wirkt – und zwar nachweisbar." Print-Werbung
werde vom Publikum überaus positiv beurteilt und sei noch immer
alternativlos.

Monika Affenzeller und Jochen Hahn von missMEDIA, demonstrierten
wie "miss" zu einer "360 Grad Medienmarke" wurde. Mit einer
"Social-Media-First-Strategie" fokussiert sich "miss" auf "Digital
Natives", die ab 2020 die größte Konsumentengruppe in Europa sein
werden. Mit maßgeschneidertem Content und einer Startup-Kultur habe
man es etwa auf Facebook geschafft, "miss" unter den zehn größten
Frauenmedien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zur
"Engagement-Königin" zu machen.

Christina D’Ilio (netzstragen) stellte die Frage "Kennen Sie Ihre
Zielgruppe" an den Beginn ihres Vortrags. Nur wer die Lebenswelten,
Interessen und medialen Bedürfnisse seiner potenziellen Kunden
versteht, könne entsprechende Produktstrategien entwickeln. Mit
sogenannten "Medienpersonas" machen die netzstrategen daher
Sinus-Milieus greif- und erlebbar.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

6. September 2017

VÖZ und ÖZV laden zum Zeitschriftentag 2017

14. September 2017, News Media Tower

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
veranstaltet am 14. September 2017 (9.00 bis 12.30 Uhr) gemeinsam mit
dem Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) den
Zeitschriftentag im News Media Tower (Taborstraße 1-3, 1020 Wien).

Mit Christina D'Ilio (Netzstrategen), Bernd Flessner
(Zentralinstitut für Angewandte Ethik und
Wissenschaftskommunikation), Tobias Raschka (Media Impact), Juan
Señor (Innovation Media Consulting), Monika Affenzeller und Jochen
Hahn (beide missMEDIA) konnten hochkarätige Speaker gewonnen werden.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich
willkommen: Akkreditierungen für die Veranstaltung können via Mail an
office@all-media.at angefordert werden.

Programm

9:00 Uhr | Get-together mit Frühstück

9:30 Uhr | Eröffnung und Begrüßung

Univ. Prof. DDr. Horst Pirker, CEO Verlagsgruppe News
Dr. Wolfgang Pichler, ÖZV-Präsident

9:45 Uhr | Vorträge

Juan Señor (Innovation Media Consulting): Innovation in Magazine
Media - how to reinvent the magazine for the digital age

Dr. Bernd Flessner (Zentralinstitut für Angewandte Ethik und
Wissenschaftskommunikation): Künstliche Intelligenz in den Medien

Tobias Raschka (Media Impact): Das unterschätzte Medium – Warum
Zeitschriften für Leser und Werbetreibende so wertvoll sind

Mag. Monika Affenzeller, Jochen Hahn (missMEDIA):
#socialmediafirst – So wurde "miss" zur 360° Medien-Marke

Christina D'Ilio (Netzstrategen): Kennen Sie Ihre Zielgruppe? –
Über die Entwicklung von Digitalstrategien mit Hilfe von
Medienpersonas

Moderation: Marlene Auer, MA, Chefredakteurin "Horizont"

12:30 Uhr | Lunchbuffet

Zeitschriftentag 2017

Datum: 14.9.2017, 09:00 - 12:30 Uhr
Ort: News Media Tower
Taborstraße 1-3, 1020 Wien

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

25. Juni 2017

VÖZ-Kralinger: "Internationale Spitzenstellung für Print-Land Österreich"

Mit 61 Prozent hierzulande höchste Zeitungsleserschaft im 36-Ländervergleich des "Reuters Institute Digital News Report"

Wien (OTS) - "Print punktet in Österreich im aktuellen Reuters
Digital News Report mit herausragenden Werten. Mit 61 Prozent
Zeitungsleserschaft belegen wir nicht nur den internationalen
Spitzenplatz, sondern liegen beachtliche 26 Prozent über dem
Durchschnittswert des 36-Ländervergleichs", erklärte VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger in Reaktion auf die Veröffentlichung des "Reuters
Institute Digital News Report" am 25. Juni 2017.

"Traditionelle Medienmarken stiften zudem Orientierung und
schaffen Vertrauen", so Kralinger. So ist das allgemeine Vertrauen in
Nachrichten in Österreich laut dem Reuters Report wesentlich mit
einer traditionellen Nachrichtennutzung verbunden (48,3 Prozent).
Fallende Vertrauenswerte zeigen sich vor allem unter digitalen
Nachrichtennutzern (39 Prozent).

"Auch die im internationalen Vergleich besonders hohe
Zahlungsbereitschaft für gedruckte Zeitungen – nämlich 57,8 Prozent
der Befragten – unterstreicht, dass die österreichische
Presselandschaft dem Publikum nach wie vor jedes Wort wert ist", so
Kralinger.

Aufholbedarf ortet Kralinger hierzulande bei der Bereitschaft des
Publikums für Online-Nachrichten zu zahlen. Im Jahr 2016 lag diese
bei 6,6 Prozent der Befragten, im Jahr 2017 waren es 7,4 Prozent. In
diesem Zusammenhang wiederholte Kralinger die VÖZ-Forderung nach
einem europäischen Leistungsschutzrecht, "welches den Verlegern die
Möglichkeit gibt, gegen die unlizenzierte Nutzung ihrer wertvollen
Online-Inhalte vorzugehen."

"Die digitale Gratiskultur der letzten zwanzig Jahre ist für
Content-Anbieter weltweit eine Herausforderung", ergänzte
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger. "Erschwerend kommt in
Österreich hinzu, dass der ORF – als Marktführer im Content-Bereich –
gebührenfinanzierte Inhalte für alle kostenfrei ins Netz stellt. Die
österreichischen Medienunternehmen verlegerischer Herkunft haben
daher bei der Einführung von Abomodellen für Online-Inhalte in den
letzten Jahren zurückhaltend agiert. 2017 wurden jedoch erstmals
vermehrt Paid-Content-Ansätze in der Branche forciert", so
Grünberger, der von einer "langsamen, aber nachhaltigen Trendumkehr
bei der digitalen Bezahlmentalität" überzeugt ist.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

30. Mai 2017

Journalisten-Kollektivvertrag: Gehälter und Honorare steigen um 1,4 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielten sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sich am
29. Mai 2017 bei den Tarifverhandlungen zum
Journalisten-Kollektivvertrag mit der Journalistengewerkschaft in der
GPA-djp geeinigt. Die bisherigen Tarifgehälter und Honorare werden um
1,4 Prozent erhöht – die Zeilenhonorare für Freie wurden auf 36,96
Euro angehoben.

In den Kollektivvertrag wird zudem ein Anspruch auf Familienzeit
im Sinne des Familienbonuszeitgesetzes eingefügt. Die Änderungen
treten mit 1. Juni 2017 in Kraft und sind für 12 Monate gültig.

In einem gemeinsamen Statement bezeichnen VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger und Franz C. Bauer, Vorsitzender der
Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, den Abschluss als
"akzeptablen Kompromiss, der sich an vergleichbaren
Branchenvereinbarungen orientiert".

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

2. Mai 2017

"Jede Demokratie braucht eine freie Presse"

VÖZ-Medien setzen gemeinsames Zeichen am Internationalen Tag der Pressefreiheit

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
2017 unterstreicht der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
gemeinsam mit seinen Mitgliedsmedien die unerlässliche Bedeutung der
Presse- und Meinungsfreiheit für die Demokratie. Die aktuelle
VÖZ-Kampagne "Jedes Wort wert." wird dafür mit einem Spezialsujet
erweitert. Auf diesem erinnert "Athene", die als Göttin der
griechischen Antike die Grundsätze der Demokratie verkörpert und
deren Statue vor dem österreichischen Parlament steht, daran, dass
"jede Demokratie eine freie Presse braucht".

"Selbst die jüngere österreichische Geschichte zeigt, dass
Grundrechte nichts Selbstverständliches sind und ihr Bestand in
entwickelten Demokratien stets aufs Neue erkämpft und verteidigt
werden muss", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger anlässlich der
gemeinsamen Initiative, die 2017 ins 150. Jubiläumsjahr der
Pressefreiheit in Österreich fällt. "Mit dem Erlass des
Staatsgrundgesetzes 1867 wurde der Grundstein für unser heutiges
demokratisches Gesellschaftssystem gelegt", so Kralinger.

Laut der unabhängigen US-Stiftung Freedom House ist die globale
Pressefreiheit 2017 auf ein 13-Jahrestief gesunken – nur 13 Prozent
der Weltbevölkerung kämen in den Genuss einer gänzlich unabhängigen
Berichterstattung. Den deutlichsten Absturz im jährlichen
Pressefreiheits-Barometer der Organisation Reportern ohne Grenzen
verzeichnete übrigens die Türkei.

"Die systematischen Journalistenverhaftungen und behördlichen
Schließungen kritischer Medien haben in demokratischen Gesellschaften
keinen Platz. Wenn in Europa kritische Journalisten ohne
gerichtliches Verfahren zu Spionen erklärt werden, dann müssen in
jeder Demokratie die Alarmglocken läuten", so Kralinger.

Zwtl.: 2016 wurden 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet

"Der VÖZ gedenkt am Internationalen Tag der Pressefreiheit auch jenen
Redakteuren, die in Ausübung ihres Berufs getötet wurden – weltweit
waren dies 2016 laut Reporter ohne Grenzen mindestens 74 Journalisten
und Medienmitarbeiter. Damit sind in den vergangenen zehn Jahren
mindestens 695 professionelle Journalisten im Zusammenhang mit ihrer
Arbeit ums Leben gekommen", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
"Es sind stets Journalisten, die im Kampf um die Pressefreiheit an
vorderster Front stehen und daher in zahlreichen Ländern einer
besonderen Gefahr ausgesetzt sind."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

6. April 2017

Print-Summit Austria: Kontakt ist nicht Kontakt

Hochkarätige Speaker unterstrichen Mehrwert und Wirkung von Werbung in Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - "Österreichs Zeitungen und Magazine stehen in erster
Linie für professionellen Journalismus. Dieser glaubwürdige und
verlässliche Markenkern schafft ein ideales Umfeld für effektive
Werbebotschaften", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger beim
ersten Print-Summit Austria vor 150 Gästen aus der werbetreibenden
Wirtschaft, der Werbe- und Agenturszene sowie der Medienbranche am 6.
April 2017 im Novomatic Forum in Wien.

Der VÖZ konnte mit Mario R. García (CEO/Founder García Media, Sen.
Adviser on News Design/Adjunct Professor Columbia University Graduate
School of Journalism), Clarissa Moughrabi (Leitung Marktforschung bei
der Media Impact GmbH & Co. KG), Boris Schramm (Managing Director
GroupM) und Johannes Vetter (Vice President Corporate Communications,
OMV) hochkarätige Speaker willkommen heißen, die sich für die
Qualitäten von Werbung in Zeitungen und Magazinen aussprachen.

García stellte in seinem Impulsvortrag klar, "dass Zeitungen und
Magazine im Medienquintett – bestehend aus Uhr, Smartphone, Tablet,
Online und Papier – auch im digitalen Zeitalter eine Schlüsselrolle
spielen werden. Papier ermöglicht den Luxus, sich ohne Ablenkung
zurückzulehnen und Inhalte in Ruhe zu genießen. Zeitungen und
Magazine bieten einzigartige Möglichkeiten für journalistisches
Storytelling." Print könne laut García in Zukunft vor allem bei neuen
Werbeformen wie Native Advertising und Sponsored Content punkten ohne
die Inhalte zu schädigen.

Schramm hielt ein Plädoyer für Print: "Egal wie digitalisiert unsere
Umwelt sein wird, der Mensch muss sie mit einem 'analogen' Gehirn
bewältigen. Mit unseren Händen begreifen wir unsere Umwelt. Wir
vertrauen dem, was wir fühlen und überprüfen mit unseren Händen
unbewusst visuell wahrgenommene Eindrücke. Die haptische Wahrnehmung
ist subjektiv gleichbedeutend mit Wahrheit und übt einen starken
Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Wertschätzung und Kaufbereitschaft
aus." Die Annahme, ein Kontakt sei ein Kontakt und lasse sich durch
jeden anderen Werbekontakt ersetzen, sei laut Schramm daher
nachweislich falsch: "Gedruckte Medien, die der Nutzer in der Hand
hält, können mit außergewöhnlichen und nicht ersetzbaren
Werbebotschaften versehen werden."

Auch Moughrabi sprach über die Wirkvorteile von Print und erklärte,
die Branche müsse selbstbewusst auf ihre Stärken setzen: "Werbung,
die Kaufentscheidungen beeinflussen will, muss explizit wahrgenommen
und gespeichert werden. Print ist das einzige konsequent explizite
Werbemedium und kann deshalb durch die zappigen, snappigen,
impliziten elektronischen Medien nicht ersetzt werden." Im
zunehmenden Medienflimmern und vor dem Eindruck unübersichtlicher
gesellschaftlicher Entwicklungen entstünde bei den Menschen zudem
eine starke Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Orientierung: "Diese
Grundbedürfnisse werden von Printmedien gestillt."

Im Anschluss an die Impulsvorträge beleuchteten Kralinger, Schramm,
Moughrabi und Vetter bei einer Podiumsdiskussion unter der Leitung
von News-Chefredakteurin Esther Mitterstieler die Wettbewerbsvorteile
von Werbung in Zeitungen und Magazinen aus unterschiedlichen
Perspektiven.

Vetter vertrat den Standpunkt, wonach klassische Werbeformen einen
ehrlicheren Charakter als Content-Marketing oder eigene
Unternehmenskanäle hätten. Die unternehmenskontrollierte direkte
Vermarktung von Inhalten – wie sie auch Donald Trump in seinem
Wahlkampf vorgeführt habe – berge auch für europäische Eliten die
"Verheißung", gleich ganz auf kritischen Journalismus verzichten zu
können. "Das wäre aber eine Katastrophe für uns Unternehmen, denn
kritischer Journalismus sichert die Glaubwürdigkeit der Objekte
journalistischer Berichterstattung."

Zwtl.: Start der Kampagnenwelle "Jeden Euro wert"

Im Rahmen des Print-Summit Austria 2017 startete darüber hinaus die
dritte Welle der VÖZ-Kampagne "Jedes Wort wert", bei der führende
Köpfe der heimischen Wirtschaft zu Wort kommen: Bettina
Glatz-Kremsner und Karl Stoss (Casinos Austia, Österreichische
Lotterien) sowie Klaus Haslauer (Lidl Österreich), Sven Pusswald
(ÖBB), Rainer Seele (OMV) und Robert Zadrazil (UniCredit Bank
Austria) erklären, warum Werbung in Österreichs Zeitungen und
Magazinen "Jeden Euro wert" ist.

In den ersten beiden Kampagnenphasen, die seit März 2017 laufen,
lieferten bereits prominente Testimonials und Journalisten Argumente
für professionellen Journalismus und damit für den Markenkern der
VÖZ-Mitgliedsmedien. Insgesamt beinhaltet die Kampagne, die über ein
Jahr hinweg geschalten wird, 99 verschiedene Sujets. Mehr über den
Wert von redaktionellem Journalismus und die vielfältigen Vorteile
von Werbung in Zeitungen und Magazinen auf jedeswortwert.at

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

23. März 2017

Gehälter der kaufmännischen Angestellten bei Zeitungen steigen um 1,4 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielen sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Die Mindestgrundgehälter für kaufmännische Angestellte
bei Tages- und Wochenzeitungen werden mit 1. April 2017 um 1,4
Prozent erhöht. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) am 22. März 2017.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter wird auch die Summe aller
bisherigen Quinquennienbeträge um 1,4 Prozent angehoben. Darüber
hinaus wurde vereinbart, dass Angestellten in
Kundendienst-Abteilungen für die Arbeit an Sonn- und gesetzlichen
Feiertagen – anstelle der bisherigen 4,80 Euro – ein Zuschlag von 5
Euro pro Stunde gebührt. Der Tarifabschluss gilt – vorbehaltlich der
Zustimmung durch den VÖZ-Vorstand, der am 4. April 2017 tagt – für
zwölf Monate.

In den Kollektivvertrag wird zudem ein Anspruch auf Familienzeit im
Sinne des Familienbonuszeitgesetzes eingefügt. Die nähere
Ausgestaltung soll in einer gesonderten Vereinbarung geregelt werden.

Claudia Gradwohl, Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite,
bezeichnete das Ergebnis als gerade noch verkraftbaren Kompromiss:
"Nach harten Verhandlungen konnte ein Abschluss zustande gebracht
werden, der den wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in der
Branche Rechnung trägt."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

16. März 2017

VÖZ vergab zum siebten Mal Förderpreis Medienforschung

Mahrer würdigte die ausgezeichneten Wissenschaftler der Unis Graz, Salzburg und Wien

Wien (OTS) - "Die Medienbranche war bereits Ende der Neunziger als
eine der ersten Branchen mit den Herausforderungen und Chancen der
Digitalisierung konfrontiert und ist daher auch Vorreiter für
innovative Lösungen und neue Geschäftsmodelle. Heute müssen sich alle
Unternehmen intensiv mit neuen Technologien auseinandersetzen und das
Know-how ihrer Mitarbeiter stärken. Ergänzend braucht es intensive
Forschung in allen Zukunftsfeldern. Die heute prämierten Arbeiten
liefern der Medienwirtschaft wichtige Erkenntnisse, um die Trends von
morgen zu erkennen und die digitale Transformation zu meistern", so
Staatssekretär Harald Mahrer am Mittwoch, den 15. März 2017 im
Audienzsaal des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
anlässlich der feierlichen Verleihung des Förderpreises
Medienforschung.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) prämierte heuer bereits
zum siebten Mal herausragende wissenschaftliche Arbeiten über den
österreichischen Medienmarkt. Mit 31 wissenschaftlichen Arbeiten
freute sich die Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias
Karmasin (Universität Klagenfurt) über einen neuen Rekord an
Einreichungen.

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger sprach sich bei der Verleihung für die
Einhaltung europäischer Werte aus: "Die Meinungsfreiheit und die
unvoreingenommene Forschung sind essentieller Teil des liberalen und
demokratischen Wertesystems unserer Gesellschaft. Europa hat unter
dem Eindruck einer düsteren Zeit einen gesellschaftlichen
Wertekatalog erkämpft, den wir nicht durch aktuelle Strömungen
gefährden dürfen. Umso erfreulicher ist es, dass die ausgezeichneten
Medienforscher nicht alternativen Fakten, sondern den
wissenschaftlichen Kriterien Objektivität, Zuverlässigkeit und
Gültigkeit gefolgt sind."

Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung für Dissertationen sicherte
sich Florian Dorner mit seiner Arbeit "Advertorials versus klassische
Printwerbung – Eine Wirkungsanalyse" (Universität Graz). Neben
klassischer Printwerbung werden Advertorials für Unternehmen immer
wichtiger. Dorners umfassende Analyse zeigt, dass es bei beiden
Kommunikationsformaten Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirkung
gibt. Keines der beiden Formate sei dem anderen überlegen, daher sei
es laut Dorner sinnvoll, Advertorials und klassische Printwerbung in
Kombination einzusetzen. "Dorner liefert mit seiner Dissertation
relevante Erkenntnisse für die werbetreibende Wirtschaft, die heute
mit einem veränderten und stark kompetitiven Kommunikationsumfeld
konfrontiert ist", so die Jury.

In der mit 2.000 Euro dotierten Kategorie Master-/Diplomarbeiten
wurde Bennet Thilo Dietrichs Masterarbeit "Information 2.0:
Vermittlung von Nachrichteninhalten – Der Einfluss von technischen
Vermittlungsstrukturen auf traditionelle Journalismusanbieter"
(Universität Salzburg) ausgezeichnet. "Dietrich erforschte mit den
Stärken und Schwächen, die von einem technologiegetriebenen
Journalismus ausgehen, ein besonders aktuelles und brisantes Thema",
hieß es in der Jurybegründung.

Der mit 2.000 Euro dotierte Hannes-Haas-Nachwuchspreis wurde an
Viktoria Tröschers Magisterarbeit "Journalismus in sozialen Medien –
Analyse der Auswahlkriterien von journalistischen Inhalten auf den
Social-Media-Kanälen von derStandard.at, DiePresse.com und Kurier"
(Universität Wien) verliehen. "Postenswert" seien laut Tröscher auf
Social Media vor allem jene Artikel, die User emotional berühren oder
selbst betreffen. Der Nachwuchspreis wird vom VÖZ und der Initiative
Qualität im Journalismus (IQ) mit Unterstützung der APA getragen und
für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
auseinandersetzen.

Die Beurteilung der ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten wurde
von einer hochkarätig besetzten Jury aus dem Bereich der Wissenschaft
und Praxis unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias Karmasin
(Universität Klagenfurt) vorgenommen. Der VÖZ-Förderpreis
Medienforschung wurde erstmals 2010 ausgeschrieben. Er wird für
herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit
aktuellen und wichtigen Fragestellungen des österreichischen
Medienmarktes befassen. Der Förderpreis steht unter der
Schirmherrschaft von Vizekanzler und Wissenschaftsminister Dr.
Reinhold Mitterlehner.

Druckfähige Fotos der Gewinner gibt es unter
http://www.voez.at/b2038m10

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

10. März 2017

Lidl als Printwerber des Jahres ausgezeichnet

VÖZ-Präsident Kralinger: "Werbung in Zeitungen und Magazinen ist jeden Euro wert."

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen hat am 9. März
2017 zum 33. Mal seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden die
kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert: DDB Wien, GGK
Mullenlowe, Leo Burnett, MediaCom, We Make und Wien Nord.
"Printwerber des Jahres" wurde Lidl Österreich.

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger gratulierte den Preisträgern im Wiener
Konzerthaus vor 650 Gästen aus Werbung, Wirtschaft, Politik und
Medien und erklärte: "Printwerbung ist jeden Euro wert und besitzt
genau jene Qualitäten, die es in Zeiten der absoluten Reizüberflutung
braucht – sie hat die höchste Akzeptanz und wird besonders aufmerksam
wahrgenommen."

In seiner Eröffnungsrede schlug Kralinger angesichts der global
zunehmend bedrohten Pressefreiheit zudem auch ernstere Töne an:
"Einer der mächtigsten Männer der Welt operiert mit Begriffen wie
'alternative facts', wenn er Tatsachen nicht akzeptieren möchte und
auch hierzulande werden recherchierende Medien als 'fake news'
verunglimpft. Je intensiver die freie Presse attackiert wird, desto
deutlicher müssen wir uns für die vierte Säule unserer Republik
starkmachen. Lassen Sie uns daher an diesem Abend auch die Demokratie
und die Freiheit des Wortes feiern."

Zwtl.: Die Sieger des Jahres

Als "Printwerber des Jahres" wurde Lidl Österreich ausgezeichnet.
VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch unterstrich in seiner Laudatio vor
allem Lidls "konsequenten strategischen Einsatz" von Printwerbung,
bei dem Aktualität und Nachhaltigkeit an erster Stelle stehen. "Lidl
leistet mit seinen innovativen Werbeformen einen kontinuierlichen
Beitrag zur Weiterentwicklung des Mediums. So viel Einsatz lohnt
sich." Helmut Hanusch und VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger
überreichten die Auszeichnung an Lidl-Marketingleiter Klaus Haslauer.
"Gedruckte Medien sind nach wie vor ein besonders wichtiger Grundton
im Medienkonzert und gehören für uns zu einem effizienten Mediamix",
so Haslauer.

Wien Nord holte sich mit dem originellen Sujet "Toter Winkel Warner"
für Opel Österreich den ADGAR in der Kategorie Auto & Motor. "Der
Nutzen einer komplexen Funktion wurde besonders simpel und humorvoll
inszeniert", so die Jurybegründung. Claudia Volak ("auto touring")
und Markus Mair (Styria Medienhaus Lifestyle) übergaben den Preis.

Das Niederösterreich Werbung-Sujet "451. Stock" brachte der Agentur
We Make den ADGAR in der Kategorie Dienstleistungen für ihr
"gekonntes Spiel mit ländlichen Sehnsuchtsorten", so die Fachjury.
Alexandra Dasch ("Salzburger Nachrichten") und Gerhard Riedler
("Kronen Zeitung") würdigten die Sieger.

Die Kategorie Handel & Konsum- und Luxusgüter entschied DDB Wien mit
der Mc Donald's Österreich-Anzeige "Im Innersten sind wir alle
gleich" für sich. "Selten wurde ein gesellschaftliches Thema so
prägnant umgesetzt", so die Juroren. Barbara Kociper ("Kurier") und
Friedrich Dungl ("NÖN") zeichneten die Gewinner aus.

Das Sujet "Fremdheit" der GGK Mullenlowe für die Aktion Mensch
überzeugte die Jury in der Kategorie Social Advertising mit der
"denkbar einfachsten Methode – Menschlichkeit". Christiane Feigl
("Welt der Frau") und Lorenz Cuturi ("Oberösterreichische
Nachrichten") kürten die Sieger.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an Leo
Burnett für den Kunden FCA Austria GmbH mit ihrem Sujet "Früher war
alles besser. Heute auch." "Der nostalgische Blick in die Zukunft
entfaltete vor allem als Ummantelung eine besondere Werbewirkung",
erklärte die Fachjury. Claudia Gradwohl (Verlagsgruppe News) und
Thomas Spann ("Kleine Zeitung") ehrten die Ausgezeichneten mit der
ADGAR-Trophäe.

Mit dem Full Branding "Römerquelle Emotion Mixerl" für Coca-Cola
schüttelte die MediaCom einzigartige Cocktails, die der Jury unter
allen Einreichungen für den kreativen Einsatz von Onlinewerbung
sichtlich am besten schmeckten. "Vor allem die umfassende und
detailverliebte Umsetzung" beeindruckte die Juroren. Ausgezeichnet
wurden die Gewinner von Nadja Vaskovich (Board Lesermarkt VÖZ) und
Eugen A. Russ (Russmedia).

Zwtl.: Die Höhepunkte der Gala

Ein Highlight des Galaabends war der Auftritt des Indie-Quintetts
Wanda. Die Wiener Jungs versorgten das ADGAR-Publikum mit "Amore".
Für Lacher sorgte der Openining Act "Die Tagespresseshow" mit ihrer
"seriösesten News-Show zwischen Zwettl und Seattle". Durch die
ADGAR-Gala führten Johanna Setzer (Puls 4) und Andi Knoll (ORF). Die
Videos, mit denen die einzelnen ADGAR-Kategorien vorgestellt wurden,
wurden auch heuer von "ADGAR-Stammdesigner" Martin-Daniel Thamers
Agentur Intermedia gestaltet, der mit seinen ADGAR-Videos im Vorjahr
übrigens den Kärntner Werbepreis CREOS 2016 erhielt.

Nach der ADGAR-Preisverleihung im Mozartsaal des Konzerthauses
genossen die Gäste ein von Ralph Kampf, Chef de Cuisine des
Restaurants Weinzirl, kreiertes Menü. Im Anschluss feierten
zusätzlich 350 Gäste der jungen Kreativszene bei der Aftershow-Party
mit Wanda und DJ Stari. Getanzt wurde bis in die frühen
Morgenstunden.

Drucktunterlagen der ausgezeichneten Sujets und Fotos zur Adgar Gala
2017 gibt es unter http://www.voez.at/b2036m10

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

3. März 2017

Österreichs Zeitungen und Magazine sind jedes Wort wert.

Mit 99 Sujets unterstreichen VÖZ-Mitgliedsmedien ihren Markenkern Journalismus.

Wien (OTS) - "In 99 Sujets liefern 99 Menschen 99 Argumente für
professionellen Journalismus und damit für den Markenkern
österreichischer Zeitungen und Magazine. Verlässlichkeit zählt in
Zeiten der Fake News-Flut und alternativer Fakten noch mehr, 54
Prozent der Bevölkerung vertrauen bei politischen Ereignissen auf
Tageszeitungen", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger am 3. März
2017 in Wien anlässlich der Pressekonferenz zum Auftakt der
gemeinsamen Initiative.

"Österreichs Zeitungen und Magazine lassen Filterblasen platzen und
erweitern den Horizont – denn 80 Prozent der Bevölkerung informieren
sich weiterhin in Tageszeitungen, 49 Prozent vertrauen gedruckten
Tageszeitungen, wenn es darum geht, mitreden zu können", so
Kralinger. Gemeinsam mit der Werbeagentur Serviceplan habe man "auf
Basis einer starken deutschen Kampagne eine noch stärkere
österreichische Kampagne entwickelt."

"Mit Kleidermacherin Lena Hoschek, Autorin Vea Kaiser, Schauspielerin
Claudia Kottal, Star- und Drei-Haubenkoch Toni Mörwald, Fußballer
Manuel Ortlechner, Winzer Erich Scheiblhofer und Tennisprofi Dominic
Thiem konnte die Initiative bekannte und authentische Testimonials
gewinnen, die in der ersten Kampagnenwelle die Vorteile von
professionellem Journalismus in Österreichs Presselandschaft
unterstreichen", führte Serviceplan-Geschäftsführer André Felker aus.

"Die Vielfalt unserer Printmedien und ihr professioneller
Journalismus sind das Herzstück der Kampagne. Daher erklären in der
zweiten Kampagnenwelle über 80 österreichische Journalistinnen und
Journalisten, warum ihr Medium jedes Wort wert ist. Damit starten der
VÖZ und seine Mitgliedsmedien eine besonders umfassende und breite
Printkampagne, die über ein ganzes Jahr hinweg geschalten wird", so
VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch. In der dritten Kampagnenwelle kommt
die heimische Wirtschaft zu Wort, um zu verdeutlichen, warum Werbung
in Österreichs Zeitungen und Magazinen "Jeden Euro wert" ist.

"Österreichs Zeitungen und Magazine zeigen mit dieser gemeinsamen
Initiative ihre Vielfalt", ergänzte Kralinger. Gerade weil die
Pressefreiheit global unter Druck gerät, wollen die
VÖZ-Mitgliedsmedien "ein selbstbewusstes und geschlossenes Zeichen
für einen offenen und freien Diskurs in Österreich setzen."

Mehr über den Wert von redaktionellem Journalismus auf
jedeswortwert.at

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

28. Februar 2017

VÖZ verurteilt Untersuchungshaft für Welt-Korrespondenten Deniz Yücel

Kralinger: "Neuer und nicht mehr tolerabler Tiefpunkt für türkische Pressefreiheit"

Wien (OTS) - "In den letzten Jahren hat sich die Arbeitssituation der
Journalisten in der Türkei ständig verschlechtert. Die Verhängung der
Untersuchungshaft über den Welt-Korrespondenten Deniz Yücel ist ein
neuer und nicht mehr tolerabler Tiefpunkt", erklärt VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger am Dienstag, den 28. Februar 2017 angesichts der
Entscheidung der türkischen Justiz.

"Denis Yüzel hat seinen Job als Journalist gemacht, nichts Anderes.
Der Respekt vor der Freiheit der Presse ist das Rückgrat einer
lebendigen Demokratie. Österreichs Verleger fordern die sofortige
Freilassung Yücels und eine Beendigung der unerträglichen Verfolgung
und Verhaftung kritischer Journalisten in der Türkei", so Kralinger.

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist Teil der türkischen Verfassung
und zudem hat die Türkei die UN-Menschenrechtskonvention
unterzeichnet, die eine staatliche Zensur verbietet und auch das
Recht jedes Menschen auf freie Meinungsäußerung einschließlich des
Rechts, seine Meinung zu verbreiten und die Meinungen anderer zu
hören, garantiert.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger kommentiert die Situation in
der Türkei ebenso kritisch: "Mit jeder Welle an
Journalistenverhaftungen und Medienschließungen fügt Präsident
Erdogan der türkischen Gesellschaft einen dauerhaften Schaden zu.
Yücels Verhaftung ist mit den Werten der Presse- und Meinungsfreiheit
unvereinbar."

Der VÖZ weist schon seit geraumer Zeit auf die zunehmenden
Einschränkungen in der türkischen Medienlandschaft hin – etwa mit
einer Kampagne am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai
2016 oder der Unterstützung einer Solidaritätsinitiative am Tag der
Menschrechte am 10. Dezember 2016.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

23. Februar 2017

Aviso: Österreichs Zeitungen und Magazine starten gemeinsame Kampagne

Der VÖZ und seine Mitgliedsmedien zeigen Stärke und unterstreichen mit der Werbeagentur Serviceplan die Vorteile ihres professionellen Journalismus.

Wien (OTS) - VÖZ-Pressekonferenz zum Start der gemeinsamen Branchenkampagne

Teilnehmer: VÖZ-Präsident Thomas Kralinger, VÖZ-Vizepräsident Helmut
Hanusch und Serviceplan-Geschäftsführer André Felker

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich
willkommen.

Datum: 3.3.2017, 11:30 - 12:15 Uhr
Ort: VÖZ-Verband österr. Zeitungen
Schottenring 12, 1010 Wien

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

17. Februar 2017

Start der Woche des Zeitunglesens in Wiener Kaffeehäusern

Initiative verbindet bereits zum dritten Mal Geist und Genuss

Wien (OTS) - Vom 20. bis zum 25. Februar 2017 veranstalten der
Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Fachgruppe der
Wiener Kaffeehäuser die dritte "Woche des Zeitunglesens in Wiener
Kaffeehäusern". "Für unsere traditionsreiche Presse- und
Kaffeehauslandschaft sind wir international bekannt – da ist es nur
logisch, Geist und Genuss zu verbinden. Zeitungen, Magazine und die
Melange sind Quellen der Inspiration und Information, die in
Kaffeehäusern besonders ergiebig sind", erklärte VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger am 17. Februar 2017 anlässlich des bevorstehenden
Starts der Initiative.

Den Kaffeehausgästen wird in diesem Zeitraum mit 35 Printtiteln nicht
nur ein besonders vielfältiges Angebot an Zeitungen und Magazinen
serviert, sondern auch die Möglichkeit geboten, 30-mal ein Frühstück
für zwei im Café sowie fünf Jahresabonnements der Lieblingszeitung
oder des Lieblingsmagazins zu gewinnen.

"Was gibt es Schöneres, als gemütlich im Kaffeehaus Zeitung zu lesen?
Das Schmökern in Zeitschriften und Magazinen ist ein wesentlicher und
lieb gewonnener Teil unserer Kaffeehauskultur", ist Wolfgang Binder,
Obmann der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser, überzeugt. In den
letzten beiden Jahren wurden in der "Woche des Zeitunglesens in
Wiener Kaffeehäusern" zusätzlich zum bestehenden Medienangebot in den
Cafés über 100.000 Exemplare von Tageszeitungen, Magazinen und
Wochenzeitungen zur Verfügung gestellt.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

8. Februar 2017

VÖZ-Grünberger: "Gefahr für Medienvielfalt und Wettbewerb"

Deutscher Medienkonzern zementiert mit ATV-Erwerb marktbeherrschende Stellung.

Wien (OTS) - "Als größte Privatsendergruppe hat ProSiebenSat.1 PULS 4
schon heute eine eindeutig marktbeherrschende Stellung im Land – mit
dem Erwerb von ATV verbliebe eigentlich nur noch Servus TV als genuin
österreichisches Privatsender-Vollprogramm, mit einem
Fernsehmarktanteil unter zwei Prozent. Von österreichischer
Fernsehvielfalt könne dann eher nicht mehr gesprochen werden",
erklärte VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger am 8. Februar 2017
anlässlich des bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldeten
Zusammenschlusses.

"Weniger Abwechslung für das Publikum und langfristig höhere Preise
für die gesamte Werbewirtschaft – über die Konsequenzen einer noch
drastischeren Konzentration am Fernsehmarkt sollten sich die
Wettbewerbshüter keine Illusionen machen", so Grünberger. Ob die
geplante Fusion kartellrechtlich überhaupt genehmigungsfähig ist,
erscheint für Grünberger noch klärungsbedürftig: "Redaktionelle und
publizistische Medienvielfalt braucht vor allem die Vielfalt
selbständiger nicht verbundener Medienunternehmen, durch die eine
Berichterstattung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Meinungen
gewährleistet wird."

Dass die weitere Konzentration – wie vom Kartellgesetz in solchen
Fällen gefordert – notwendig und volkswirtschaftlich gerechtfertigt
sei, lässt Grünberger nicht gelten: "Schließlich haben bereits
mehrere Akteure ihr – kartellrechtlich weitaus unbedenklicheres –
Kaufinteresse bekundet. Eine Einstellung des Senders ATV steht damit
ohnedies nicht mehr im Raum."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

1. Dezember 2016

VÖZ-Geschäftsführer Grünberger: "Mehrwertsteuer auch für digitale Ausgaben reduzieren."

Verleger begrüßen Vorschlag der EU-Kommission und fordern Unterstützung der Bundesregierung

Wien (OTS) - "Auch in Österreich werden immer mehr Zeitungen und
Magazine digital gelesen. Die Änderung der Mehrwertsteuersätze würde
die Entwicklung der digitalen Presselandschaft vorantreiben und würde
positive Effekte auf Wirtschaftswachstum und Medienvielfalt in der
Europäischen Union haben", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Die EU-Kommission hat heute bekannt gegeben, dass sie es den
Mitgliedsstaaten künftig freistellen will, ob sie den ermäßigten
Mehrwertsteuersatz für Printmedien auch für elektronische Angebote
anwenden. Der VÖZ hatte schon lange auf eine Angleichung gedrängt.

"Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, den Vorschlag
der EU-Kommission im weiteren legislativen Prozess zu unterstützen
und so eine nachhaltige Entwicklung der heimischen Presselandschaft
in Zeiten der digitalen Transformation zu ermöglichen", so
Grünberger.

Digitale Zeitungen und Magazine profitieren derzeit nicht von den
Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für physische
Publikationen. Der VÖZ und europäische Verlegervertreter setzten sich
dafür ein, das System an die heutige Realität anzupassen und zu
reformieren. Der EU-Kommissionsplan sieht vor, es den Mitgliedstaaten
zu ermöglichen, die niedrigeren Mehrwertsteuersätze auf gedruckte
Zeitungen und Magazine auf digitale Ausgaben zu erweitern.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

1. Dezember 2016

VÖZ-Präsident Kralinger "Mit journalistischem Mehrwert gegen postfaktische Zeitenwende"

Verband Österreichischer Zeitungen präsentiert seinen Public Value-Bericht 2016

Wien (OTS) - "Der fortschreitende Medienwandel verändert nicht nur
die Geschäftsgrundlagen für Zeitungen und Magazine, sondern stellt
auch unser Gesellschaftssystem vor neue Herausforderungen. Daher
widmet sich unser Public Value-Bericht 2016 den beiden Schwerpunkten
Medienökonomie und Demokratie", erklärte VÖZ-Präsident Thomas
Kralinger am 1. Dezember 2016 im Presseclub Concordia.

"Öffentlichkeit ist der Sauerstoff einer freien Gesellschaft. Die
österreichische Presselandschaft versorgt unsere Demokratie schon
seit ihren Anfängen mit Frischluft und erzeugt damit Public Value.
Seit 2012 unterstreicht der Verband Österreichischer Zeitungen diesen
gesellschaftlichen Mehrwert mit seinem jährlichen Public Value
Bericht", so Kralinger.

Ingrid Brodnig, Johannes Bruckenberger, Udo Di Fabio, Gerald
Grünberger, Richard Gingras, Michael Golden, Otfried Jarren, Matthias
Karmasin, Thomas Kralinger, Thomas Koch, Alexander Mitteräcker,
Bernhard Pörksen, Eugen A. Russ, Stephan Ruß-Mohl, Holger Schmidt,
Boris Schramm, Armin Thurnher, Nick Tjaardstra, Nadja Vaskovich,
Julia Wippersberg und Alexander Wrabetz – auf 204 Seiten widmen sich
Herausgeber und Geschäftsführer von Medien, Chefredakteure,
Journalisten, Kommunikationswissenschaftler, Medienökonomen,
Werbetreibende und nationale sowie internationale Experten dem
Mehrwert der österreichischen Zeitungen und Magazine im
Strukturwandel der Öffentlichkeit.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger betonte in seinem Beitrag die
gesellschaftliche und demokratiepolitische Notwendigkeit von
journalistischem Mehrwert angesichts der drohenden postfaktischen
Zeitenwende – immerhin überflügelten auf Facebook in den letzten drei
Monaten des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 erstmals "fake news"
die echten Nachrichten: "Wir können kein Interesse daran haben, dass
Bürgerinnen und Bürger in der Filterblase mit digitalen Echokammern
leben, sich vom Staat, seinen Institutionen und Entscheidungen
abwenden und Falschmeldungen Glauben schenken. Professionellen
Journalismus braucht es heute mehr denn je."

Der deutsche Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di
Fabio hielt bei der Präsentation des Public Value-Berichts eine
Keynote "zur Herstellung von Öffentlichkeit sowie zur
Orientierungsfunktion klassischer Medien" und stellte klar: "Es muss
uns gelingen, die Ordnungsfunktion der Medien hervorzuheben und
wiederherzustellen. In Echokammern werden wir die Welt auf Dauer
nicht verstehen können."

Im Anschluss diskutierten Di Fabio, Rainer Nowak, Herausgeber und
Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse", Alfred Pfabigan, Leiter
der Philosophischen Praxis Märzstraße, und Armin Thurnher,
Herausgeber und Chefredakteur des "Falter", unter der Leitung der
"News"-Medienredakteurin Julia Schnizlein-Riedler über den
journalistischen Mehrwert in Zeiten des digitalen Wandels.

Schnizlein eröffnete die Debatte mit der Frage, ob die Rolle der
Medien als vierte Gewalt heute in Auflösung begriffen sei. Di Fabio
befand, "dass die Auflösung sozialer Ordnungen und die Erosion von
Institutionen an der öffentlichen Meinung nicht spurlos vorbeigehen.
Gesellschaftliche und politische Entwicklungen werden wieder
volatiler und unberechenbarer."

Nowak gab zu bedenken, "dass die Selbstgefälligkeit des Journalismus
aufhören muss. Wir müssen unser Handeln heute vermehrt erklären."
Pfabigan konstatierte: "Soziale Medien stecken in der Pubertät und
müssen zivilisiert werden. Genau wie das bei anderen Medien früher
auch schon geglückt ist." Thurnher wandte ein: "Facebook besteht
darauf, kein Medium zu sein und weigert sich, eine Ordnungsfunktion
zu übernehmen. Jene Technooptimisten, die vor ein paar Jahren
meinten, Digitalisierung mit Demokratisierung gleichsetzen zu können,
lächeln längst über sich selbst, wenn sie noch lächeln können."

Hier steht der Bericht zum Download bereit:
http://www.voez.at/download.php?id=1851

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

11. Oktober 2016

Zeitung in der Schule erhält internationale Auszeichnung

Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien ehrt "herausragende Initiative"

Wien (OTS) - "Seit über zwanzig Jahren leistet Zeitung in der Schule
(ZiS) einen nachhaltigen und international herausragenden Beitrag zur
Förderung der Lese- und Medienkompetenz an Österreichs Schulen. Es
ist mir daher eine Ehre, die Initiative zu einem 'Center of Youth
Engagement Excellence' zu erklären", verkündete Vincent Peyrègne, CEO
des Weltverbandes der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) am
Dienstag, den 11. Oktober 2016, im Rahmen der World Publishing Expo,
die derzeit auf der Messe Wien stattfindet

Als "Center of Youth Engagement Excellence" bezeichnet der
Weltverband nur auserwählte Institutionen, die tiefgreifende und
langfristige Medienvermittlung für junge Menschen betreiben. "Allein
im vergangenen Schuljahr haben rund 103.000 Schülerinnen und Schüler
an ZiS-Projekten teilgenommen und ihren Blick auf die Welt geschärft.
Die internationale Anerkennung zeigt, dass ZiS mit seinen innovativen
und praxisnahen Ansätzen den richtigen Weg beschritten hat", so
ZiS-Geschäftsführerin Nadja Vaskovich.

"Jeder fünfte Jugendliche in Österreich hat laut PISA-Studie
Schwierigkeiten beim sinnerfassenden Lesen. Angesichts dieser
dramatischen Zahlen ist unser Engagement heute wichtiger denn je. Die
Einbindung aktueller Themen durch Zeitungen und Zeitschriften belebt
nicht nur den Unterricht, sondern begeistert die heranwachsende
Generation für den demokratischen Diskurs in unserer Republik", so
Vaskovich.

Auch der Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Zeitungen
(VÖZ) Gerald Grünberger zeigte sich erfreut über die internationale
Auszeichnung: "ZiS wurde 1995 vom VÖZ gegründet und wird heute von
allen wesentlichen Zeitungen und Zeitschriften des Landes getragen.
Mittlerweile ist ZiS als unabhängiger und privater Verein einer der
größten und wichtigsten Vorreiter des Landes, wenn es um die
gesellschaftlichen Zukunftsthemen Lesefertigkeit, Medienkompetenz und
Demokratieverständnis geht."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

27. September 2016

VÖZ-Kralinger: „Verband trauert um Ehrenpräsidenten Julius Kainz“

Grünberger: „Republik verliert medienpolitische Instanz“

Wien (OTS) - Die Nachricht vom Ableben des VÖZ-Ehrenpräsidenten
Kommerzialrat Julius Kainz sorgt für tiefe Betroffenheit im Verband.
Egal ob im VÖZ, in der „Kleinen Zeitung“, der Tageszeitung „Die
Presse“ oder der Styria Media Group AG – Kainz hat bei all seinen
Stationen nachhaltige Spuren hinterlassen, erklärte VÖZ-Präsident
Thomas Kralinger.

„Julius Kainz hat mit seiner unverwechselbaren Tatkraft die
Medienlandschaft unseres Landes mitgestaltet und sich stets mit
Leidenschaft für die Anliegen der Pressebranche eingesetzt. Der VÖZ
trauert heute nicht nur um seinen Ehrenpräsidenten, sondern um einen
Medienmenschen, dessen Handeln stets von einem starken moralischen
Kompass geprägt war“, so Kralinger.

„Die Presselandschaft hat einen charismatischen und wertorientierten
Zeitungsmacher verloren, der neben seinen verlegerischen Tätigkeiten
immer auch für die heimische Medienpolitik brannte. Von 1979 bis 1988
kämpfte er als VÖZ-Präsident für die Interessen der österreichischen
Verleger und nahm ab 2002 als unser Ehrenpräsident auch offiziell die
Rolle einer medienpolitischen Instanz der Republik wahr“, ergänzt
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.

Kralinger und Grünberger bekunden auf diesem Weg der Familie,
Freunden und Angehörigen stellvertretend für alle Verbandsmitglieder
ihr tief empfundenes Mitgefühl.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

5. September 2016

VÖZ bestellt neuen Pressesprecher

Markus Kiesenhofer folgt auf Andreas Csar

Wien (OTS) - Markus Kiesenhofer übernimmt ab sofort die Leitung der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der VÖZ All Media Service GmbH und
betreut in dieser Funktion die Presseagenden des Verbands
Österreichischer Zeitungen (VÖZ), des Österreichischen Zeitschriften-
und Fachmedienverbands (ÖZV) sowie des Vereins Zeitung in der Schule
(ZiS).

Zuletzt verbreitete Kiesenhofer als Pressesprecher der NÖ KREATIV
GmbH die Anliegen der niederösterreichischen Begabungs-,
Kreativitäts- und Leseförderung. Das Kommunikationshandwerk hat er im
Zuge seines Journalismus & Medienmanagement-Studiums an der FH Wien
erlernt und gleichzeitig bei Stationen in der österreichischen
Medienlandschaft angewandt – darunter etwa Alpbach News, APA,
derStandard.at, Die Presse, Okto und ORF. In seinem Studium der
Politikwissenschaft an der Universität Wien hat er sich darüber
hinaus auf Politische Kommunikation spezialisiert.

Kiesenhofer folgt auf Andreas Csar, der im April 2016 vom VÖZ zu
ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreichs
gewechselt ist und dort seither die Funktion des Pressesprechers
innehat. Csar war beim VÖZ über fünf Jahre im Einsatz und zuvor bei
der Wirtschaftskammer Österreich und dem Katholischen Familienverband
in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

17. August 2016

Kralinger: Medienwandel erfordert neue Rahmenbedingungen

Den Worten müssen nun endlich Taten folgen

Wien (OTS) - Die Ankündigung der Styria Media Group, mit 2. September
2016 die einzige Wirtschaftstageszeitung Österreichs, das
„WirtschaftsBlatt“ einstellen zu wollen, hat verständlicherweise
Betroffenheit ausgelöst. „Der Entschluss des Styria-Managements war
mit Sicherheit kein leichter, allerdings ein Ergebnis des
fortschreitenden Medienwandels, der die Geschäftsgrundlage für
Massenmedien massiv verändert. Eine Anpassung der Rahmenbedingungen
an diese Veränderungen, wie sie der Verband Österreichischer
Zeitungen bereits seit mehreren Jahren fordert, ist dringend
geboten,“ so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger in einer Reaktion auf die
Ankündigung der Einstellung des „WirtschaftsBlatts“.

Konkret sollte zunächst die Presseförderung – für die seit geraumer
Zeit ein umfassendes Konzept mit zahlreichen strukturellen Elementen
am Tisch liegt – zügig umgesetzt werden. „Die Presseförderung war nie
ein Instrument zur Verlustabdeckung für Medienhäuser, wie manche
Politiker meinen, sondern immer für den Erhalt der Medienvielfalt
gedacht. Dieser Aufgabe kann aufgrund der jahrelangen finanziellen
Kürzungen nicht mehr effizient nachgekommen werden. Gleichzeitig wird
laut über eine Erhöhung der ORF-Gebühren nachgedacht. Dies würde die
Schieflage am österreichischen Medienmarkt nur noch verstärken.
Dennoch - wenn es um Inhalteförderung geht, scheuen die
österreichischen Medienhäuser verlegerischer Herkunft keinen
Vergleich“, so Thomas Kralinger weiter.

Aber auch zahlreiche andere Rahmenbedingungen, die heute Verlags- und
Contentgeschäft erschweren, müssen dringend angepasst werden. Der
erhöhte Steuersatz auf Digitalprodukte erschwert neue Angebote, die
Ungleichbehandlung bei der Werbeabgabe bevorzugt Onlinewerbung
vornehmlich von US-Plattformen, permanente Belastungen im Arbeits-
und Sozialbereich für Medienunternehmen sowie die ungestrafte
Ausbeutung fremder Leistungen auf Grund mangelnden urheberrechtlichen
Schutzes von Inhalten sind nur ein kurzer Auszug einer langen Liste
an Maßnahmen, die rasch in Angriff genommen werden müssen. „Den
Worten müssen nun endlich Taten folgen!“, so der VÖZ-Präsident
abschließend.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.

23. Juni 2016

63. Generalversammlung: Neuerungen in Vorstand und Präsidium - Thomas Kralinger als VÖZ-Präsident wiedergewählt

Medienpolitischen Reformstau auflösen

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, wurde Thomas Kralinger im Rahmen der
63. Generalversammlung als Präsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) einstimmig wiedergewählt. Der Mediaprint- und
„Kurier“-Geschäftsführer ist seit 2012 Präsident des
Verlegerverbandes. Der Vorstandsvorsitzende der Styria Media Group
Markus Mair wurde neuer Vizepräsident.
Als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden Max Dasch („Salzburger
Nachrichten“), Helmut Hanusch (VGN) sowie Eugen A. Russ (Russmedia).
In ihrer Funktion als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden Hermann
Petz („Tiroler Tageszeitung“) in seiner Funktion als Schriftführer,
Rainer Eder („Österreichische Bauernzeitung“) in seiner Funktion als
Kassier sowie Wolfgang Bergmann („Der Standard“). Neu im Präsidium
vertreten sind Lorenz Cuturi („OÖNachrichten“) und
„NÖN“-Geschäftsführer Friedrich Dungl. Darüber hinaus wurde
Christiane Feigl, Geschäftsführerin „Welt der Frau“, in den Vorstand
gewählt.

Zwtl.: Kralinger dankte Rudolf Cuturi und Gerda Schaffelhofer für ihr
langjähriges Engagement

"OÖN"-Herausgeber Rudolf A. Cuturi stand nicht mehr für die Funktion
des Präsidiumsmitglieds zur Verfügung. Er hatte dem VÖZ-Vorstand
knapp 20 Jahre sowie dem -Präsidium seit zehn Jahren angehört. Ebenso
nicht mehr für den Vorstand kandidiert hat Gerda Schaffelhofer, die
langjährige Geschäftsführerin der Wochenzeitung „Furche“ und
VÖZ-Präsidiumsmitglied, auf Grund ihres bevorstehenden
Pensionsantritts. Präsident Kralinger dankte beiden Persönlichkeiten
für ihr langes Engagement und ihre Mitarbeit in den Verbandsgremien.

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Walter Achleitner
(Kirchenzeitungen), Maximilian Dasch (Salzburger Woche), Claudia
Gradwohl (profil), Wolfgang Hattmannsdorfer (Neues Volksblatt),
Raimund Jacoba (Gewinn), Rainer Nowak (Die Presse), Markus Raith
(Neue Vorarlberger Tageszeitung), Gerhard Riedler (Kronen Zeitung),
Wolfgang Riedler (Wiener Zeitung), Oliver Schmerold (auto touring),
Rudolf Schwarz (WirtschaftsBlatt), Klaus Schweighofer (Kleine Zeitung
Graz), Thomas Spann (Kleine Zeitung Klagenfurt) und Thomas Zembacher
(Österreichischer Wirtschaftsverlag).

Zwtl.: Medienpolitischen Reformstau auflösen

Im Rahmen der Generalversammlung sowie der konstituierenden
Vorstandssitzung hat der Verband Österreichischer Zeitungen sein
Arbeitsprogramm für die Funktionsperiode von 2016 bis 2018
beschlossen. Präsident Kralinger hielt in diesem Zusammenhang fest:
„Die Liste der notwendigen Reformen ist in den letzten Jahren
deutlich angewachsen. Leider blieben viele dieser Reformen auf der
Strecke, sodass es zu einem regelrechten Reformstau gekommen ist.
Gerade im Hinblick auf die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle
braucht es jedoch eine rot-weiß-rote Gesamtstrategie, die
österreichische Angebote forciert und faire Wettbewerbsbedingungen
garantiert.“

Die jüngsten Aussagen von Medienminister Drozda geben Anlass zur
Hoffnung, dass es auch in der Medienpolitik zu einem Neustart kommt.
„Es gilt, den Reformstau in diesem Bereich aufzulösen und
Themenkomplexen wie der Neugestaltung der Presseförderung, der
Schaffung eines Leistungsschutzrechts und der steuerlichen
Gleichbehandlung von Digitalprodukten zum Durchbruch zu verhelfen.
Vor allem im Digitalbereich herrscht eine extreme Schieflage zwischen
US-amerikanischen Unternehmen und europäischen (Medien-)Unternehmen,
die auf Grund rigider Regulierungen und Vorschriften viele
Initiativen in diesem Bereich erschwert oder behindert. Hier braucht
es einerseits eine deutliche Entlastung und andererseits Maßnahmen,
um Fairness und Wettbewerbsgleichheit herzustellen“, forderte
Kralinger.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 664 33 29 419
markus.kiesenhofer@voez.at
www.voez.at

Hier gehts direkt zur OTS Aussendung.