Presse

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Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie über die laufenden Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes. Auf der VÖZ-Homepage wird außerdem grundsätzliches Daten- und Dokumentationsmaterial zugänglich gemacht.

Presseaussendungen des VÖZ auf ots.at

10. Oktober 2019

Medienhandbuch Österreich 2019 ab sofort erhältlich

Die österreichische Medienlandschaft im Überblick – Zahlreiche Gastbeiträge zum Themenschwerpunkt Medien und Europa

Wien (OTS) - Eine Darstellung der gesamten Medien- und
Kommunikationsbranche Österreichs in Analysen, Beiträgen und
zahlreichen Tabellen ist Gegenstand des Medienhandbuchs Österreich
2019, das soeben erschienen ist. Der aktuelle Schwerpunkt der dritten
Auflage des vom Verband Österreichischer Zeitungen herausgegebenen
Medienhandbuchs ist Europas Medienlandschaft gewidmet.

Die umfassende Darstellung der Medienbranche Österreichs beginnt
mit jener der Märkte (Reichweiten und Nutzung sämtlicher
Mediengattungen) und reicht über jene der Medienunternehmen und
Werbeträger bis zu einem lexikalischen Serviceteil. Vertiefend
behandelt werden unter anderem die mobile Nutzung digitaler Kanäle,
neue Verbreitungsformen sowie Stand und Entwicklung der
Werbeaufwendungen und neuer Werbeformen. Eigene Beiträge befassen
sich mit Medienökonomie, mit Steuern und Erlösen sowie mit der
aktuellen, für das Medienwesen relevanten Gesetzgebung und
Rechtsprechung. In Tabellen und in einem lexikalischen Teil werden
die Daten über Auflagen, Reichweiten, Quoten, Marktanteile und
Mediennutzung präsentiert, dazu die Institutionen des Medienwesens,
von der Journalistenausbildung bis zur Sozialpartnerschaft.

Der aktuelle thematische Schwerpunkt des Medienhandbuchs
Österreich 2019 ist Europas Medienlandschaft gewidmet. Die
Digitalisierung hat den US-Technologiekonzernen enorme Möglichkeiten
geboten, in Europa Märkte und Marktanteile zu erobern. Die
Europäische Union reagiert nun darauf, denn Europas Demokratien
beruhen wegen der Vielfalt an Sprachen und an Meinungen auf
Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Presse. Europa setzt
Initiativen gegen Desinformation und für den Schutz der Daten, der
Bürger und der Urheberrechte. Renommierte, nationale und
internationale Autorinnen und Autoren dokumentieren in einem Dutzend
Beiträge, wie die Europäische Union trotz beschränkter Zuständigkeit
die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen für ein
europäisches Medienwesen gestaltet und wie Europas Medienwirtschaft
in den EU-Institutionen ihre Interessen in der Ära globalisierter
Medienmärkte zu wahren versucht.

Verband Österreichischer Zeitungen (Hrsg.)
Medienhandbuch Österreich 2019
Redaktion:
Prof. Claus Reitan, Mag. Gerald Grünberger, Mag. Nadja Vaskovich, MBA

496 Seiten, mit zahlreichen farbigen Grafiken und Abbildungen, fest
gebunden
StudienVerlag – Universitätsverlag Wagner, Innsbruck-Wien, 2019
€ 29,90
ISBN 978-3-7065-4705-5

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 / 1 / 533 79 79
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20. September 2019

VÖZ begrüßt Nationalratsbeschluss zur Digitalsteuer

„Mehr Fairness im Wettbewerb internationaler Onlinekonzerne mit den heimischen Medien“

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt den
Beschluss des Nationalrates zur Einführung des Digitalsteuerpakets.
In der NR-Sondersitzung vom 19. September 2019 haben die Abgeordneten
der ÖVP, FPÖ, SPÖ und NEOS für das lange diskutierte Gesetzesvorhaben
votiert. Besonders positiv sieht der VÖZ, dass mindestens 15 Mio.
Euro aus den Einnahmen, die aus der Digitalsteuer resultieren, an
österreichische Medien gehen um die digitale Transformation in
Österreichs Medienhäusern voranzutreiben. Im nächsten Schritt
erwartet er sich aber eine Konkretisierung der künftigen
Digitalförderung für Medienunternehmen verlegerischer Herkunft. Die
Steuer von 5% auf Online-Werbeumsätze trifft Online-Unternehmen, die
einen weltweiten Umsatz von 750 Mio. € bzw. einen jährlichen Umsatz
aus Onlinewerbeleistungen von mindestens 25 Mio. € erzielen.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass der Gesetzgeber mit dem
Digitalsteuerpaket mehr Fairness in den Wettbewerb internationaler
Onlinekonzerne mit den heimischen Medien bringt. Neben der
EU-Urheberrechtsrichtlinie, ist diese Initiative ein wichtiger
Beitrag auf nationaler Ebene, um den unabhängigen Journalismus in der
digitalen Welt abzusichern. Dass aus den Steuereinnahmen, Mittel für
die Medienhäuser zur Verfügung gestellt werden um die Digitalisierung
weiter voranzutreiben, ist äußerst erfreulich“, so VÖZ-Präsident
Markus Mair.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger ergänzt: „Mit dem Beschluss
zur Einführung einer Digitalsteuer wurde ein wichtiger Grundstein für
etwas mehr Fairness am Werbemarkt gelegt. Wichtig wird in der
künftigen Gesetzgebungsperiode jedoch sein, auch die erforderlichen
Reformmaßnahmen im Bereich der Presseförderung zu ergreifen. Die
Mittel aus der Digitalsteuer stellen einen weiteren Beitrag zur
Unterstützung der österreichischen Medienhäuser verlegerischer
Herkunft bei der digitalen Transformation sowie im Bereich der
Journalistenausbildung dar.“

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18. September 2019

VÖZ präsentiert „Das Abo für den Kopf“

Neue Kampagne der Zeitungen und Magazine startet am 19. September 2019

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
präsentierte am 18. September 2019 seine neue Gattungskampagne „Das
Abo für den Kopf“. In den Räumlichkeiten des Verbandes stellte
Geschäftsführer Gerald Grünberger die von Demner, Merlicek & Bergmann
(DMB.) entwickelte Kampagne gemeinsam mit Agenturgründer Mariusz Jan
Demner und IFES-Geschäftsführer Dr. Reinhard Raml vor. In der
Kampagne, die am Donnerstag, 19. September in den österreichischen
Zeitungen und Magazinen startet, wird der Mehrwert des Zeitungs- und
Magazinabonnements anderen populären Formen des Abos sprachlich
pointiert gegenüberstellt.

Die Digitalisierung stellt für klassische Medien eine
Herausforderung dar: Die Mediabudgets verschieben sich stark in
Richtung internationaler Online-Plattformen. Daher gilt es die
Refinanzierungsstrategien von Zeitungen und Magazinen neu
auszurichten. Die bewusste Entscheidung von Lesern, Geld für
hochqualitative Inhalte und unabhängigen Journalismus auszugeben,
spielt dabei eine immer stärkere Rolle. Das Abonnement ist dafür der
bedeutendste Vertriebsweg. Der Anteil der als Abo bezogenen
Kauf-Tageszeitungen liegt je nach Titel bei bis zu 90 %. 41 % der
Österreicher besitzen persönlich ein Tageszeitungsabo – Print
und/oder digital, weitere 10 % nutzen das Abo von Freunden oder der
Familie mit. Bei Wochenzeitungen sind es 19 % (8 % Mitnutzung),
Magazine haben 16 % (7 % Mitnutzung) abonniert. 25 % der Österreicher
besitzt ein Videostreaming-Abo, Musikstreamingdienste werden von 14 %
abonniert. Dazu VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger: „Das Abo ist
in vielen Lebensbereichen am Vormarsch und diese Entwicklung
verdeutlicht, dass die Gratiskultur im Netz einer zunehmenden
Zahlungsbereitschaft - auch jüngerer Nutzer - weicht. Die geplante
Kampagne soll für diese strategische Fokussierung die nötige
Awareness auf allen Medienkanälen schaffen und unsere Mitglieder bei
der Umsetzung der Abostrategie unterstützen.“

Zeitungs- und Magazin-Abonnenten sind interessierter und
engagierter, wie eine aktuelle Studie des IFES-Instituts bestätigt.
Sie bejahen deutlich stärker die aktive Teilnahme an der Politik und
geben häufiger an, oft über Politik zu reden und zu diskutieren. 69%
der Zeitungs- und Magazinabonnenten bestätigen ihr Politikinteresse,
bei Nicht-Abonnenten sind es lediglich 50%. Diese Abonnenten sind
bereit Zeit und Geld in Medien zu investieren. Die Tageszeitung
bleibt für sie erste Wahl um sich über aktuelle Ereignisse am Laufen
zu halten und sich einen vollständigen Überblick in kompakter Form zu
verschaffen. Bei einem im Rahmen der Studie durchgeführten
Wissenstest zu aktuellen Geschehnissen schnitten Abonnenten sogar
signifikant besser ab als Nicht-Abonnenten. „Abonnenten legen
besonderen Wert auf unabhängige Medien, geprüfte Inhalte und
relevante Hintergrundinformationen“, fasst Dr. Reinhard Raml,
Geschäftsführer des IFES-Institutes, eine wichtige Grundaussage der
Studie zusammen.

Den Mehrwert des Zeitungs- und Magazinabos für den Leser
vermittelt die neue Branchenkampagne, die in den Mitgliedsmedien des
VÖZ am 19. September 2019 startet. Sie stellt seine Vorteile in
humorvoller und selbstbewusster Weise dem Nutzen anderer Abos
gegenüber. Unter den Bewerbern um den Etat, konnte sich Österreichs
größte Kreativagentur DMB mit der Kampagne „Das Abo für den Kopf“
durchsetzen. DMB-Gründer Mariusz Jan Demner (DMB) zum Effekt, den die
Kampagne erzielen soll: „Die Kampagne: ‚Das Abo für den Kopf‘ reiht
Zeitungs-Abos in die Selbstverständlichkeit anderer Abos ein. Sie
macht den Wert des Mediums bewusst, bestätigt Abonnenten und gewinnt
Nicht-Abonnenten und erhöht die Wählbarkeit.“

Die Kampagne startet in der ersten Welle mit fünf Printsujets, die
jeweils für die VÖZ-Mitgliedsmedien mutiert werden. Darüber hinaus
spielen auch Werbeformate für Online-Plattformen eine Rolle. In der
zweiten Schaltwelle ab 17. Oktober 2019 sind 5 weitere Sujets sowie
ein Radiospot in Planung.

Presseunterlagen unter:
[http://voez.at/news/2019/voez-praesentiert-das-abo-fuer-den-kopf/]
(http://voez.at/news/2019/voez-praesentiert-das-abo-fuer-den-kopf/)

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13. September 2019

Pressekonferenz: Neue Branchenkampagne Österreichischer Zeitungen und Magazine

Verband Österreichischer Zeitungen präsentiert neue Kampagne

Wien (OTS) - Die Refinanzierung klassischer Medien steht aufgrund der
Digitalisierung unter erheblichem Druck. Die Mediabudgets verschieben
sich in Richtung internationaler Online-Plattformen. Daher spielt die
Entscheidung der Leserinnen und Leser Geld für qualitative Inhalte
und Journalismus auszugeben eine noch größere Rolle. Gerade in
Österreich ist das Abonnement der bedeutendste Vertriebsweg für viele
Printmedien. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und seine
Mitglieder präsentieren daher eine gemeinsame Kampagne, die den
besonderen Wert des Zeitungs- und Magazin-Abos in den Mittelpunkt
stellt. Das Institut IFES hat in einer Studie die
sozialwissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Abo erhoben. Darauf
baut die Kampagne von DMB, Österreichs größter Kreativagentur, auf,
die im Rahmen der Pressekonferenz präsentiert wird.

Gesprächspartner:

Mag. Gerald Grünberger
Geschäftsführer, Verband Österreichischer Zeitungen\nDr. Reinhard Raml
Geschäftsführer, IFES\nMariusz Jan Demner
Gründer, DMB\n Wir freuen uns über Ihr kommen und ersuchen um Ihre Anmeldung
unter lorenz.stoeckl@voez.at

Pressekonferenz: Neue Branchenkampagne Österreichischer Zeitungen und
Magazine

Datum: 18.9.2019, um 09:30 Uhr
Ort: VÖZ-Verband österr. Zeitungen
Schottenring 12 (1. Stock), 1010 Wien

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27. Juni 2019

Vertrauen verschafft Zeitungen Vorsprung im digitalen Wandel

VÖZ-Zeitungsmatinée zu Zukunftsstrategien für das Zeitungsgeschäft

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) lud am 27.
Juni 2019 anlässlich seiner 66. Generalversammlung zur
Zeitungsmatinée in den Wiener Ringturm. VÖZ-Präsident Markus Mair
begrüßte rund 100 Teilnehmer sowie die Referenten Eric Gujer
(NZZ-Chefredaktor), Nils von der Kall (ZEIT-Verlagsleiter Marketing
und Vertrieb), Christopher Pramstaller (Audience Editor, Süddeutsche
Zeitung) und Lucy Küng (Reuters Institute, Universität Oxford). Sie
alle nahmen die Digitalisierung der Medienwelt als Ausgangspunkt
ihrer Analysen. VÖZ-Präsident Markus Mair fasst zusammen: „Die
digitale Transformation der Zeitungen und Magazine ist längst
Realität. Wesentlicher Erfolgsfaktor neben gutem Management und
innovativen Produkten ist und bleibt hochqualitativer Journalismus,
dem die Leser vertrauen.“

Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Züricher Zeitung und
ausgewiesener Kenner der europäischen und Nahost-Politik, stellte die
Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Journalismus und Medien in den
Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Digitalisierung sei
selbstverständliche Voraussetzung für die Arbeit der Redaktionen. Was
eine Zeitung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und
Digitalisierung besonders benötige, sei eine Mission, so Gujer: „Eine
Zeitung muss unverwechselbar sein. Sie differenziert sich durch ihre
politische Haltung, ihren ganz eigenen Blick auf die Welt und die
Einzigartigkeit ihres Angebots.“ Umso wichtiger sei es, auf Augenhöhe
mit und entsprechend der Bedürfnisse der Leser Inhalte zu
produzieren. Ein besonderer Mehrwert des Qualitätsjournalismus für
den Leser sei, dass er seiner Zeitung vertrauen kann – bei
Online-Inhalten müsste er die Vertrauenswürdigkeit der Quelle stets
aufwendig überprüfen.

Nils von der Kall von der Wochenzeitung „Die Zeit“ hat er als
Verlagsleiter für Marketing und Vertrieb neue digitale Vertriebswege
etabliert. In seiner Präsentation stellte er dem interessierten
Fachpublikum vier durchaus provokante Thesen für den Erfolg im
digitalen Zeitalter in den Raum: „1. Zeitung ist was man daraus
macht. 2. Nur ein bekannter Leser ist ein guter Leser. 3. Es geht
nicht mehr um Print oder Digital. Es geht um Journalismus. 4. Das
Kapital ist die Marke.“

Christopher Pramstaller ist bei der „Süddeutschen Zeitung“ als
Audience Editor verantwortlich, den Leser anhand seines
Nutzerverhaltens mit den Journalisten zusammen zu bringen, um seine
Bedürfnisse zu verstehen. Pramstaller betonte die Grenzen dieser
Herangehensweise: “Metriken und Datenerfassung sind nicht das
Problem. Das Problem ist die Fixiertheit auf Metriken.” Bei aller
Erfolgsmessung, Transparenz und dem Glauben an die motivierende
Wirkung guter Zahlen auf die Redaktionen sieht er die Gefahr, „dass
Daten zum Tyrann werden“.Das Dilemma fasste er mit einem Zitat von
William Bruce Cameron zusammen: „Not everything that counts can be
counted, and not everything that can be counted counts.“

Die international renommierte Professorin für Medieninnovationen
an der Universität Oslo und Research Fellow am Reuters Institute der
Universität Oxford Lucy Küng steckte eine strategische „Roadmap“ für
das „Wie“ der erfolgreichen Digitalen Transformation ab. Gezielt für
Entscheider im Medienbereich gab sie Handlungsempfehlungen wie das
„Going Digital“ gelingen kann. Ihr erster Ratschlag: „Stecken sie
soviel Einsatz und Gewicht in die Transformation der Organisation,
wie sie in das Produkt stecken.“

Im Anschluss an die ausgebuchte Matinée tagte die
Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen unter der
Leitung von VÖZ-Präsident Markus Mair. Traditionell findet der Tag
mit dem VÖZ-Heurigenabend seinen Abschluss, bei dem die wichtigsten
Köpfe der österreichischen Medienbranche und hochkarätige Vertreter
aus Politik und Wirtschaft zusammentreffen.

Pressefotos zum Download finden Sie auf: www.voez.at

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3. Mai 2019

2,8% Plus bei Journalistengehältern

Sozialpartnerschaftliche Einigung zwischen VÖZ und GPA-djp erzielt

Wien (OTS) - Mit 1. Juni 2019 werden die Tarifgehälter für
Journalisten um 2,8 Prozent angehoben. Der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) konnten diese Einigung in ihrer
gestrigen Verhandlungsrunde erzielen. Die Erhöhung betrifft
Redakteure, Redakteursaspiranten und Dienstnehmer des
technisch-redaktionellen Dienstes bei österreichischen Tages- und
Wochenzeitungen, deren Nebenausgaben sowie redaktionellen digitalen
Angeboten.

Zusätzlich zum Gehaltsplus einigte man sich, vorbehaltlich einer
Zustimmung der jeweiligen Gremien, auf einen zusätzlichen
Urlaubsanspruch von drei Arbeitstagen für begünstigte Behinderte und
eine Anhebung der anrechenbaren Karenzzeiten um zwei Monate von 22
auf nunmehr 24 Monate.

„Die Verhandlungen waren konstruktiv und von
sozialpartnerschaftlichem Verständnis geprägt. Der Tarifabschuss, der
sich an anderen Branchenabschlüssen orientiert, liegt deutlich über
der Inflation und stellt für beide Seiten eine faire Lösung dar“,
betont Claudia Gradwohl, die Verhandlungsleiterin auf
Arbeitgeberseite.

„Unter den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der
Medienbranche ist das ein akzeptabler Abschluss. Ich freue mich, dass
wir Verbesserungen im Rahmenrecht erzielen konnten. Besonders freut
mich, dass es heuer gelungen ist, dass die Gehälter der langjährigen
Kolleginnen und Kollegen inflationsgesichert sind. Eine spürbare
Erhöhung der Texthonorare ist ein positives Signal an die wichtigen
Leistungen der freien JournalistInnen“, sagt Eike-Clemens Kullmann,
Verhandlungsleiter der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp.

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2. Mai 2019

VÖZ: Gedenken an getötete Journalisten

Gemeinsame Inseratenwelle zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai

Wien (OTS) - Auch dieses Jahr gedenken die Mitglieder des Verbandes
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) anlässlich des Internationalen Tags
der Pressefreiheit jener internationalen Journalisten, die in
Ausübung ihrer Tätigkeit getötet wurden. In einer gemeinsamen
Inseratenwelle werden alle 67 Journalisten namentlich genannt.
VÖZ-Präsident Markus Mair: „Der Tod dieser Journalisten zeigt, dass
Presse- und Meinungsfreiheit in vielen Ländern der Erde kein
akzeptiertes Grundrecht ist. In Österreich und der Europäischen Union
ist dieses Grundrecht im Wesentlichen unbestritten, allerdings muss
auch in unseren Demokratien die Presse- und Meinungsfreiheit stets
aufs Neue verteidigt und abgesichert werden.“

Unter den getöteten 67 Journalisten der vergangenen 12 Monate
findet sich zwar kein Opfer in der Europäischen Union, jedoch sind
der Tod von Daphne Caruana Galizia 2017 auf Malta und jener von Ján
Kuciak 2018 in der Slowakei ein trauriger Beweis dafür, wie leicht
die Pressefreiheit auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft
verwundbar ist.

Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen rund um die Thematik
Presse- und Meinungsfreiheit sieht Mair eine Chance für die Politik
in Österreich: „Gegen eine Einschränkung oder Gängelung der Presse-
und Meinungsfreiheit haben dankenswerterweise Bundespräsident,
Bundeskanzler, Vizekanzler und Medienminister wiederholt klare Worte
gefunden. Jede Beschneidung dieses Grundrechtes wird von Seiten des
VÖZ entschieden abgelehnt. Vielmehr könnte ein
Informationsfreiheitsgesetz, wie es der VÖZ seit Jahren fordert, eine
massive Verbesserung hinsichtlich des Umgangs mit öffentlichen
Informationen und des Verhältnisses zwischen öffentlichen Amtsträgern
und Journalisten bringen.“

Die bisherigen Auskunftspflichtgesetze von Bund und Ländern sollen
dieser Forderung zufolge durch ein einheitliches
Informationsfreiheitsgesetz ersetzt werden, das jegliche nicht
zwingend erforderliche Beschränkung des Informationszuganges der
Presse zu staatlichen Informationen und Unterlagen beseitigt. Eine
weitere Verbesserung zum Schutz der Pressefreiheit wäre die
staatliche Anerkennung von Presseausweisen des österreichischen
Kuratoriums für Presseausweise.

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30. April 2019

„Markenaufbau plus Image plus Positionierung plus Differenzierung kann Print besser“

Print Breakfast zeigt Mehrwert von Werbung in Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - VÖZ-Präsident Markus Mair begrüßte am 30. April Thomas
Koch (The DOOH Consultancy) und Matthias Franzen (Media Impact) zum
„Print Breakfast“ in der Bel-Etage des Wiener Café Landtmann. Knapp
100 interessierte Zuhörer aus der Werbe- und Medienbranche waren zu
Gast um sich über die Qualitäten von Werbung in Zeitungen und
Magazinen zu informieren. Mair stellte in seinen einleitenden Worten
klar: „Print bietet für Werber Vorteile, bei denen die großen
Online-Konzerne nicht mitkommen. Der Aufbau von Image und Branding
ist ganz klar eine Stärke von klassischen Massenmedien.“

„Werbe-Urgestein“ Thomas Koch, Gründer der DOOH Consultancy, einer
Agentur für digitale Außenwerbung, betonte in seinem Statement die
Vorzüge von gedruckten Zeitungen und Magazinen: „Markenaufbau plus
Image plus Positionierung plus Differenzierung kann Print besser als
jedes andere Medium. Oder umgedreht: Ohne Markenaufbau, Image und
Reichweite geht die Marke baden. Ohne Print - ist ein Werbeerfolg so
gut wie unmöglich.“

Matthias Franzen, Anzeigenleiter bei Media Impact, Deutschlands
größtem crossmedialen Vermarkter, sprach über Print Targeting.
Targeting im Digitalbereich, das Werbemittel mit erhöhter
Wahrscheinlichkeit an die gewünschte Zielgruppe ausspielt, ist
bereits gelernt. Im Print-Bereich bietet dieser Zugang weitere
Vorteile. Dazu Franzen: „Print-Targeting vereint die Stärken des
Targetings mit jenen von gedruckten Zeitschriften und Magazinen:
Höhere Werbewirkung durch die haptische Verbundenheit, die hohe
Verweildauer in den Zielgruppen-Haushalten, die maximale
Aufmerksamkeit durch die Lean-Back-Position und ein positiver
Imagetransfer begünstigt durch die starke Leser-Blatt-Bindung.“

VÖZ-Präsident Mair fasst das Anliegen hinter dem erfolgreichen
Print Breakfast zusammen: „Es geht darum, die Rolle von Print als
unverzichtbaren Bestandteil eines Media-Mixes im Marketing auch in
Zukunft klar zu positionieren.“

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10. April 2019

Lorenz Stöckl ist neuer VÖZ-Pressesprecher

VÖZ bestellt neuen Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wien (OTS) - Lorenz Stöckl ist neuer Leiter der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der VÖZ All Media Service GmbH. Er spricht in
dieser Funktion für den Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), den
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) sowie den
Verein Zeitung in der Schule (ZiS).

Zuletzt war der 29-Jährige in der niederösterreichischen
Landesregierung Pressesprecher des Bildungsbereichs im Büro von
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Davor bewies er seine
Fähigkeiten in der Kommunikationsabteilung der NÖ Familienland GmbH
und im Agenturbereich. Stöckl studierte Kunstgeschichte an der
Universität Wien und absolvierte einen Universitätslehrgang in Public
Relations an der Donau Universität Krems. Während seiner Studienzeit
sammelte er journalistische Praxiserfahrung unter anderem bei der
FURCHE oder der Wiener Bezirkszeitung.

Lorenz Stöckl folgt in seiner Funktion Markus Kiesenhofer nach,
der seit März die Öffentlichkeitsarbeit des Österreichischen
Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) leitet.

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3. April 2019

VÖZ begrüßt Zweckwidmung von Digitalsteuer-Einnahmen für österreichische Medien

„Wichtiger Beitrag zur Konkurrenzfähigkeit gegenüber Onlinekonzernen“

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt den
Vorstoß von Finanzminister Hartwig Löger und Medienminister Gernot
Blümel im Rahmen des heutigen Ministerrates, zumindest 15 Mio. Euro
aus den Einnahmen der neuen Digitalsteuer für den digitalen
Transformationsprozess österreichischer Medien zu nutzen.

„Die Widmung von Einnahmen aus der Digitalsteuer für den
Digitalisierungsprozess österreichischer Medien ist ein wichtiger
Beitrag, um Konkurrenzfähigkeit gegenüber internationalen
Onlinekonzernen zu sichern. Zusätzliche Finanzmittel ermöglichen den
weiteren Ausbau von Digitalangeboten der heimischen Medienhäuser und
sind ein wichtiger Schritt um den unabhängigen Journalismus in der
digitalen Welt abzusichern“, so Markus Mair.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger sprach von einer
richtungsweisenden Entscheidung gegen die Marktdominanz von
Suchmaschinen-Betreibern und Nachrichten-Aggregatoren: „Das
vorgestellte Digitalsteuerpaket stärkt den österreichischen
Medienstandort. Durch die Steuer in der Höhe von 5% auf
Online-Werbung für digitale Großkonzerne über einem weltweiten Umsatz
von 750 Mio. Euro im Jahr zieht mehr Fairness im hart umkämpften
Online-Werbemarkt ein.“

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2. April 2019

9. VÖZ Förderpreis „Medienforschung“ vergeben

BM Faßmann, VÖZ-Präsident Mair und Prof. Karmasin zeichnen Forschung zum Medienmarkt aus

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zeichnete
gemeinsam mit Wissenschaftsminister Heinz Faßmann am 1. April 2019
herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit Bezug zum
österreichischen Medienmarkt aus. Die feierliche Preisverleihung fand
im BMBWF statt. Den Förderpreis in der Kategorie
Master-/Diplomarbeiten erhielt Marie Pichler, der
Hannes-Haas-Nachwuchspreis ging an Catherine Lankes. Beim Festakt im
Audienzsaal des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und
Forschung gratulierte Faßmann: „Die Preisträgerinnen haben sich
mit Grundsatzfragen der Publizistik und der Frage nach Qualität im
Journalismus auseinandergesetzt. Sie haben in ihren Arbeiten
gründlich reflektiert und den veränderten Journalismus und die
veränderte Medienlandschaft betrachtet.“

Der Verband Österreichischer Zeitungen vergibt die Förderpreise
bereits zum neunten Mal. Präsident Markus Mair dazu: „Wir sehen in
der Vergabe der Förderpreise ein Investment in die Zukunft. Die
Arbeiten, die wir auszeichnen, zeigen aktuelle und relevante
Entwicklungen des Medienmarktes auf. Wir investieren in junge
Talente, die unsere Branche und die Gesellschaft dringend brauchen,
um den Herausforderungen neuer Entwicklungen zu begegnen.“

Die Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Matthias Karmasin
(Universität Klagenfurt) wählte zwei Siegerarbeiten aus. In der
Kategorie Master-/Diplomarbeiten wurde Marie Pichler ausgezeichnet.
Ihr untersuchtes Thema lautet: „Digitaler Burnout oder Technology
Enhancement: Welche neuen Kompetenzen braucht der Mensch künftig?
Untersucht am Beispiel der Smartphone-Nutzung von Personen zwischen
15 und 30 Jahren“ Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Der Hannes-Haas-Nachwuchspreis wurde an Catherine Lankes
verliehen. Ihre Forschungsarbeit trägt den Titel „A Populist Agenda
in a Hashtag World: Self-Sponsored Framing on Social Media Case
Study: Why was Donald Trump’s Twitter Campaign During the 2016
General Election Effective?”. Der mit 2.000 Euro dotierte
Nachwuchspreis wird vom VÖZ und der Initiative Qualität im
Journalismus (IQ) mit Unterstützung der APA getragen. Er wird für
wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
auseinandersetzen.

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26. März 2019

INTERSPAR Österreich ist Printwerber des Jahres

VÖZ-Präsident Mair spricht sich gegen Werbeverbote aus

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen veranstaltete am
26. März 2019 die 35. ADGAR-Gala im Wiener Konzerthaus. Im Rahmen der
Gala wurden die kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert:
Demner, Merlicek & Bergmann, Porsche Austria und Grabarz & Partner
sowie DDB Wien. Die Sonderpreise gingen an GGK Mullenlowe und die
Seso Media Group. „Printwerber des Jahres“ wurde Interspar
Österreich.

VÖZ-Präsident Markus Mair gratulierte den Preisträgern vor rund
600 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Media- und Kreativagenturen sowie
aus der Medien- und Kommunikationsbranche, und hielt fest:
„Werbetreibende Unternehmer und Mediaplaner entdecken die Vorzüge von
Zeitungen und Magazinen aufs Neue. Image und Branding sind nicht
durch rein absatzorientierte Kampagnen aufzubauen. Der sogenannte
Streuverlust wird somit zum „Streugewinn“.“

In seiner Eröffnungsrede ging Mair auf die zunehmend schwieriger
werdende Konjunktursituation ein, und forderte in diesem Zusammenhang
auf Werbeverbote zu verzichten. “Kreative Gestaltungsideen von Print-
und Onlinewerbung stellen einen Mehrwert für unsere Produkte dar. Der
Verband Österreichischer Zeitungen wird weiter eine starke Stimme –
sowohl auf europäischer als auch nationaler Ebene – sein, wenn es
darum geht, drohende Werbeverbote oder Einschränkungen der
kommerziellen Kommunikation zu verhindern“, so Mair. Mair nannte die
Tyre Labelling Directive, die zurzeit gerade auf europäischer Ebene
verhandelt wird, und zusätzliche Einschränkungen und Belastungen vor
allem für Printwerbung vorsieht.

Der Vorsitzende des Boards Werbemarkt im VÖZ und Juryvorsitzender
Helmut Hanusch unterstrich in seiner Laudatio für den Printwerber des
Jahres das kontinuierliche Engagement von Interspar in Österreich.
„Das klare und nachhaltige Bekenntnis zur Gattung Printmedien und den
damit verbundenen Reichweitenvorteilen, um aktuelle Angebote zu
kommunizieren, legt die – nahezu überfällige – Auszeichnung als
Printwerber mehr als nahe“, so Hanusch. Hanusch und
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger überreichten die Auszeichnung
an den Geschäftsführer von Interspar Österreich Markus Kaser.

„Print wirkt. Menschen nehmen Printwerbung bewusst wahr, erinnern
sich länger und intensiver daran. Printmedien sind daher aktuell
nicht aus dem Mediamix bei INTERSPAR wegzudenken. Es freut mich sehr,
dass INTERSPAR mit einer innovativen und begeisternden Werbung, als
Printwerber des Jahres ausgezeichnet wurde und bedanke mich bei
allen, die an diesem Erfolg beteiligt waren“, so Kaser in seinen
Dankesworten.

Den ADGAR in der Kategorie „Auto &Motor“ holte sich die Agentur
Grabarz & Partner mit dem Sujet „Raumfahrzeug“ für den Porsche
Austria. Der Jury gefiel „das Wortspiel zum Tiguan Allspace“ welches
„Ansage, Programm und Eyecatcher zugleich ist“. Claudia Volak („auto
touring“) und Thomas Kralinger („Kurier“) übergaben den Preis.

Für die süße Versuchung „Wiener Zucker – 250 g ICH – Torte“
erhielt die Agentur Demner, Merlicek und Bergmann den ADGAR in der
Kategorie Handel, Konsum & Luxusgüter für den Kunden AGRANA Zucker.
Die Fachjury überzeugte „die optische Darstellung bzw. Anordnung der
Torten-Zutaten, die nicht nur die Fantasie, sondern auch zum Backen
anregen.“ Franziska Keck („Die Presse“) und Friedrich Dungl („NÖN“)
würdigten die Sieger.

Die Kategorie Social Advertising konnte die Agentur DDB Wien mit
ihrem Sujet „Plas-tik-tak“ für den Kunden Greenpeace Österreich für
sich entscheiden. Für die Jury „vermittelt das Siegersujet die
Dramatik der Auswirkungen von Plastikmüll für die Weltmeere mit einem
einfachen Wortspiel und schafft somit Awareness.“ Maximilian Dasch
(„Salzburger Nachrichten“) und Christiane Feigl („Welt der Frauen“)
überreichten die Preise in dieser Kategorie.

Die Agentur Demner, Merlicek und Bergmann konnte auch die
Kategorie Dienstleistungen mit dem Sujet „Hallo Leben! Ablenkung am
Steuer – Totenkopf“ für den Kunden ASFINAG gewinnen. Ein Bild sagt
bekanntlich mehr als 1000 Worte - in diesem Fall Emojis. „Besser kann
man die Gefahren der aktuellen Entwicklung der Kommunikationskultur
in allen Lebenssituationen - leider auch im Straßenverkehr – nicht
ausdrücken. Eine Botschaft für alle Ziel- und Altersgruppen.“ befand
die Fachjury. Claudia Gradwohl (Verlagsgruppe News) und Lorenz Cuturi
(„Oberösterreichische Nachrichten“) zeichneten die Gewinner aus.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an die
Agentur GGK Mullenlowe für den Kunden A1 Telekom Austria für die
Werbeform Tripple-Flap und das Sujet „A1 Xmas Free Stream“. Die Jury
würdigte in ihrer Begründung den gekonnten Einsatz des Printvorteils
„Haptik, da die beabsichtigte Interaktion mit dem Sujet zusätzliche
Aufmerksamkeit schafft“. Monika Fuhrheer (Mediaprint) und Max Hafele
(„Tiroler Tageszeitung“) kürten die Sieger.

Den zweiten Sonderpreis Kreativer Einsatz von Onlinewerbung holte
sich die Agentur Seso Media Group wiederum für den Kunden A1 Telekom
Austria für die animierte Anzeige „A1 Smart Home Fullmutation“. Die
Jury begeisterte die „Interaktion des gesamten Bildschirms mit dem
Sidebar-Ad, welche auf lustige Art und Weise zusätzlich
Aufmerksamkeit, ohne störendes Flashen oder Zucken schafft.“ Eugen A.
Russ (Russmedia) und Nadja Vaskovich (VÖZ) übergaben die
ADGAR-Trophäe.

Für Stimmung sorgte an diesem Abend der schwedische Chartstürmer
der 90er Jahre Dr. Alban mit seinen Hits wie „It´s my life“ oder
„Sing Halleluja“. Der Comedian Gerald Fleischhacker bestritt den
humorvollen Einstieg in den Abend. Durch die ADGAR-Gala führten die
Schauspielerin Kristina Sprenger und der ORF-Moderator Oliver Polzer.
Der ADGAR-Stammdesigner Martin-Daniel Thamer von der Agentur
Intermedia gestaltete auch dieses Jahr wieder die Vorstellungsvideos
der einzelnen Preiskategorien, dieses Mal im Stil der 90er Jahre.

Nach der ADGAR-Preisverleihung im Mozartsaal des Konzerthauses
genossen die Gäste ein von Ralph Kampf, Chef de Cuisine des
Restaurants Weinzirl, eigens für diesen Abend kreiertes Menü. Nach
dem ADGAR-Dinner feierten die Gäste noch mit weiteren 350 jungen
Gästen aus der Kreativ- und Werbeszene bei der Aftershow-Party. Neben
Dr. Alban rockten die Club-Ikonen der 90er-Jahre SNAP! den Berio Saal
des Konzerthauses.

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26. März 2019

VÖZ begrüßt Einigung bei EU-Urheberrechtsreform

"Wichtige Weichenstellung für den Erhalt von unabhängigem Journalismus"

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen begrüßt in einer
ersten Stellungnahme das positive Abstimmungsergebnis zur
EU-Urheberrechtslinie, welche in der heutigen Plenarsitzung im
EU-Parlament in Straßburg erfolgte.

VÖZ-Präsident Markus Mair sprach in einer ersten Stellungnahme
„von einer wichtigen Weichenstellung, die den Erhalt von unabhängigem
Journalismus in der digitalen Welt sichern kann. Aufgrund der
jahrelangen Auseinandersetzung zur EU-Urheberrechtsreform hat diese
Einigung nahezu historischen Charakter.“

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger sieht im positiven
Abstimmungsergebnis zur EU-Urheberrechtslinie einen bedeutenden
Richtungsentscheid, der auch geistiges Eigentum in der digitalen Welt
schützt und einen Vergütungsanspruch damit begründet. Ein wichtiges
Instrument in der Auseinandersetzung mit Suchmaschinen-Betreibern und
Nachrichten-Aggregatoren.“

„Das Lobbying und die verbreitete Verunsicherung der großen
US-Plattformen, die auch viele Nutzer in den Bann gezogen haben, war
letztendlich nicht erfolgreich. Ein wichtiges Signal für die
europäische Kreativ- und Medienindustrie“, schloss Grünberger.

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6. März 2019

Gehälter der kaufmännischen Zeitungsangestellten steigen um 2,8%

VÖZ und GPA-djp erzielten sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Mit 1. April 2019 werden die Mindestgrundgehälter für
die rund 2.600 kaufmännischen Angestellten bei Tages- und
Wochenzeitungen und deren Online- und Nebenausgaben um 2,8%
angehoben. Darauf einigten sich der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck,
Journalismus, Papier (GPA-djp) in der gestrigen Verhandlungsrunde.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter werden auch die Summe
aller bisherigen Quinquennienbeträge und die Lehrlingsentschädigung
um 2,8% erhöht. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt 12 Monate.

Darüber hinaus wurde die Anrechnung der Karenzzeiten inklusive
Familienzeitanrechnung auf 24 Monate erhöht sowie die Einführung
eines Anspruchs auf Familienzeit, der sogenannte „Papamonat“,
vereinbart.

„Der erzielte Kompromiss trägt einerseits den strukturellen
Herausforderungen der Zeitungs- und Magazinbranche Rechnung und
stellt andererseits eine faire - und deutlich über der Inflation
liegende – Erhöhung der Gehälter für die Belegschaft dar. Trotz der
unterschiedlichen Interessen war das Verhandlungsklima von
sozialpartnerschaftlichem Verständnis und Konstruktivität geprägt“,
so Claudia Gradwohl, die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite.

Auch der Verhandlungsleiter der GPA-djp, Alois Freitag schätzt das
konstruktive Verhandlungsklima. „Neben einer für die Branche
vertretbaren Gehaltssteigerung konnten im Rahmenrecht
zukunftsorientierte Akzente, wie der Anspruch auf Familienzeit
vereinbart werden“, so Freitag.

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14. Februar 2019

VÖZ sieht EU-Einigung zu Urheberrecht positiv

"Wichtige Weichenstellung für europäische Medienvielfalt im digitalen Zeitalter"

Wien (OTS) - "Die EU-Einigung zum Urheberrecht ist eine überaus
wichtige Weichenstellung für die nachhaltige Entwicklung der freien
und unabhängigen Presse in Europa. Eine vielfältige Medienlandschaft
kann es im digitalen Zeitalter nur geben, wenn journalistische
Inhalte vor kommerzieller Ausbeutung geschützt werden. Die
grundsätzliche Einigung ist als positiv zu bewerten", erklärte
VÖZ-Präsident Markus Mair am 14. Februar 2019 in einer ersten
Reaktion auf die erzielte Einigung zur Reform der
Urheberrechtsrichtlinie zwischen dem EU-Parlament, den
Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission.

"Das in der Urheberrechtsrichtlinie enthaltene Leistungsschutzrecht
kann ein wichtiges Instrument für die Vergütung von genutzten
Inhalten darstellen, wobei die generelle Ausnahme von Verlinkungen
ein Stolperstein für faire Verhandlungen mit großen Tech-Plattformen
darstellen kann", so Mair.

Laut VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger werde man nun auch die
finalen Schritte im EU-Gesetzgebungsprozess noch äußerst aufmerksam
begleiten: "Die im Verhandlungsmarathon erzielte Einigung soll nun
noch vom Parlament und den EU-Mitgliedsstaaten bestätigt werden.
Dieser Kompromiss stellt zumindest die Basis für die weitere
nationale Ausgestaltung dar."

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11. Januar 2019

VÖZ erfreut über reduzierte Mehrwertsteuersätze für digitale Zeitungen

Mair: "Wichtiger Impuls zur Weiterentwicklung der digitalen Presselandschaft"

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
von der Bundesregierung im Ministerrat im Rahmen ihrer Klausur in
Mauerbach am 11. Jänner 2019 beschlossene Reduzierung der
Mehrwertsteuersätze auf elektronische Zeitungen und Magazine von 20
auf 10 Prozent. "Die Bundesregierung hat mit diesem dringend
notwendigen Beschluss einen wichtigen und nachhaltigen Impuls zur
Weiterentwicklung der digitalen Presselandschaft in Österreich
gesetzt", so VÖZ-Präsident Markus Mair in einer ersten Stellungnahme.

"Medienunternehmen verlegerischer Herkunft erhalten durch den
zukünftig verminderten Mehrwertsteuersatz endlich die Möglichkeit,
ihre Kombiangebote von Print und Online ökonomisch sinnvoller zu
forcieren und auch die digitale Transformation besser zu meistern",
so Mair. Die aktuelle steuerrechtliche Ungleichbehandlung von Print-
und Digitalausgaben sei stets ein Hindernis für attraktivere
Kombiangebote gewesen. Mair bedankte sich daher ausdrücklich bei
Finanzminister Hartwig Löger, Medienminister Gernot Blümel und
Finanzstaatssektretär Hubert Fuchs für die rasche Umsetzung dieser
EU-Mehrwertsteuerrichtlinie.

Ebenso positiv beurteilte Mair das Regierungsvorhaben zur
Einführung einer Digitalsteuer. Diese sei ein wichtiger erster
Schritt hin zu einem einheitlichen "level playing field" am
Werbemarkt und entspreche einer langjährigen Forderung des VÖZ.

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13. November 2018

VÖZ begrüßt Regierungspläne gegen Hass im Netz

"Demokratischer Diskurs erfordert ehrliche Standpunkte, die auch offen vertreten werden."

Wien (OTS) - "Der Verband Österreichischer Zeitungen begrüßt
prinzipiell jede Maßnahme, die zu einer Versachlichung der digitalen
Debattenkultur beiträgt", erklärte VÖZ-Präsident Markus Mair am 13.
November 2018 in einer ersten Reaktion auf die am "Gipfel für
Verantwortung im Netz und Gewaltprävention" im Bundeskanzleramt
präsentierten Regierungspläne.

Die geplante "De-Anonymisierung" sei laut Mair ein gangbarer Weg,
um der zunehmenden Verschärfung des Meinungsklimas im Netz
entgegenzuwirken. "Demokratischer Diskurs erfordert ehrliche
Standpunkte, die auch offen vertreten werden. In unseren
Printpublikationen werden ja auch keine anonymen Leserbriefe
publiziert", so Mair.

Das Bekenntnis zu Klarnamen sei laut Mair allerdings kein
Allheilmittel: "Wir sehen aber auch mit besonderer Sorge, dass
Hass-Postings oder herabwürdigende Beiträge auf Sozialen Medien
mittlerweile auch mit Klarnamen veröffentlicht werden. Es ist daher
eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die ein umfassendes
Maßnahmenpaket erfordert und nicht nur mit der Klarnamenpflicht
gelöst werden kann." Insofern sei es positiv, dass laut der
Bundesregierung gleichzeitig an schärferen Strafgesetzen für
Online-Entgleisungen gearbeitet werde.

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2. Oktober 2018

VÖZ begrüßt zukunftsweisende Mehrwertsteuer-Entscheidung

EU ermöglicht reduzierte Mehrwertsteuersätze für E-Paper auch in Österreich

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
am 2. Oktober 2018 erzielte politische Einigung des EU-Rates für
Wirtschaft und Finanzen, mit der eine Anwendung des ermäßigten
Mehrwertsteuersatzes auf digitale Presseangebote ermöglicht werden
soll. "Nun steht es den Mitgliedsstaaten frei, ihre jeweiligen
reduzierten Mehrwertsteuersätze, auch auf digitale Zeitungen und
Zeitschriften zu erstrecken und sogar auf null zu senken", erklärte
VÖZ-Präsident Markus Mair.

Digitale Zeitungen und Magazine profitieren in Österreich derzeit
nicht von den Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für
physische Publikationen. "Wir erwarten uns nun von der
österreichischen Bundesregierung, dass diese zukunftsweisende
Entscheidung hierzulande so rasch wie möglich umgesetzt wird. Die
Mehrwertsteuersätze für E-Paper müssen zumindest auf den reduzierten
Mehrwertsteuersatz für gedruckte Zeitungen und Magazine gesenkt
werden", so Mair.

Eine Reduktion der Mehrwertsteuer sei laut VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger "eine perfekte Gelegenheit, die im Regierungsprogramm
angekündigte aktive Standortpolitik für österreichische Inhalte
voranzutreiben." Eine Reduktion der Mehrwertsteuer für digitale
Ausgaben würde die österreichische Presselandschaft wesentlich bei
der digitalen Transformation unterstützen.

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2. Oktober 2018

Nikolaus Koller übernimmt KfJ-Geschäftsführung

Personelle und inhaltliche Neuaufstellung im Kuratorium für Journalistenausbildung

Wien (OTS) - "Nikolaus Koller hat den Vorstand des Kuratoriums für
Journalistenausbildung (KfJ) nicht nur durch seine Management- und
Führungsqualitäten überzeugt, sondern auch durch seine breite
Expertise in journalistischen Zukunftsfragen", erklärte der
KfJ-Vorstandsvorsitzende Andreas Koller, der mit dem neuen
Geschäftsführer weder verwandt noch verschwägert ist, am 2. Oktober
2018. Der KfJ-Vorstand sei einhellig der Meinung, dass Nikolaus
Koller die Aufgabe, das KfJ journalistisch und didaktisch
weiterzuentwickeln und wirtschaftlich zukunftsfit zu machen,
hervorragend meistern wird. Der neue Geschäftsführer wird das
inhaltliche Programm in Abstimmung mit dem zukünftigen Vorsitzenden
des KfJ-Beirats, dem renommierten Kommunikationswissenschaftler Roman
Hummel, weiterentwickeln.

Neben seiner selbstständigen Tätigkeit in der Planung und
Umsetzung von Projekten im Medienbereich mit Schwerpunkt
Mediendidaktik und Weiterbildung leitete Nikolaus Koller (38) zuletzt
Lehrveranstaltungen an verschiedenen österreichischen
Fachhochschulen. Von 2013 bis 2017 war Koller "Journalismus &
Medienmanagement"-Institutsleiter an der FH Wien der WKW.
Journalistische Erfahrung sammelte Koller als Redakteur bei der
Tageszeitung "Die Presse" – unter anderem war er von 2010 bis 2013
Leiter des Ressorts "Karrieren". Neben einem abgeschlossenen Studium
der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er auch einen
Journalismus-Lehrgang sowie das Postgraduate-Master-Studium "New
Media Journalism" der Universität Leipzig sowie den Lehrgang
"Corporate Governance Excellence" an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Die KfJ-Geschäftsführung übernimmt Koller mit sofortiger Wirkung.

Das Kuratorium für Journalistenausbildung ist seit 1978 die Aus-
und Weiterbildungsinstitution für Journalisten in Österreich. Die
sozialpartnerschaftliche Trägerschaft durch den Verband
Österreichischer Zeitungen (VÖZ), die Journalistengewerkschaft in der
GPA-djp sowie den Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverband (ÖZV) garantiert eine enge Anbindung an die Praxis.
Das KfJ organisiert jährlich rund 80 Seminare, Workshops und
Lehrgänge mit mehr als 900 Teilnehmern – österreichweit und sowohl
medienübergreifend als auch inhouse.

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26. September 2018

VÖZ-Resolution zur Einhaltung der Pressefreiheit

Vorstandsbeschluss aufgrund der jüngsten Ereignisse

Wien (OTS) - Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen hat
aufgrund der jüngsten Ereignisse in seiner Sitzung vom 26. September
2018 folgende Resolution zur Einhaltung der Kommunikations- und
Pressefreiheit beschlossen:

1. Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen hält
aufgrund der jüngsten Ereignisse fest: Kommunikations- und
Pressefreiheit sind ein verfassungsmäßig gewährleistetes Grundrecht.
Die Kommunikationsfreiheit der Presse bedingt auch den freien Zugang
zu Information.

2. Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen appelliert an
den Bundesminister für Inneres, an die Organe und Bediensteten des
Bundesministeriums für Inneres und an die Organe und Bediensteten
aller diesem Ministerium nachgeordneten Dienststellen, insbesondere
an alle Organe und Bediensteten der österreichischen Polizei,

sämtliche nicht zwingender Geheimhaltung unterliegenden
Informationen allen Medien vollständig und diskriminierungsfrei
zugänglich zu machen;

und allen Journalisten bei ihrer Tätigkeit als public watchdog
bestmögliche Unterstützung zu gewähren, soweit es die Amtsgeschäfte
der Dienststelle zulassen.

3. Die jüngsten Ereignisse machen deutlich: Die
Informationsfreiheit – im Sinne eines freien und nur aus zwingenden
sachlichen Gründen beschränkbaren Zuganges der Presse zu staatlichen
Informationen – bedarf einer stärkeren Verankerung in der
Österreichischen Rechtsordnung. Der Verband Österreichischer
Zeitungen bekräftig daher seine langjährigen Forderungen:

Die bisherigen Auskunftspflichtgesetze auf Bundes- und Landesebene
müssen durch ein einheitliches Informationsfreiheitsgesetz ersetzt
werden, welches jegliche nicht zwingend erforderliche Beschränkung
des Informationszuganges der Presse zu staatlichen Informationen und
Unterlagen beseitigt;

im Rahmen des geforderten Informationsfreiheitsgesetzes muss auch
eine staatliche Anerkennung von Presseausweisen des österreichischen
Kuratoriums für Presseausweise geschaffen werden, welche mit
besonderen Informationszugangsrechten der Journalisten und
Unterstützungspflichten seitens aller Amtsträger verbunden sein muss.

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25. September 2018

"Medienhandbuch Österreich 2018" ist ab sofort erhältlich

Umfassender Branchenreport ergänzt Onlineplattform medienhandbuch.at

Wien (OTS) - Das Medienhandbuch Österreich 2018 ist das neue
Standardwerk zum österreichischen Medienwesen. Der 439-seitige
Branchenreport ist am 25. September im Czernin-Verlag erschienen und
ab sofort für EUR 29,90 unter [medienhandbuch.at]
(http://medienhandbuch.at) und im gut sortierten Buchhandel
erhältlich. Das Medienhandbuch bildet Medienunternehmen und
Medienmärkte ab, enthält informative Daten sowie einen nützlichen
Serviceteil. Zugleich bietet es pointierte Beiträge zum Wandel in
Kommunikation und Information. Als Nachfolger des klassischen
Pressehandbuchs erscheint das Medienhandbuch Österreich im Jahr 2018
zum zweiten Mal. Die diesjährige Publikation legt ihren Schwerpunkt
auf das Thema Medienkompetenz. Claus Reitan, Gerald Grünberger, Nadja
Vaskovich und Markus Kiesenhofer bildeten das Autorenteam.

Mit dem All Media-Report hat der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) als Herausgeber der Publikation 2018 erstmals eine
eigene Untersuchung für das Medienhandbuch Österreich veranlasst,
welche aktuelle und relevante Daten zu den Informationsinteressen,
zur Mediennutzung und den Mediennutzungsgründen in Österreich
liefert.

Darüber hinaus versammelt das neue Medienhandbuch Österreich Beiträge
renommierter Autorinnen und Autoren aus Politik, Wissenschaft und
Praxis, darunter Gernot Blümel, Markus Mair, Corinna Milborn, Markus
Breitenecker, Ernst Swoboda, Norbert Küpper, Clemens Pig, Holm
Münstermann, Reiner Müller, Klaus Goldhammer, Bernhard Pörksen,
Andrew Keen, Elisabeth Totzauer, Andreas Koller, Ingrid Brodnig und
Walter Hämmerle.

Der Serviceteil der Publikation beinhaltet eine Chronik des
Medienjahres 2017/18 und gibt einen Überblick über Marktstudien,
Markterhebungen, Berichte, Publikationen, Verbände, Institutionen,
Aus- und Fortbildungsinstitutionen, Berufsvereinigungen sowie Preise
der Medien-, PR- und Werbebranche.

In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die Mediadaten
ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und Online-Medien
dargestellt. Die komplette Datenbank mit Mediadaten und
Journalistenkontakten von über 3.000 Medien wird auf
medienhandbuch.at angeboten.

Die Online-Plattform medienhandbuch.at ist das Werkzeug für
Kommunikationsprofis und bietet schnelle Orientierung, höchste
Usability und zahlreiche Anwendungen. Der Zugang wird in den zwei
unterschiedlichen Produktstufen "Basic Search" und "Premium"
angeboten. Premium-Kunden finden auf medienhandbuch.at nicht nur
rasch Kontaktdaten zu Medien und Journalisten, sondern können diese
auch zu Verteilern zusammenfügen und für den Versand von
Presseaussendungen exportieren. Darüber hinaus steht ihnen ein
optimiertes Versandtool zur Verfügung. Bei einer Bezugsdauer von
mindestens einem Jahr erhalten Premium-Kunden von medienhandbuch.at
zudem den Branchenreport "Medienhandbuch Österreich 2018" als
Gratis-Zugabe.

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24. September 2018

VÖZ-Initiative: "Bei wichtigen Dingen setzen wir auf Profis"

Startschuss für humorvolle Kampagne in Österreichs Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - "In Zeiten von Fake News, selbsternannten
Bürgerjournalisten und sogenannten Influencern ist es besonders
wichtig, ein gemeinsames Zeichen für die Unverzichtbarkeit von
professionellem Journalismus in unserem demokratischen Gefüge zu
setzen", erklärte der Präsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen Markus Mair am 24. September 2018 im Vorfeld der
diesjährigen Medientage anlässlich der Präsentation der Fortsetzung
der erfolgreichen VÖZ-Gemeinschaftskampagne "Jedes Wort wert".

"Würden Sie sich den Blinddarm von einem Koch entfernen lassen?"
oder "Würden Sie bei Zahnschmerzen ihren Mechaniker um Hilfe bitten?"
– in humorvollen und bewusst überzeichneten Printsujets und
Onlinebannern wird dabei die Brücke zum Mehrwert von journalistischem
Handwerk geschlagen. "Mit dieser Initiative schärfen die
VÖZ-Mitgliedsmedien das Bewusstsein dafür, dass in einer immer
komplexer werdenden Informationswelt nicht jede Quelle gleich
vertrauenswürdig ist. Die Journalistinnen und Journalisten in
Österreichs Zeitungen und Magazinen sind Informationsprofis und
lichten jeden Tag den immer dichter werdenden Informationsdschungel",
so Mair.

Im Hinblick auf jüngere Zielgruppen habe man sich laut
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger gemeinsam mit der Agentur
Serviceplan bewusst für den unterhaltsamen Ansatz des Wiener
Animationsstudios Salon Alpin entschieden: "Unsere Mitgliedsmedien
stiften seit jeher Orientierung und stehen zu Recht für
Glaubwürdigkeit – in Print und Digital. Mit dieser Botschaft wollen
wir auch gezielt unsere Leserinnen und Leser von morgen erreichen."
Mehr über den Wert von professionellem Journalismus auf
[jedeswortwert.at] (http://jedeswortwert.at) – Pressebilder der
Kampagne zum Download auf [voez.at] (http://voez.at)

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12. September 2018

"Meilenstein für die europäische Contentwirtschaft"

Freude bei VÖZ, IFPI, VÖP und Filmwirtschaft über Votum der EU-Parlamentarier

Wien (OTS) - "Die EU-Parlamentarier sind heute standhaft geblieben
und haben sich über die geballte Macht der US-Giganten hinweggesetzt.
Dieses positive Votum ist eine nachhaltige Stärkung der
journalistischen und kulturellen Vielfalt in Europa", erklärte der
Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Markus Mair
in einem gemeinsamen Statement der österreichischen Contentwirtschaft
am 12. September 2018.

"Unabhängiger Journalismus muss fair finanziert werden. In Europa
haben sich 5.300 Zeitungstitel und über 15.000 Zeitschriftenverlage
mit 50.000 Titeln für diese Reform ausgesprochen. Die Parlamentarier
haben einer Handvoll Monopole aus dem Silicon Valley heute eine
wichtige Lektion erteilt: Eurer Marktmacht können Grenzen aufgezeigt
werden – die kommerzielle Ausbeutung unserer wertvollen Inhalte wird
zukünftig nicht mehr toleriert", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger. Nun gilt es laut Grünberger darauf zu achten, diese
Standhaftigkeit auch in den Trilog-Verhandlungen zwischen Rat,
Kommission und Parlament beizubehalten. "Europa muss jetzt Stärke
zeigen und sicherstellen, dass die US-Konzerne das Ergebnis in der
Nachspielzeit nicht mehr umdrehen können", so Grünberger, der in
diesem Zusammenhang auch die zentrale Rolle der österreichischen
EU-Ratspräsidentschaft hervorhob.

Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der österreichischen
Musikwirtschaft (IFPI), zeigt sich ebenso erfreut: "Die heutige
Entscheidung des EU-Parlaments ist ein Meilenstein auf dem Weg zu
einer fairen Entlohnung der Kreativen durch die Internet-Konzerne.
Die Abgeordneten haben wohl überlegt entschieden und sich auch nicht
durch die beispiellose Desinformationskampagne von Google, Facebook
und Co. verunsichern lassen. Durch die Schaffung von gleichen
Spielregeln für alle werden digitale Innovationen und konkurrierende
Angebote – ganz im Sinne der KonsumentInnen – gefördert. Jetzt gilt
es, die Richtlinie mit einem Beschluss der Mitgliedstaaten ins Ziel
zu bringen. Die österreichische Ratspräsidentschaft hat dabei eine
Schlüsselrolle und es gibt positive Signale der österreichischen
Regierungsverantwortlichen."

Auch Corinna Drumm, die Geschäftsführerin des Verbands
Österreichischer Privatsender (VÖP), begrüßt das heutige Votum im
EU-Parlament: "Die Mehrheit der Parlamentarier hat sich auf die Seite
der Medien- und Kulturschaffenden gestellt und damit dem Vampirismus
der US-Digitalgiganten klare Grenzen gesetzt. Ich bin zuversichtlich,
dass der finale Kompromiss mit dem Rat allfällige noch bestehende
Unschärfen beseitigen wird. Wichtig ist jedoch dieses klare Zeichen
des EU-Parlaments für Kreativität und für den Schutz des geistigen
Eigentums."

"Es ist ein wichtiger Schritt und ein wichtiges Signal das
'intellectual property' aufzuwerten und in Europa für den Schutz der
Kreativen, der Urheber und Rechteinhaber zu sorgen", so Filmproduzent
Danny Krausz in seiner Funktion als Obmann des Fachverbands der Film-
und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer. "Inhalte werden
verfügbar bleiben, allein weil man nur über Inhalt konkurrenzfähig
sein kann. Es war dringend notwendig, dass man den Schöpfern endlich
finanziellen Respekt erweisen muss."

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6. September 2018

VÖZ, IFPI und Filmwirtschaft gegen Verwässerung der EU-Urheberrechtsreform

Unterstützung von Blümel, Mandl und Voss positives Signal für Contentwirtschaft

Wien (OTS) - "Ein neues EU-Urheberrecht muss die europäische
Contentwirtschaft auch effektiv vor der kommerziellen Ausbeutung
durch Dritte schützen", warnen der Verband Österreichischer Zeitungen
(VÖZ), der Verband der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) sowie
der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der
Wirtschaftskammer am 6. September 2018 vor einer Verwässerung der
Materie im Vorfeld der Abstimmung des EU-Parlaments über eine Reform
des EU-Urheberrechts. Die Branchenvertreter begrüßen in diesem
Zusammenhang ausdrücklich die von Medienminister Gernot Blümel, den
beiden EU-Abgeordneten Lukas Mandl und Axel Voss bei einer
Expertenrunde im Haus der Europäischen Union in Wien bekundete
Unterstützung.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger stimmt Voss zu, der die
dringend notwendige EU-Urheberrechtsreform auch als Frage der
Selbstbehauptung Europas bezeichnet hat. "Die europäische
Contentwirtschaft ist schließlich kein Selbstbedienungsladen für
US-Konzerne. In einem global gewordenen, digitalen Markt braucht es
faire Rahmenbedingungen, damit wir den zukünftigen Fortbestand einer
funktionierenden Medienlandschaft sowie der
Beschäftigungsverhältnisse sicherstellen", so Grünberger.

"Die Copyright-Richtlinie ist in der Zielgeraden. Der von
EU-Parlamentsberichterstatter Axel Voss vorgelegte Kompromiss - eine
klare Verpflichtung der Internet-Plattformen zur Lizenzierung
genutzter Inhalte, aber keine Uploadfilter - ist für Kunstschaffende
und die Kreativwirtschaft zwar nicht die Wunschlösung aber
akzeptabel. Wir tragen dieses Ergebnis mit. In zahlreichen Gesprächen
ist es gelungen, Missverständnisse aufzuklären und Unterstützer für
das Thema zu finden. Jetzt hoffen wir auf eine positive Abstimmung am
12. September und appellieren an alle Abgeordneten, mit der
Richtlinie die Existenz und die Zukunft der europäischen
Kreativbranchen zu sichern", so Franz Medwenitsch, Geschäftsführer
des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI).

"Dass gerade der Value Gap ‚Paragraph 13 des großen
Urheberrechtspakets nun zum allein entscheidenden Faktor für die
Zukunft einer großen Urheberrechtsreform werden soll, ist
bedauerlich", so Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der
Film- und Musikwirtschaft. Im Wesentlichen betrifft diese Bestimmung
große Plattformen wie Youtube und es ist nicht einzusehen, dass diese
Anbieter wie Youtube, zwar mit Film- und Musikinhalten gute
Milliarden-Umsätze macht, für die urheberrechtlich geschützten
Inhalte aber keine wie immer geartete Vergütung an die
Kulturschaffenden geleistet wird. Dies sei auch ein
Wettbewerbsnachteil für europäische Start-ups, die mit einem
monopolartig agierenden Unternehmen konfrontiert werden, das die
Eigentums- und Persönlichkeitsrechte der Kunstwirtschaft nicht
respektiert. "Die Film- und Musikwirtschaft appelliert an die
Abgeordneten des EU-Parlaments, eine effektiv durchsetzbare
Lizenzierung gegenüber den großen Online-sharing Services bei der
nächsten Sitzung des EU Parlaments am 12. September 2018 nicht weiter
zu verhindern. Stellen Sie sich auf die Seite der Urheber und der
Kreativen!", so Müller.

Im Vorfeld der Abstimmung hat sich der VÖZ bereits gemeinsam mit
den führenden Journalisten- und Verlegerverbänden Europas EFJ
(European Federation of Journalists), IFJ (International Federation
of Journalists), EMMA (European Magazine Media Association), ENPA
(European Newspaper Publishers‘ Association) und NME (News Media
Europe), die zusammen die Interessen zehntausender europäischer
Medienhäuser und Journalistinnen und Journalisten vertreten, dafür
ausgesprochen, das Verlegerrecht (Artikel 11) in jener Fassung zu
beschließen, die der Rechtsausschuss des EU-Parlaments bereits am 20.
Juni 2018 empfohlen hat.

Mehr als 20.000 Musikschaffende aus ganz Europa wandten sich
bereits an die EU-Institutionen und forderten einen fairen Schutz
ihrer Rechte gegenüber den großen Internet-Plattformen. Zahlreiche
österreichische Künstlerinnen und Künstler, darunter die Wiener
Philharmoniker, Conchita, Parov Stelar, Ina Regen, Die Seer, Thomas
Spitzer (EAV), Lemo, Tagträumer, Thomas Stipsits, Claudia Kottal,
Karl Markovics und Erwin Steinhauer werben in persönlichen
Videobotschaften an die EU-Abgeordneten für eine Unterstützung der
Copyright-Richtline. Ganz aktuell appellieren mehr als 1.200
Kunstschaffende aus Österreich in einem Offenen Brief mit Nachdruck
an das EU-Parlament, der geplanten Novelle zum europäischen
Urheberrecht zuzustimmen.

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 / 1 / 533 79 79
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4. Juli 2018

"Stärkt journalistische Vielfalt, nicht US-Tech-Monopole!"

VÖZ, ÖZV, VRM und EU-Branchenverbände liefern Fakten zur Urheberrechtsreform

Wien (OTS) - Am 5. Juli stimmen die Mitglieder des Europäischen
Parlaments über eine Reform des Urheberrechts ab. Vieles, was in der
aktuellen Diskussion behauptet wird, ist unwahr. Daher starten der
Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV), der Verband der
Regionalmedien Österreichs (VRM) gemeinsam mit dem Europäischen
Magazinverband (EMMA), dem Europäischen Verband der Zeitungsverleger
(ENPA) und zahlreichen weiteren Branchenverbänden in Europa eine
Informationsaktion mit den wesentlichen Fakten, um die falschen
Behauptungen in der aktuellen Diskussion zu widerlegen.

Der VÖZ hat seine Forderung nach einem fairen Leistungsschutzrecht
bereits mit einer eigenen Resolution untermauert, in der an das klare
Bekenntnis der österreichischen Ratspräsidentschaft und der
Bundesregierung, das Leistungsschutzrecht sowohl national als auch
europäisch vollumfänglich umsetzen zu wollen, erinnert wird. "Wenn es
im digitalen Zeitalter weiterhin eine vielfältige Medienlandschaft in
Europa geben soll, dann müssen unsere Inhalte auch effektiv vor der
kommerziellen Ausbeutung Dritter geschützt werden. Jetzt heißt es für
die Volksvertreter und EU-Institutionen, entschlossen zu handeln, die
Störfeuer der Onlinegiganten zu ignorieren und mit einem europäischen
Leistungsschutzrecht wertvollen Content zu schützen", so
VÖZ-Präsident Markus Mair.

"Die Einführung eines Leistungsschutzrechts wäre eine wesentliche
Maßnahme auf dem Weg hin zu einem ‚level playing field‘ im digitalen
Wettbewerb mit Internetkonzernen. In einem global gewordenen,
digitalen Markt braucht es faire Rahmenbedingungen, damit wir den
nachhaltigen Fortbestand der europäischen Zeitschriften- und
Fachmedien sicherstellen", so ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl.

"Lokaler Content ist einzigartig und wird von den österreichischen
Regionalmedien Woche für Woche selbst erarbeitet. Damit die Leser und
Leserinnen diese Inhalte konsumieren können, unterhalten die
Regionalzeitungen ein aufwendiges Netzwerk an lokalen
Geschäftsstellen, was viel Geld kostet. Wenn Dritte diesen exklusiven
Content ebenfalls nutzen wollen, ist es nur fair, wenn sie dazu auch
ihren Beitrag leisten", so VRM-Geschäftsführer Dieter Henrich.

Behauptung: "Das Verlegerrecht ist eine ‚Link-Steuer‘"
Fakt: Jeder wird weiterhin kostenlos Links setzen und teilen dürfen.

Behauptung: "Es wird weniger Zugang zu Informationen geben"
Fakt: Das neue Recht stärkt die derzeitige Informationsvielfalt. Es
soll sicherstellen, dass Online-Giganten für die Nutzung unserer
Inhalte einen fairen Preis bezahlen. Nur so ist unabhängiger
Journalismus langfristig finanzierbar.

Behauptung: "Journalisten profitieren nicht von dem neuen Recht"
Fakt: Das modernisierte EU-Urheberrecht wird für faire Verhältnisse
im Internet sorgen und den Journalistinnen und Journalisten einen
angemessenen Anteil an den Erlösen geben.

Behauptung: „Das Gesetz schadet kleinen Verlagen“
Fakt: Eine überwältigende Zahl der kleineren und mittelgroßen Verlage
in ganz Europa unterstützt das Gesetz. Sie stehen für Vielfalt und
Pluralismus.

Behauptung: „Die Verleger wollen eine Sonderbehandlung“
Die Verleger wollen lediglich die gleichen Rahmenbedingungen, die für
Musik-, Film- und andere Branchen gelten.

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