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Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bietet für Journalisten, Meinungsbildner und die interessierte Öffentlichkeit regelmäßige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends sowie über die laufenden Aktivitäten und Veranstaltungen des Verbandes. Auf der VÖZ-Homepage wird außerdem grundsätzliches Daten- und Dokumentationsmaterial zugänglich gemacht.

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Presseaussendungen des VÖZ auf ots.at

13. November 2018

VÖZ begrüßt Regierungspläne gegen Hass im Netz

"Demokratischer Diskurs erfordert ehrliche Standpunkte, die auch offen vertreten werden."

Wien (OTS) - "Der Verband Österreichischer Zeitungen begrüßt
prinzipiell jede Maßnahme, die zu einer Versachlichung der digitalen
Debattenkultur beiträgt", erklärte VÖZ-Präsident Markus Mair am 13.
November 2018 in einer ersten Reaktion auf die am "Gipfel für
Verantwortung im Netz und Gewaltprävention" im Bundeskanzleramt
präsentierten Regierungspläne.

Die geplante "De-Anonymisierung" sei laut Mair ein gangbarer Weg,
um der zunehmenden Verschärfung des Meinungsklimas im Netz
entgegenzuwirken. "Demokratischer Diskurs erfordert ehrliche
Standpunkte, die auch offen vertreten werden. In unseren
Printpublikationen werden ja auch keine anonymen Leserbriefe
publiziert", so Mair.

Das Bekenntnis zu Klarnamen sei laut Mair allerdings kein
Allheilmittel: "Wir sehen aber auch mit besonderer Sorge, dass
Hass-Postings oder herabwürdigende Beiträge auf Sozialen Medien
mittlerweile auch mit Klarnamen veröffentlicht werden. Es ist daher
eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die ein umfassendes
Maßnahmenpaket erfordert und nicht nur mit der Klarnamenpflicht
gelöst werden kann." Insofern sei es positiv, dass laut der
Bundesregierung gleichzeitig an schärferen Strafgesetzen für
Online-Entgleisungen gearbeitet werde.

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2. Oktober 2018

VÖZ begrüßt zukunftsweisende Mehrwertsteuer-Entscheidung

EU ermöglicht reduzierte Mehrwertsteuersätze für E-Paper auch in Österreich

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
am 2. Oktober 2018 erzielte politische Einigung des EU-Rates für
Wirtschaft und Finanzen, mit der eine Anwendung des ermäßigten
Mehrwertsteuersatzes auf digitale Presseangebote ermöglicht werden
soll. "Nun steht es den Mitgliedsstaaten frei, ihre jeweiligen
reduzierten Mehrwertsteuersätze, auch auf digitale Zeitungen und
Zeitschriften zu erstrecken und sogar auf null zu senken", erklärte
VÖZ-Präsident Markus Mair.

Digitale Zeitungen und Magazine profitieren in Österreich derzeit
nicht von den Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für
physische Publikationen. "Wir erwarten uns nun von der
österreichischen Bundesregierung, dass diese zukunftsweisende
Entscheidung hierzulande so rasch wie möglich umgesetzt wird. Die
Mehrwertsteuersätze für E-Paper müssen zumindest auf den reduzierten
Mehrwertsteuersatz für gedruckte Zeitungen und Magazine gesenkt
werden", so Mair.

Eine Reduktion der Mehrwertsteuer sei laut VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger "eine perfekte Gelegenheit, die im Regierungsprogramm
angekündigte aktive Standortpolitik für österreichische Inhalte
voranzutreiben." Eine Reduktion der Mehrwertsteuer für digitale
Ausgaben würde die österreichische Presselandschaft wesentlich bei
der digitalen Transformation unterstützen.

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2. Oktober 2018

Nikolaus Koller übernimmt KfJ-Geschäftsführung

Personelle und inhaltliche Neuaufstellung im Kuratorium für Journalistenausbildung

Wien (OTS) - "Nikolaus Koller hat den Vorstand des Kuratoriums für
Journalistenausbildung (KfJ) nicht nur durch seine Management- und
Führungsqualitäten überzeugt, sondern auch durch seine breite
Expertise in journalistischen Zukunftsfragen", erklärte der
KfJ-Vorstandsvorsitzende Andreas Koller, der mit dem neuen
Geschäftsführer weder verwandt noch verschwägert ist, am 2. Oktober
2018. Der KfJ-Vorstand sei einhellig der Meinung, dass Nikolaus
Koller die Aufgabe, das KfJ journalistisch und didaktisch
weiterzuentwickeln und wirtschaftlich zukunftsfit zu machen,
hervorragend meistern wird. Der neue Geschäftsführer wird das
inhaltliche Programm in Abstimmung mit dem zukünftigen Vorsitzenden
des KfJ-Beirats, dem renommierten Kommunikationswissenschaftler Roman
Hummel, weiterentwickeln.

Neben seiner selbstständigen Tätigkeit in der Planung und
Umsetzung von Projekten im Medienbereich mit Schwerpunkt
Mediendidaktik und Weiterbildung leitete Nikolaus Koller (38) zuletzt
Lehrveranstaltungen an verschiedenen österreichischen
Fachhochschulen. Von 2013 bis 2017 war Koller "Journalismus &
Medienmanagement"-Institutsleiter an der FH Wien der WKW.
Journalistische Erfahrung sammelte Koller als Redakteur bei der
Tageszeitung "Die Presse" – unter anderem war er von 2010 bis 2013
Leiter des Ressorts "Karrieren". Neben einem abgeschlossenen Studium
der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er auch einen
Journalismus-Lehrgang sowie das Postgraduate-Master-Studium "New
Media Journalism" der Universität Leipzig sowie den Lehrgang
"Corporate Governance Excellence" an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Die KfJ-Geschäftsführung übernimmt Koller mit sofortiger Wirkung.

Das Kuratorium für Journalistenausbildung ist seit 1978 die Aus-
und Weiterbildungsinstitution für Journalisten in Österreich. Die
sozialpartnerschaftliche Trägerschaft durch den Verband
Österreichischer Zeitungen (VÖZ), die Journalistengewerkschaft in der
GPA-djp sowie den Österreichischen Zeitschriften- und
Fachmedienverband (ÖZV) garantiert eine enge Anbindung an die Praxis.
Das KfJ organisiert jährlich rund 80 Seminare, Workshops und
Lehrgänge mit mehr als 900 Teilnehmern – österreichweit und sowohl
medienübergreifend als auch inhouse.

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26. September 2018

VÖZ-Resolution zur Einhaltung der Pressefreiheit

Vorstandsbeschluss aufgrund der jüngsten Ereignisse

Wien (OTS) - Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen hat
aufgrund der jüngsten Ereignisse in seiner Sitzung vom 26. September
2018 folgende Resolution zur Einhaltung der Kommunikations- und
Pressefreiheit beschlossen:

1. Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen hält
aufgrund der jüngsten Ereignisse fest: Kommunikations- und
Pressefreiheit sind ein verfassungsmäßig gewährleistetes Grundrecht.
Die Kommunikationsfreiheit der Presse bedingt auch den freien Zugang
zu Information.

2. Der Vorstand des Verbands Österreichischer Zeitungen appelliert an
den Bundesminister für Inneres, an die Organe und Bediensteten des
Bundesministeriums für Inneres und an die Organe und Bediensteten
aller diesem Ministerium nachgeordneten Dienststellen, insbesondere
an alle Organe und Bediensteten der österreichischen Polizei,

sämtliche nicht zwingender Geheimhaltung unterliegenden
Informationen allen Medien vollständig und diskriminierungsfrei
zugänglich zu machen;

und allen Journalisten bei ihrer Tätigkeit als public watchdog
bestmögliche Unterstützung zu gewähren, soweit es die Amtsgeschäfte
der Dienststelle zulassen.

3. Die jüngsten Ereignisse machen deutlich: Die
Informationsfreiheit – im Sinne eines freien und nur aus zwingenden
sachlichen Gründen beschränkbaren Zuganges der Presse zu staatlichen
Informationen – bedarf einer stärkeren Verankerung in der
Österreichischen Rechtsordnung. Der Verband Österreichischer
Zeitungen bekräftig daher seine langjährigen Forderungen:

Die bisherigen Auskunftspflichtgesetze auf Bundes- und Landesebene
müssen durch ein einheitliches Informationsfreiheitsgesetz ersetzt
werden, welches jegliche nicht zwingend erforderliche Beschränkung
des Informationszuganges der Presse zu staatlichen Informationen und
Unterlagen beseitigt;

im Rahmen des geforderten Informationsfreiheitsgesetzes muss auch
eine staatliche Anerkennung von Presseausweisen des österreichischen
Kuratoriums für Presseausweise geschaffen werden, welche mit
besonderen Informationszugangsrechten der Journalisten und
Unterstützungspflichten seitens aller Amtsträger verbunden sein muss.

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25. September 2018

"Medienhandbuch Österreich 2018" ist ab sofort erhältlich

Umfassender Branchenreport ergänzt Onlineplattform medienhandbuch.at

Wien (OTS) - Das Medienhandbuch Österreich 2018 ist das neue
Standardwerk zum österreichischen Medienwesen. Der 439-seitige
Branchenreport ist am 25. September im Czernin-Verlag erschienen und
ab sofort für EUR 29,90 unter [medienhandbuch.at]
(http://medienhandbuch.at) und im gut sortierten Buchhandel
erhältlich. Das Medienhandbuch bildet Medienunternehmen und
Medienmärkte ab, enthält informative Daten sowie einen nützlichen
Serviceteil. Zugleich bietet es pointierte Beiträge zum Wandel in
Kommunikation und Information. Als Nachfolger des klassischen
Pressehandbuchs erscheint das Medienhandbuch Österreich im Jahr 2018
zum zweiten Mal. Die diesjährige Publikation legt ihren Schwerpunkt
auf das Thema Medienkompetenz. Claus Reitan, Gerald Grünberger, Nadja
Vaskovich und Markus Kiesenhofer bildeten das Autorenteam.

Mit dem All Media-Report hat der Verband Österreichischer
Zeitungen (VÖZ) als Herausgeber der Publikation 2018 erstmals eine
eigene Untersuchung für das Medienhandbuch Österreich veranlasst,
welche aktuelle und relevante Daten zu den Informationsinteressen,
zur Mediennutzung und den Mediennutzungsgründen in Österreich
liefert.

Darüber hinaus versammelt das neue Medienhandbuch Österreich Beiträge
renommierter Autorinnen und Autoren aus Politik, Wissenschaft und
Praxis, darunter Gernot Blümel, Markus Mair, Corinna Milborn, Markus
Breitenecker, Ernst Swoboda, Norbert Küpper, Clemens Pig, Holm
Münstermann, Reiner Müller, Klaus Goldhammer, Bernhard Pörksen,
Andrew Keen, Elisabeth Totzauer, Andreas Koller, Ingrid Brodnig und
Walter Hämmerle.

Der Serviceteil der Publikation beinhaltet eine Chronik des
Medienjahres 2017/18 und gibt einen Überblick über Marktstudien,
Markterhebungen, Berichte, Publikationen, Verbände, Institutionen,
Aus- und Fortbildungsinstitutionen, Berufsvereinigungen sowie Preise
der Medien-, PR- und Werbebranche.

In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die Mediadaten
ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und Online-Medien
dargestellt. Die komplette Datenbank mit Mediadaten und
Journalistenkontakten von über 3.000 Medien wird auf
medienhandbuch.at angeboten.

Die Online-Plattform medienhandbuch.at ist das Werkzeug für
Kommunikationsprofis und bietet schnelle Orientierung, höchste
Usability und zahlreiche Anwendungen. Der Zugang wird in den zwei
unterschiedlichen Produktstufen "Basic Search" und "Premium"
angeboten. Premium-Kunden finden auf medienhandbuch.at nicht nur
rasch Kontaktdaten zu Medien und Journalisten, sondern können diese
auch zu Verteilern zusammenfügen und für den Versand von
Presseaussendungen exportieren. Darüber hinaus steht ihnen ein
optimiertes Versandtool zur Verfügung. Bei einer Bezugsdauer von
mindestens einem Jahr erhalten Premium-Kunden von medienhandbuch.at
zudem den Branchenreport "Medienhandbuch Österreich 2018" als
Gratis-Zugabe.

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24. September 2018

VÖZ-Initiative: "Bei wichtigen Dingen setzen wir auf Profis"

Startschuss für humorvolle Kampagne in Österreichs Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - "In Zeiten von Fake News, selbsternannten
Bürgerjournalisten und sogenannten Influencern ist es besonders
wichtig, ein gemeinsames Zeichen für die Unverzichtbarkeit von
professionellem Journalismus in unserem demokratischen Gefüge zu
setzen", erklärte der Präsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen Markus Mair am 24. September 2018 im Vorfeld der
diesjährigen Medientage anlässlich der Präsentation der Fortsetzung
der erfolgreichen VÖZ-Gemeinschaftskampagne "Jedes Wort wert".

"Würden Sie sich den Blinddarm von einem Koch entfernen lassen?"
oder "Würden Sie bei Zahnschmerzen ihren Mechaniker um Hilfe bitten?"
– in humorvollen und bewusst überzeichneten Printsujets und
Onlinebannern wird dabei die Brücke zum Mehrwert von journalistischem
Handwerk geschlagen. "Mit dieser Initiative schärfen die
VÖZ-Mitgliedsmedien das Bewusstsein dafür, dass in einer immer
komplexer werdenden Informationswelt nicht jede Quelle gleich
vertrauenswürdig ist. Die Journalistinnen und Journalisten in
Österreichs Zeitungen und Magazinen sind Informationsprofis und
lichten jeden Tag den immer dichter werdenden Informationsdschungel",
so Mair.

Im Hinblick auf jüngere Zielgruppen habe man sich laut
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger gemeinsam mit der Agentur
Serviceplan bewusst für den unterhaltsamen Ansatz des Wiener
Animationsstudios Salon Alpin entschieden: "Unsere Mitgliedsmedien
stiften seit jeher Orientierung und stehen zu Recht für
Glaubwürdigkeit – in Print und Digital. Mit dieser Botschaft wollen
wir auch gezielt unsere Leserinnen und Leser von morgen erreichen."
Mehr über den Wert von professionellem Journalismus auf
[jedeswortwert.at] (http://jedeswortwert.at) – Pressebilder der
Kampagne zum Download auf [voez.at] (http://voez.at)

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12. September 2018

"Meilenstein für die europäische Contentwirtschaft"

Freude bei VÖZ, IFPI, VÖP und Filmwirtschaft über Votum der EU-Parlamentarier

Wien (OTS) - "Die EU-Parlamentarier sind heute standhaft geblieben
und haben sich über die geballte Macht der US-Giganten hinweggesetzt.
Dieses positive Votum ist eine nachhaltige Stärkung der
journalistischen und kulturellen Vielfalt in Europa", erklärte der
Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Markus Mair
in einem gemeinsamen Statement der österreichischen Contentwirtschaft
am 12. September 2018.

"Unabhängiger Journalismus muss fair finanziert werden. In Europa
haben sich 5.300 Zeitungstitel und über 15.000 Zeitschriftenverlage
mit 50.000 Titeln für diese Reform ausgesprochen. Die Parlamentarier
haben einer Handvoll Monopole aus dem Silicon Valley heute eine
wichtige Lektion erteilt: Eurer Marktmacht können Grenzen aufgezeigt
werden – die kommerzielle Ausbeutung unserer wertvollen Inhalte wird
zukünftig nicht mehr toleriert", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger. Nun gilt es laut Grünberger darauf zu achten, diese
Standhaftigkeit auch in den Trilog-Verhandlungen zwischen Rat,
Kommission und Parlament beizubehalten. "Europa muss jetzt Stärke
zeigen und sicherstellen, dass die US-Konzerne das Ergebnis in der
Nachspielzeit nicht mehr umdrehen können", so Grünberger, der in
diesem Zusammenhang auch die zentrale Rolle der österreichischen
EU-Ratspräsidentschaft hervorhob.

Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der österreichischen
Musikwirtschaft (IFPI), zeigt sich ebenso erfreut: "Die heutige
Entscheidung des EU-Parlaments ist ein Meilenstein auf dem Weg zu
einer fairen Entlohnung der Kreativen durch die Internet-Konzerne.
Die Abgeordneten haben wohl überlegt entschieden und sich auch nicht
durch die beispiellose Desinformationskampagne von Google, Facebook
und Co. verunsichern lassen. Durch die Schaffung von gleichen
Spielregeln für alle werden digitale Innovationen und konkurrierende
Angebote – ganz im Sinne der KonsumentInnen – gefördert. Jetzt gilt
es, die Richtlinie mit einem Beschluss der Mitgliedstaaten ins Ziel
zu bringen. Die österreichische Ratspräsidentschaft hat dabei eine
Schlüsselrolle und es gibt positive Signale der österreichischen
Regierungsverantwortlichen."

Auch Corinna Drumm, die Geschäftsführerin des Verbands
Österreichischer Privatsender (VÖP), begrüßt das heutige Votum im
EU-Parlament: "Die Mehrheit der Parlamentarier hat sich auf die Seite
der Medien- und Kulturschaffenden gestellt und damit dem Vampirismus
der US-Digitalgiganten klare Grenzen gesetzt. Ich bin zuversichtlich,
dass der finale Kompromiss mit dem Rat allfällige noch bestehende
Unschärfen beseitigen wird. Wichtig ist jedoch dieses klare Zeichen
des EU-Parlaments für Kreativität und für den Schutz des geistigen
Eigentums."

"Es ist ein wichtiger Schritt und ein wichtiges Signal das
'intellectual property' aufzuwerten und in Europa für den Schutz der
Kreativen, der Urheber und Rechteinhaber zu sorgen", so Filmproduzent
Danny Krausz in seiner Funktion als Obmann des Fachverbands der Film-
und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer. "Inhalte werden
verfügbar bleiben, allein weil man nur über Inhalt konkurrenzfähig
sein kann. Es war dringend notwendig, dass man den Schöpfern endlich
finanziellen Respekt erweisen muss."

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6. September 2018

VÖZ, IFPI und Filmwirtschaft gegen Verwässerung der EU-Urheberrechtsreform

Unterstützung von Blümel, Mandl und Voss positives Signal für Contentwirtschaft

Wien (OTS) - "Ein neues EU-Urheberrecht muss die europäische
Contentwirtschaft auch effektiv vor der kommerziellen Ausbeutung
durch Dritte schützen", warnen der Verband Österreichischer Zeitungen
(VÖZ), der Verband der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI) sowie
der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der
Wirtschaftskammer am 6. September 2018 vor einer Verwässerung der
Materie im Vorfeld der Abstimmung des EU-Parlaments über eine Reform
des EU-Urheberrechts. Die Branchenvertreter begrüßen in diesem
Zusammenhang ausdrücklich die von Medienminister Gernot Blümel, den
beiden EU-Abgeordneten Lukas Mandl und Axel Voss bei einer
Expertenrunde im Haus der Europäischen Union in Wien bekundete
Unterstützung.

VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger stimmt Voss zu, der die
dringend notwendige EU-Urheberrechtsreform auch als Frage der
Selbstbehauptung Europas bezeichnet hat. "Die europäische
Contentwirtschaft ist schließlich kein Selbstbedienungsladen für
US-Konzerne. In einem global gewordenen, digitalen Markt braucht es
faire Rahmenbedingungen, damit wir den zukünftigen Fortbestand einer
funktionierenden Medienlandschaft sowie der
Beschäftigungsverhältnisse sicherstellen", so Grünberger.

"Die Copyright-Richtlinie ist in der Zielgeraden. Der von
EU-Parlamentsberichterstatter Axel Voss vorgelegte Kompromiss - eine
klare Verpflichtung der Internet-Plattformen zur Lizenzierung
genutzter Inhalte, aber keine Uploadfilter - ist für Kunstschaffende
und die Kreativwirtschaft zwar nicht die Wunschlösung aber
akzeptabel. Wir tragen dieses Ergebnis mit. In zahlreichen Gesprächen
ist es gelungen, Missverständnisse aufzuklären und Unterstützer für
das Thema zu finden. Jetzt hoffen wir auf eine positive Abstimmung am
12. September und appellieren an alle Abgeordneten, mit der
Richtlinie die Existenz und die Zukunft der europäischen
Kreativbranchen zu sichern", so Franz Medwenitsch, Geschäftsführer
des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft (IFPI).

"Dass gerade der Value Gap ‚Paragraph 13 des großen
Urheberrechtspakets nun zum allein entscheidenden Faktor für die
Zukunft einer großen Urheberrechtsreform werden soll, ist
bedauerlich", so Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der
Film- und Musikwirtschaft. Im Wesentlichen betrifft diese Bestimmung
große Plattformen wie Youtube und es ist nicht einzusehen, dass diese
Anbieter wie Youtube, zwar mit Film- und Musikinhalten gute
Milliarden-Umsätze macht, für die urheberrechtlich geschützten
Inhalte aber keine wie immer geartete Vergütung an die
Kulturschaffenden geleistet wird. Dies sei auch ein
Wettbewerbsnachteil für europäische Start-ups, die mit einem
monopolartig agierenden Unternehmen konfrontiert werden, das die
Eigentums- und Persönlichkeitsrechte der Kunstwirtschaft nicht
respektiert. "Die Film- und Musikwirtschaft appelliert an die
Abgeordneten des EU-Parlaments, eine effektiv durchsetzbare
Lizenzierung gegenüber den großen Online-sharing Services bei der
nächsten Sitzung des EU Parlaments am 12. September 2018 nicht weiter
zu verhindern. Stellen Sie sich auf die Seite der Urheber und der
Kreativen!", so Müller.

Im Vorfeld der Abstimmung hat sich der VÖZ bereits gemeinsam mit
den führenden Journalisten- und Verlegerverbänden Europas EFJ
(European Federation of Journalists), IFJ (International Federation
of Journalists), EMMA (European Magazine Media Association), ENPA
(European Newspaper Publishers‘ Association) und NME (News Media
Europe), die zusammen die Interessen zehntausender europäischer
Medienhäuser und Journalistinnen und Journalisten vertreten, dafür
ausgesprochen, das Verlegerrecht (Artikel 11) in jener Fassung zu
beschließen, die der Rechtsausschuss des EU-Parlaments bereits am 20.
Juni 2018 empfohlen hat.

Mehr als 20.000 Musikschaffende aus ganz Europa wandten sich
bereits an die EU-Institutionen und forderten einen fairen Schutz
ihrer Rechte gegenüber den großen Internet-Plattformen. Zahlreiche
österreichische Künstlerinnen und Künstler, darunter die Wiener
Philharmoniker, Conchita, Parov Stelar, Ina Regen, Die Seer, Thomas
Spitzer (EAV), Lemo, Tagträumer, Thomas Stipsits, Claudia Kottal,
Karl Markovics und Erwin Steinhauer werben in persönlichen
Videobotschaften an die EU-Abgeordneten für eine Unterstützung der
Copyright-Richtline. Ganz aktuell appellieren mehr als 1.200
Kunstschaffende aus Österreich in einem Offenen Brief mit Nachdruck
an das EU-Parlament, der geplanten Novelle zum europäischen
Urheberrecht zuzustimmen.

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4. Juli 2018

"Stärkt journalistische Vielfalt, nicht US-Tech-Monopole!"

VÖZ, ÖZV, VRM und EU-Branchenverbände liefern Fakten zur Urheberrechtsreform

Wien (OTS) - Am 5. Juli stimmen die Mitglieder des Europäischen
Parlaments über eine Reform des Urheberrechts ab. Vieles, was in der
aktuellen Diskussion behauptet wird, ist unwahr. Daher starten der
Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Österreichische
Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV), der Verband der
Regionalmedien Österreichs (VRM) gemeinsam mit dem Europäischen
Magazinverband (EMMA), dem Europäischen Verband der Zeitungsverleger
(ENPA) und zahlreichen weiteren Branchenverbänden in Europa eine
Informationsaktion mit den wesentlichen Fakten, um die falschen
Behauptungen in der aktuellen Diskussion zu widerlegen.

Der VÖZ hat seine Forderung nach einem fairen Leistungsschutzrecht
bereits mit einer eigenen Resolution untermauert, in der an das klare
Bekenntnis der österreichischen Ratspräsidentschaft und der
Bundesregierung, das Leistungsschutzrecht sowohl national als auch
europäisch vollumfänglich umsetzen zu wollen, erinnert wird. "Wenn es
im digitalen Zeitalter weiterhin eine vielfältige Medienlandschaft in
Europa geben soll, dann müssen unsere Inhalte auch effektiv vor der
kommerziellen Ausbeutung Dritter geschützt werden. Jetzt heißt es für
die Volksvertreter und EU-Institutionen, entschlossen zu handeln, die
Störfeuer der Onlinegiganten zu ignorieren und mit einem europäischen
Leistungsschutzrecht wertvollen Content zu schützen", so
VÖZ-Präsident Markus Mair.

"Die Einführung eines Leistungsschutzrechts wäre eine wesentliche
Maßnahme auf dem Weg hin zu einem ‚level playing field‘ im digitalen
Wettbewerb mit Internetkonzernen. In einem global gewordenen,
digitalen Markt braucht es faire Rahmenbedingungen, damit wir den
nachhaltigen Fortbestand der europäischen Zeitschriften- und
Fachmedien sicherstellen", so ÖZV-Präsidentin Claudia Gradwohl.

"Lokaler Content ist einzigartig und wird von den österreichischen
Regionalmedien Woche für Woche selbst erarbeitet. Damit die Leser und
Leserinnen diese Inhalte konsumieren können, unterhalten die
Regionalzeitungen ein aufwendiges Netzwerk an lokalen
Geschäftsstellen, was viel Geld kostet. Wenn Dritte diesen exklusiven
Content ebenfalls nutzen wollen, ist es nur fair, wenn sie dazu auch
ihren Beitrag leisten", so VRM-Geschäftsführer Dieter Henrich.

Behauptung: "Das Verlegerrecht ist eine ‚Link-Steuer‘"
Fakt: Jeder wird weiterhin kostenlos Links setzen und teilen dürfen.

Behauptung: "Es wird weniger Zugang zu Informationen geben"
Fakt: Das neue Recht stärkt die derzeitige Informationsvielfalt. Es
soll sicherstellen, dass Online-Giganten für die Nutzung unserer
Inhalte einen fairen Preis bezahlen. Nur so ist unabhängiger
Journalismus langfristig finanzierbar.

Behauptung: "Journalisten profitieren nicht von dem neuen Recht"
Fakt: Das modernisierte EU-Urheberrecht wird für faire Verhältnisse
im Internet sorgen und den Journalistinnen und Journalisten einen
angemessenen Anteil an den Erlösen geben.

Behauptung: „Das Gesetz schadet kleinen Verlagen“
Fakt: Eine überwältigende Zahl der kleineren und mittelgroßen Verlage
in ganz Europa unterstützt das Gesetz. Sie stehen für Vielfalt und
Pluralismus.

Behauptung: „Die Verleger wollen eine Sonderbehandlung“
Die Verleger wollen lediglich die gleichen Rahmenbedingungen, die für
Musik-, Film- und andere Branchen gelten.

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29. Juni 2018

VÖZ-Resolution zum Leistungsschutzrecht

Appell an Bundesregierung, EU-Parlamentarier und Nationalratsabgeordnete

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
Beschlussfassung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments über
die Verankerung eines Presseverleger-Leistungsschutzrechts in der
Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt und
appelliert an die österreichischen Abgeordneten zum Europäischen
Parlament, diesen Beschluss des Rechtsausschusses bei der Abstimmung
im Plenum am 5. Juli 2018 uneingeschränkt zu unterstützen.

Ebenso appelliert der Verband Österreichischer Zeitungen an die
Österreichische Bundesregierung, im Rahmen der Ratspräsidentschaft
Österreichs ab 1. Juli 2018 auf eine zügige Verabschiedung der
Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt unter
Beibehaltung des Leistungsschutzrechtes in der vom Rechtsausschuss
beschlossenen Fassung hinzuwirken und allen Bestrebungen zur
Aufweichung oder Verwässerung des
Presseverleger-Leistungsschutzrechtes entschlossen entgegenzutreten.
Zudem soll die Bundesregierung zügig und daher bereits parallel zu
den Trilogverhandlungen einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung des
Presseverleger-Leistungsschutzrechtes im österreichischen
Urheberrechtsgesetz vorbereiten.

Es muss sichergestellt werden, dass Verleger nicht dem Druck
global marktdominanter Online-Unternehmen wie Google und Facebook
ausgesetzt werden, diesen die Verwertungsrechte aus dem
Leistungsschutzrecht unentgeltlich oder zu unangemessen niedrigen
Entgelten einzuräumen.

Der VÖZ unterstützt zudem die angemessene Beteiligung der
Journalisten als Urheber an den zusätzlichen Erlösen aus dem
Presseverleger-Leistungsschutzrecht. Darüber hinaus hält der VÖZ es
im Hinblick auf die Meinungsäußerungsfreiheit für fundamental
wichtig, dass die bestehenden Rechte von Bloggern sowie jegliche nach
geltendem Recht bestehenden freien Werknutzungen im Zusammenhang mit
individueller menschlicher Meinungsäußerung und nichtkommerzieller
Nutzung, insbesondere das Zitatrecht, vollständig gewahrt und durch
das Leistungsschutzrecht unbeeinträchtigt bleiben.

[Die Resolution im Wortlaut unter voez.at]
(http://voez.at/wp-content/uploads/2018/06/Resolution-LSR.pdf)

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28. Juni 2018

Markus Mair ist neuer VÖZ-Präsident

Styria-CEO folgt auf Thomas Kralinger – Generationenwechsel im Präsidium

Wien (OTS) - Die Vorstandsmitglieder des Verbandes Österreichischer
Zeitungen haben Markus Mair in ihrer Sitzung am 28. Juni 2018 zum
neuen VÖZ-Präsidenten gewählt. Der Vorstandsvorsitzende der Styria
Media Group AG folgt damit auf den "Kurier"-und
Mediaprint-Geschäftsführer Thomas Kralinger, der dieses Amt insgesamt
sechs Jahre innehatte und auf Grund der statutarischen
Amtszeitbegrenzung die Verbandsspitze übergab. Kralinger wird künftig
als VÖZ-Vizepräsident und Präsident des Vereins Zeitung in der Schule
fungieren.

Insgesamt fand im deutlich verjüngten Präsidium des VÖZ ein
Generationenwechsel statt. So wurden Maximilian Dasch ("Salzburger
Nachrichten") und Claudia Gradwohl ("profil") neben Kralinger und
Eugen A. Russ ("Vorarlberger Nachrichten") zu Vizepräsidenten
bestellt. In ihrer Funktion als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden
Hermann Petz ("Tiroler Tageszeitung") in seiner Funktion als
Schriftführer, Rainer Eder ("Österreichische Bauernzeitung") in
seiner Funktion als Kassier sowie Lorenz Cuturi ("OÖN"), Friedrich
Dungl ("NÖN") und Alexander Mitteräcker ("Der Standard"). Darüber
hinaus wurden Klaus Buttinger ("Salzburger Woche") und Markus
Fallenböck ("Woman") in den Vorstand gewählt.

Mair, der sich nach der Wahl für das Vertrauen des Vorstandes
bedankte, plädierte in seiner Antrittsrede für eine aktive
Medienpolitik zum Wohle des österreichischen Medienstandorts: "Es ist
an der Zeit tradierte medienpolitische Verhaltensmuster zu
überwinden. Öffentlicher Mehrwert wird auch abseits des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks produziert.Die österreichische
Presselandschaft versorgt unsere Demokratie schon seit ihren Anfängen
mit den vielzitierten Public Value-Inhalten – es ist höchste Zeit,
dass dieser öffentliche Mehrwert vermehrt anerkannt und gefördert
wird", so Mair.

Nach dem von Medienminister Gernot Blümel initiierten Diskurs der
letzten Monate werde sich der VÖZ laut Mair nun wie gewohnt intensiv
bei der Konkretisierung und der Umsetzung des eingeschlagenen
Reformkurses einbringen. "Es gilt jetzt, das Medienökosystem samt
rechtlicher Rahmenbedingungen für die digitalen Herausforderungen fit
zu machen. In diesem Zusammenhang ist für uns klar, dass jede
Investition in Zeitungen und Magazine – egal ob gedruckt oder
elektronisch – eine Investition in die demokratische Infrastruktur
unserer Republik ist."

Medienpolitik werde in einer globalisierten und digitalisierten
zunehmend zur Europapolitik. "Wenn es im digitalen Zeitalter
weiterhin eine vielfältige Medienlandschaft in Europa geben soll,
dann müssen unsere Inhalte auch effektiv vor der kommerziellen
Ausbeutung Dritter geschützt werden. Nach dem positiven Votum im
Rechtsausschuss des Europaparlaments heißt es für die Volksvertreter
und EU-Institutionen, entschlossen zu handeln, die Störfeuer der
Onlinegiganten zu ignorieren und mit einem europäischen
Leistungsschutzrecht heimischen Content zu schützen", so Mair weiter.

Um dieser Forderung nach einem fairen Leistungsschutzrecht
Nachdruck zu verleihen, beschloss die VÖZ-Generalversammlung auch
eine eigene Urheberrechtsresolution. Der VÖZ erinnert darin an das
klare Bekenntnis der österreichischen Ratspräsidentschaft und der
Bundesregierung, das Leistungsschutzrecht sowohl national als auch
europäisch vollumfänglich umsetzen zu wollen.

Mair dankte seinem Vorgänger Kralinger für seine zahlreichen
Verdienste rund um den Verband: "Es freut mich daher persönlich sehr,
dass Thomas Kralinger dem VÖZ als Vizepräsident erhalten bleibt.
Gleichzeitig wird er als künftiger Präsident des Vereins Zeitung in
der Schule verstärkt den demokratiepolitisch essenziellen Bereich der
Medienbildung vorantreiben." Ebenso bedankte sich Mair bei Max Dasch
für "seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Anliegen der
österreichischen Pressebranche", da dieser 2018 nicht mehr für den
Vorstand und das Präsidium kandidierte.

Markus Mair, Jahrgang 1964, studierte Rechtswissenschaften an der
Karl-Franzens-Universität Graz. 2006 wurde Markus Mair zum
Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank bestellt. Neben zahlreichen
Geschäftsführungs-, Vorstands- und Aufsichtsratsfunktionen in
verschiedenen Unternehmen ist Mair der Styria Media Group AG bereits
seit 2009 als Mitglied des Aufsichtsrats verbunden und bildet seit 1.
Oktober 2013 als Vorstandsvorsitzender gemeinsam mit Kurt Kribitz und
Bernhard Kiener die SMG-Konzernspitze.

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18. Juni 2018

"Stoppen wir das Absaugen unserer Wirtschaft!"

Rot-weiß-rote Medien- und Marketingallianz startet gemeinsame Kampagne für Steuerfairness

Wien (OTS) - "Digitale Großkonzerne wie Facebook, Amazon oder Google
zahlen in Österreich nahezu keine Steuern. Jährlich werden in etwa
500 Millionen Euro aus Österreich abgezogen. Wir wollen beim Absaugen
unserer Wirtschaft, unserer Arbeitsplätze und unserer Steuergelder
nicht mehr tatenlos zusehen", erklärte eine rot-weiß-rote Allianz der
Medien- und Marketingbranche am 18. Juni 2018 zum Auftakt einer
gemeinsamen Kampagne für Steuerfairness.

Das erklärte Ziel der rot-weiß-roten Allianz ist die rasche
Einführung einer fairen und angemessenen Besteuerung der Digital
Giants, insbesondere in Form einer gesetzlichen Grundlage zur
Etablierung digitaler Betriebsstätten. Durch diese legistische
Maßnahme "soll der tägliche Verlust an Wertschöpfung und
Steuergeldern in Österreich verhindert werden". Zudem wird die
Abschaffung "der wettbewerbsverzerrenden und europaweit einzigartigen
Werbeabgabe" gefordert. Die zu erwartenden steuerlichen Mehreinnahmen
einer digitalen Betriebsstätte würden den Wegfall der Werbeabgabe
mehr als kompensieren.

"Angesichts der enormen Konkurrenz aus dem Silicon Valley bedarf
es sowohl auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene gesetzlicher
Anpassungen, die endlich faire Bedingungen im digitalen Wettbewerb
sicherstellen. Sollten allerdings einzelne Mitgliedsstaaten EU-weite
Lösungen blockieren, muss Österreich auch nationale Maßnahmen in
Betracht ziehen", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger, der in
diesem Zusammenhang ein jüngst öffentlich gewordenes Regierungspapier
ausdrücklich begrüßte. Die beiden Regierungskoordinatoren
Medienminister Gernot Blümel (ÖVP) und Verkehrsminister Norbert Hofer
(FPÖ) sowie der Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) erklärten darin,
dass Österreich auch mit einer nationalen Digitalsteuer vorpreschen
könnte, wenn eine digitale Konzernsteuer auf EU-Ebene als nicht
durchsetzbar erscheinen sollte.

"Facebook, Google, Amazon und Co erwirtschaften in Österreich
Millionengewinne, für die sie hier aktuell kaum Abgaben leisten
müssen. Österreichische Medien zahlen dagegen gesetzeskonform ihre
Steuern in Österreich und leisten damit einen wichtigen Beitrag", so
Corinna Drumm, Geschäftsführerin des VÖP. "Dieses Ungleichgewicht
schadet der heimischen Wirtschaft und der Gesellschaft, denn es
kostet nicht nur Steuern, sondern auch Wohlstand und Jobs."

Auch IAA-Präsident Walter Zinggl sieht nicht ein, "dass sich
einige globale Monopolisten durch das systematische Ausnützen legaler
Schlupflöcher in einer noch immer national organisierten
Weltwirtschaft außerhalb aller Regeln des Geschäftslebens stellen.
Milliarden von Erträgen werden solange im 'Kreis geschickt', bis ein
Land durch Steuer-Incentives das Legalisieren bonifiziert. Dadurch
wird der Wettbewerb außer Kraft gesetzt und Medien, Auftraggeber und
Agenturen wird ein unfaires Spielfeld aufgezwungen. Das muss ein Ende
haben!"

"Als Initiator der Kampagne und Initiative freut es mich, dass wir
es geschafft haben, alle Verbände und Medieninstitutionen dazu zu
bewegen, in puncto Steuergerechtigkeit an einem Strang zu ziehen. Wir
wollen alle Unternehmer und Bürger in Österreich darauf aufmerksam
machen, wie sehr die ungerechte Besteuerung von Facebook, Google,
Amazon und Co unserer Wirtschaft schadet", so Dominik Frey von der
unabhängigen Initiative Steuerfairness.info.

Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung der Kampagne zeichnet
die Wiener Kreativagentur Kobza and the hungry eyes (KTHE). "Die
Kampagne ‚Stoppen wir das Absaugen unserer Wirtschaft‘ bringt das
komplexe Thema der ungerechten Besteuerung einfach auf den Punkt und
sagt worum es geht: Jobs, Steuergelder und somit Wohlstand für
Österreich. Es freut uns diesen Schulterschluss der österreichischen
Verbände und Medien zu unterstützen", so Agenturchef Rudi Kobza.

Teil der rot-weiß-roten Allianz für Steuerfairness sind der ORF,
der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Verband
Österreichischer Privatsender (VÖP), der Dialog Marketing Verband
Österreich (DMVÖ), das interactive advertising bureau austria (iab
austria), die International Advertising Association (IAA), der
Marketing Club Österreich (MCÖ), die Mobile Marketing Association
(MMA), die Österreichische Marketing Gesellschaft (ÖMG), die
Wirtschaftskammer Wien Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
(WKW) sowie die unabhängige Initiative Steuerfairness.info selbst.

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11. Juni 2018

Wald wächst in Europa um 1.500 Fußballfelder pro Tag

VÖZ präsentiert Two Sides-Aktion zur Nachhaltigkeit des Rohstoffes Papier

Wien (OTS) - "Wälder werden in Österreich und in Europa besonders
nachhaltig bewirtschaftet und die europäische Waldfläche wächst laut
Eurostat aktuell um 1.500 Fußballfelder pro Tag. Zudem lag die
europäische Recycling-Rate von Papier zuletzt bei 72 Prozent – in
Österreich sogar bei 79 Prozent. Dieser verantwortungsvolle Umgang
mit der Rohstoffquelle Papier unterstreicht die äußerst positive
Umweltbilanz von Printmedien", erklärte der Geschäftsführer des
Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und Print Power
Austria-Präsident Gerald Grünberger am 11. Juni 2018 anlässlich der
Präsentation einer neuen Two Sides-Aktion.

"Bäume und Wälder haben nicht nur eine Schutzfunktion für unser
Klima, der nachwachsende Rohstoff Holz sichert gleichzeitig
zahlreiche Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten
Wirtschaftssektoren. Österreich ist international ein Vorbild dafür,
wie man den Rohstoff Holz ökonomisch nutzen und Wälder trotzdem
nachhaltig bewirtschaften kann", so Nachhaltigkeitsministerin
Elisabeth Köstinger.

Mit Inseraten in VÖZ-Mitgliedsmedien anlässlich der Woche des Waldes
2018 und zum Start der Fußball-WM informiert die Print Power
Austria-Initiative Two Sides darüber, dass die europäische Waldfläche
in den letzten zehn Jahren erheblich – nämlich um 44.000
Quadratkilometer – gewachsen ist. Das entspricht in etwa der Fläche
des WM-Teilnehmerlandes Dänemark.

Eine 2017 präsentierte Studie des Toluna-Instituts, bei der über 7000
Menschen – davon 600 in Österreich – befragt wurden, hat ergeben,
dass die positive Umweltbilanz von Papier und Printmedien noch nicht
im öffentlichen Bewusstsein verankert ist. "Umso wichtiger ist es,
Vorurteile mit überprüfbaren Fakten zu zerstreuen. Holzfasern wachsen
nach und werden recycelt. Das ist eine gute Nachrichte für alle, die
gerne Zeitungen und Magazine lesen. Printmedien sind in jeder
Beziehung nachhaltig", so Grünberger.

Two Sides ist ein europäisches NGO-Netzwerk, das von allen Gliedern
der Wertschöpfungskette Papier und Printmedien getragen wird. "Wir
haben es uns zur Aufgabe gemacht, auf die Vorzüge von Papier und
Printmedien hinzuweisen", so Patrick Mader, Two Sides Manager in
Österreich.

Inserat zur Ansicht und zum Download auf [voez.at]
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8. Juni 2018

Journalisten-Gehälter steigen um 2,7 Prozent

VÖZ und GPA-djp erzielten sozialpartnerschaftliche Einigung

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat sich
bei den Tarifverhandlungen zum Journalisten-Kollektivvertrag mit der
Journalistengewerkschaft in der GPA-djp auf ein Gehaltplus von 2,7
Prozent ab 1. Juni 2018 geeinigt. Die Erhöhung betrifft Redakteure,
Redakteursaspiranten und Dienstnehmer des technisch-redaktionellen
Dienstes bei österreichischen Tages- und Wochenzeitungen, deren
Nebenausgaben sowie redaktionellen digitalen Angeboten.

Vorbehaltlich einer Zustimmung des VÖZ-Vorstandes einigte man sich
zudem auf Zusatzpunktationen zum Kollektivvertrag betreffend der
Angleichung des Urlaubsanspruchs für den technisch-redaktionellen
Dienst an jenen kaufmännischer Angestellter, der Einführung eines
Anspruches auf Familienzeit und der Anrechnung von Karenzzeiten und
Zeiten einer Familienzeit sowie des Abstandshonorars für ständig
freie Mitarbeiter.

"Angesichts der strukturellen Herausforderungen für unsere Branche
wurden mit diesem Kompromiss die ökonomischen Möglichkeiten
weitestgehend ausgereizt", so Claudia Gradwohl, die
Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite.

"Im Hinblick auf die ständig steigende Arbeitsverdichtung und die
hervorragende Arbeitsleistung der Kollegenschaft ist der Abschluss
als Gesamtpaket, also mit der Verbesserung bei der Familienzeit und
einer Urlaubserhöhung beim Technisch Redaktionellen Dienst (TRD),
akzeptabel", kommentiert Eike-Clemens Kullmann, Vorsitzender der
Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, das Verhandlungsergebnis.

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9. Mai 2018

Erfolgsfaktor im Mediamix: Gehirn liebt Print

VÖZ legt bei Print Summit Austria 2018 Fokus auf einzigartige Qualitäten von Werbung in Zeitungen und Magazinen

Wien (OTS) - "Wer Österreichs Zeitungen und Magazine liest, tut dies
besonders fokussiert. Daher ist Print nach wie vor der klare
Aufmerksamkeitschampion am Werbemarkt", erklärte der Vorsitzende im
Board Werbemarkt und Vizepräsident des Verbandes Österreichischer
Zeitungen Helmut Hanusch beim Print Summit Austria, zu dem der VÖZ am
8. Mai 2018 150 Gäste aus der werbetreibenden Wirtschaft, der Werbe-
und Agenturszene sowie der Medienbranche im Architekturzentrum Wien
empfing. Hanusch betonte bei seinen Eröffnungsworten, dass
Österreichs Printmarken auch beim aktuellen Topthema Datenschutz
punkten: "Im Unterschied zu internationalen Plattformen haben wir die
Wahrung der Privatsphäre stets ins Zentrum unserer Aktivitäten
gerückt. Dieser positive Vertrauensvorsprung kommt auch unseren
Werbepartnern zugute."

Olaf Hartmann (Multisense Institut für sensorisches Marketing) hielt
in seiner Keynote "The Power of Touch" ein Plädoyer für den
haptischen Mehrwert von Print. Angesichts aktueller
Werbewirkungsstudien werde auf den digitalen Taumel bald ein Kater
folgen: "Zur Verankerung einer Werbebotschaft reichen Klicks, Likes
und Visits nicht. Wir sind multisensorische Wesen, die
multisensorische Informationen schneller erfassen, leichter glauben
und länger behalten als 'ein-sinnige'. Unser Gehirn liebt Print."
Zeitungen und Magazine würden daher auch in Zukunft eine
Schlüsselrolle im crossmedialen Marketing spielen: "Haptik ist das
'Next Big Thing'."

"Wie Print gewinnt", erläuterte Angelika Trachtenberg (BRAND NEU).
"Wir verarbeiten, decodieren und bewerten Impulse mental in
Sekundenbruchteilen." Mit der „höchsten emotionalen Qualität“ schaffe
Print als Werbeträger den idealen Rahmen, um sich im täglichen Kampf
um Aufmerksamkeit durchzusetzen. "Während Digitales peripher und
flüchtig wahrgenommen wird, verarbeiten wir Gedrucktes besonders
fokussiert und informationsorientiert." Entscheidend für den Erfolg
einer Kampagne sei der richtige Einsatz von code- und gehirngerechter
Sprache. "Unser Gehirn verlangt nach Bildern – auch Sprachbildern",
so Trachtenberg. "Bilder gelangen schneller ins Gehirn. Emotionale
Sprache verankert Information besser."

Anschließend diskutierten Hanusch, Hartmann und Trachtenberg unter
der Leitung von Marcela Atria (Atrium Consulting) mit Christine
Antlanger-Winter (Mindshare) und Philipp Bodzenta (Coca-Cola
Österreich) über Print als Nachhaltigkeitsfaktor im Mediamix.

"Digital ist sicher nicht der Heilsbringer schlechthin", so
Antlanger-Winter. Auch wenn digitale Kanäle in einer fragmentierten
Medien- und Informationswelt effektive Möglichkeiten böten, sei es
sicher nicht zielführend "Werbebudgets ausschließlich dorthin zu
lenken". Auch Werber hätten eine Verantwortung – während Soziale
Medien die Ränder stärkten, würden klassische Medien wie Zeitungen
und Magazine mit professionellem Journalismus den gesellschaftlichen
Zusammenhalt gewährleisten. Man sollte allerdings kein
"Digital-Bashing" betreiben.

Laut Bodzenta schätze man bei Coca-Cola Österreich die hohe Akzeptanz
von Printwerbung: "Unsere Werbung soll nicht als störend oder
unterbrechend wahrgenommen werden." Als "haptischer Mensch" sei er
ein "Überzeugungstäter" und setze sich stets gerne für höhere
Printbudgets ein.

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2. Mai 2018

VÖZ-Medien gedenken getöteter Journalisten

Gemeinsames "In Memoriam" zum Internationalen Tag der Pressefreiheit

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und seine
Mitglieder gedenken in einer gemeinsamen Inseratenwelle zum
Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai 2018 jenen
Journalisten, die in Ausübung ihrer Tätigkeit getötet wurden. "Im
weltweiten Kampf für Pressefreiheit stehen Journalisten meist an
vorderster Front und sind dadurch einer besonderen Gefahr
ausgesetzt", erklärte VÖZ-Präsident Thomas Kralinger.

"Mit der Ermordung von Daphne Caruana Galizia in Malta und Ján
Kuciak in der Slowakei sind jüngst auch innerhalb der Europäischen
Union zwei Redakteure gewaltsam zu Tode gekommen. Ihr Tod ist der
tragische Beweis dafür, dass die Pressefreiheit auch bei uns
verwundbar ist", so Kralinger. Laut Reporter ohne Grenzen (ROG) habe
sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr in keiner
anderen Weltregion so stark verschlechtert wie in Europa. Österreich
liegt im Ranking wie im Vorjahr stabil auf Platz 11.

Laut der NGO sind bei einem Doppelanschlag am 30. April 2018 in
Afghanistans Hauptstadt Kabul mindestens neun Journalisten ums Leben
gekommen. Sechs weitere seien schwer verletzt worden. Im globalen
ROG-Bericht wurden im Jahr 2017 65 getötete, 326 inhaftierte und 54
als Geisel gehaltene Journalisten gelistet. Damit ergibt sich für die
letzten 15 Jahre eine traurige Bilanz von insgesamt 1.035 getöteten
Journalisten.

Aber nicht nur offene Gewalt sei eine Gefahr für die völkerrechtliche
garantierte Presse- und Meinungsfreiheit. "Der VÖZ hat stets davor
gewarnt, dass freier Journalismus auch unter dem Deckmantel des
Datenschutzes untergraben werden kann. Umso wichtiger sind die von
der aktuellen Bundesregierung beschlossenen Ausnahmeregelungen bei
der EU-Datenschutz-Grundverordnung", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald
Grünberger.

Es sei damit in Österreich laut Grünberger gelungen, einen
vernünftigen Ausgleich zwischen Datenschutz und dem Grundrecht auf
freie Meinungsäußerung herzustellen. Nun gelte es im Sinne der
Pressefreiheit auch weitere zeitgemäße Maßnahmen wie etwa ein
Informationsfreiheitsgesetz auf den Weg zu bringen.

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24. April 2018

VÖZ setzt neue Standards für nachhaltigen Datenschutz in österreichischen Medien

Rechtliche Lösung zur Wahrung der Privatsphäre von Usern bei Vorstandsklausur präsentiert

Wien (OTS) - Die VÖZ-Mitgliedsmedien haben ihre Geschäftsmodelle
stets mit dem berechtigen Bedürfnis nach Datenschutz und Privatsphäre
in Einklang gebracht und werden dies auch mit Inkrafttreten der DSGVO
am 25. Mai 2018 tun. "Gerade die beunruhigenden Nachrichten in der
Facebook-Causa Cambridge Analytica bestärken unsere Mitgliedsmedien
dabei, auch weiterhin die Interessen unserer Nutzerinnen und Nutzer
ins Zentrum ihrer digitalen Aktivitäten zu rücken", erklärte
VÖZ-Präsident Thomas Kralinger anlässlich der Vorstandsklausur des
Verbandes Österreichischer Zeitungen vom 21. bis zum 24. April 2018
in Saalfelden, bei der das Thema Datenschutz und die Wahrung der
Privatsphäre von Usern im Mittelpunkt stand.

Auf zahlreichen internationalen Plattformen wird das Surfverhalten
ohne Wissen der Nutzer verfolgt und für Werbezwecke verwendet.
Österreichische Medien setzen hier auf die Prinzipien Transparenz und
Zustimmung, daher hat der VÖZ einen rechtlichen Rahmen für einen
technischen Standard ausgearbeitet und seinen Mitgliedern zur
Verfügung gestellt. "In einer zunehmend komplexer werdenden
Informationswelt stiften unsere Mitgliedsmedien Orientierung und
stehen beim Publikum für Vertrauen. Daher ist es für uns
selbstverständlich, auch beim Datenschutz in der Onlinewerbung auf
transparente, rechtskonforme und ethisch saubere Prozesse zu
bestehen", so Kralinger.

Dieser Rahmen gelte für Werbenetzwerke und selbstverständlich auch
für Mediaagenturen. "Die österreichischen Verleger werden auch in
Zukunft darauf achten, dass in allen Geschäftsbeziehungen der
Datenschutz und damit auch das Vertrauen der Nutzer gewahrt bleibt.
Schließlich ist das Vertrauen in die Integrität unserer Medienmarken
unser höchstes Gut. Von diesen vertrauenswürdigen Kundenbeziehungen
profitiert letztlich auch die werbetreibende Wirtschaft", so
Kralinger.

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19. April 2018

VÖZ begrüßt Datenschutz-Anpassungsgesetz der Bundesregierung

"Äußerst positive Maßnahme zur Stärkung der Presse- und Medienfreiheit"

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die
geplanten Ausnahmeregelungen der Bundesregierung bei der
EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für heimische
Medienunternehmen ausdrücklich. "Mit dem Datenschutz-Anpassungsgesetz
schafft die Bundesregierung Rechtssicherheit für Medien und setzt
damit eine nachhaltige Maßnahme zur Stärkung der Presse- und
Medienfreiheit", so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger am 19. April 2018.
"Gerade angesichts der aktuell aufgeheizten medienpolitischen Debatte
ist dies ein wichtiges und äußerst positives Signal, das zeigt, dass
wir die Bundesregierung durchaus an ihren Taten messen können."

Ohne die geplanten Anpassungen hätte die DSGVO unter anderem zu
erheblichen Problemen für investigativen Journalismus geführt. "Der
VÖZ hat stets davor gewarnt, dass unter dem Deckmantel des
Datenschutzes eine Metternich-Medienbehörde entstehen könnte", so
Kralinger.

Der Art. 85 DSGVO berechtigt die EU-Mitgliedstaaten durch nationale
Sonderregelungen den erforderlichen Ausgleich zwischen Datenschutz
einerseits und Medien- und Meinungsäußerungsfreiheit andererseits
sicherzustellen. "Es ist medien- und demokratiepolitisch richtig,
diesen Spielraum auch auszunutzen", ergänzt VÖZ-Geschäftsführer
Gerald Grünberger. "Journalistische Recherche kann dadurch auch in
Zukunft nicht von übereifrigem Datenschutz verhindert werden."

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3. April 2018

Gehälter der kaufmännischen Zeitungsangestellten steigen um 2,7 Prozent

VÖZ und GPA-djp einigen sich auf Gehaltsplus ab 1. April 2018

Wien (OTS) - Mit 1. April 2018 werden die Mindestgrundgehälter für
die 2.700 kaufmännischen Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen
und deren Online- und Nebenausgaben um 2,7 Prozent angehoben. Darauf
einigten sich der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) in ihrer dritten Kollektivvertrags-Verhandlungsrunde am 26.
März 2018.

Neben der Erhöhung der Mindestgrundgehälter werden auch die Summe
aller bisherigen Quinquennienbeträge und die Lehrlingsentschädigung
um 2,7 Prozent erhöht. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt 12
Monate.

"Die allgemein positive Konjunkturlage kann über die spezifischen
strukturellen Herausforderungen in unserer Branche nicht
hinwegtäuschen. Insofern wurde mit diesem Abschluss der Rahmen des
gerade noch Möglichen weitestgehend ausgereizt", so Claudia Gradwohl,
die Verhandlungsleiterin der Arbeitgeberseite.

"2,7 Prozent Gehaltserhöhung ist ein Ergebnis, das die Kaufkraft
der Beschäftigten in der Branche stärkt. Die Wirtschaft wächst und es
ist nur fair, wenn die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben das
am Konto spüren", kommentiert GPA-djp Verhandlungsleiter Alois
Freitag den Abschluss.

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15. März 2018

VÖZ vergab zum achten Mal Förderpreis Medienforschung

Faßmann, Kralinger und Karmasin betonten demokratiepolitische Rolle der Medien

Wien (OTS) - <a></a>"Wenn wir die Medienforschung an einem Ort der
höchsten politischen Zentralität ehren, dann ist das eine Anerkennung
der wesentlichen Bedeutung von Medien im demokratiepolitischen
Wirken. Politik braucht eine mediale Übersetzung und sie braucht
Medien, in denen die Interessen der Gesellschaft artikuliert werden",
so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann am Mittwoch, den 14. März 2018
im Audienzsaal des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und
Forschung anlässlich der feierlichen Verleihung des VÖZ-Förderpreises
Medienforschung.

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) prämierte heuer
bereits zum achten Mal herausragende wissenschaftliche Arbeiten über
den österreichischen Medienmarkt. VÖZ-Präsident Thomas Kralinger
betonte bei der Verleihung, dass "die ausgezeichneten Arbeiten ihren
Blick auf die Zukunftsthemen unserer Branche richten. Innovative
Impulse aus der Wissenschaft können uns dabei helfen,
Veränderungsprozesse frühzeitig zu erkennen und nachhaltig zu
meistern." Medien hätten laut Kralinger in der digitalen
Transformation neben ihrer Rolle als "public watchdog" eine weitere
"unendlich wichtige Aufgabe" dazubekommen: "Wir haben dafür zu
sorgen, dass das überhitzte Meinungsklima abkühlt, damit es weiterhin
einen gemeinsamen Diskurs in unserer Gesellschaft geben kann."

Auch der Juryvorsitzende Matthias Karmasin (Universität Klagenfurt)
hob die demokratiepolitische Rolle der Medien hervor: "Medien sind
die Infrastruktur der Demokratie. Ihre Qualität und jene der
Demokratie stehen in einem engen Zusammenhang. Es ist also nicht
folgenlos, wenn diese Infrastruktur unter Druck gerät – und das tut
sie aktuell, nicht nur ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich.
Wenn wir uns fragen, welche Medien wir haben wollen, dann fragen wir
uns gleichzeitig auch, in welcher Gesellschaft wir leben wollen." Die
Relevanz dieser Frage könne man laut Karmasin in Zeiten des Umbruchs
daher nicht hoch genug einschätzen.

Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung für Dissertationen sicherte
sich Klaus Bichler mit seiner Arbeit "Möglichkeiten und Grenzen von
Verantwortung – Medienethische Herausforderungen bei
OnlineakteurInnen in Österreich" (Universität Klagenfurt). Bichler
hat in seiner "qualitativ sehr hochwertigen" Dissertation durch
theoretische Aufarbeitung und die Befragung "journalistischer und
semi-journalistischer ContentproduzentInnen" eine Onlinemedienethik
skizziert, "die den gravierenden Umbrüchen im Journalismus mehr als
gerecht wird", so die Jury. Viele Blogger und Vlogger seien sich laut
Bichler nicht darüber im Klaren, welche publizistische Verantwortung
sie tragen. "Wenn ich etwas in meinen Blog klopfe, dann kann das auch
Folgen haben." Mit einem eigenen Schulfach Medienbildung könne man
hier das notwendige Bewusstsein schaffen.

In der mit 2.000 Euro dotierten Kategorie Master-/Diplomarbeiten
wurde Stephanie Lehners Masterarbeit "Online vs. Print:
Qualitätsunterschiede und etwaige künftige Veränderungen am Beispiel
der OÖN" (Universität Wien) ausgezeichnet. Lehner beschäftigte sich
mit der publizistischen Qualität in Print- und Onlinemedien. Vor
allem "die praxisnahe Einbeziehung neuer verlegerischer
Geschäftsmodelle und Newsroom-Konzepte" hob die Jury in ihrer
Begründung positiv hervor. Angesprochen auf die unterschiedlichen
Eigenschaften der untersuchten Medienkanäle erklärte Lehner, dass
Print eine höhere Aufmerksamkeitsspanne biete. "In gedruckten Medien
kann man sich komplexen Themen weitaus intensiver und tiefgehender
widmen", so Lehner.

Der mit 2.000 Euro dotierte Hannes-Haas-Nachwuchspreis wurde an
Jakob-Moritz Eberl für seine Dissertation "Media Bias in Political
News Coverage: Revisiting Sources, Effects and Perceptions"
verliehen. Eberl beleuchtete in seiner Dissertation das Verhältnis
von Politik und Medien und diskutierte die scheinbar politisch
motivierte Vertrauenskrise in traditionelle Medien. Die Jury lobte
nicht zuletzt "den reflektierten Umgang mit dem aufgeladenen Begriff
'Medien-Bias'". Um mediale Meinungsverzerrungen zu vermeiden,
plädiert Eberl auch im digitalen Bereich für die Einhaltung des
klassischen Trennungsgrundsatzes: "Auch Journalisten sind
Staatsbürger und haben eine politische Meinung. Es ist nur wichtig,
dass sie Meinungsäußerungen auf Kommentare beschränken und über
Nachrichteninhalte neutral berichten.

Der Hannes-Haas-Nachwuchspreis wird vom VÖZ und der Initiative
Qualität im Journalismus (IQ) mit Unterstützung der APA getragen und
für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit der
gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus
auseinandersetzen.

Die Beurteilung der ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeiten wurde
von einer hochkarätig besetzten Jury aus Wissenschaft und Praxis
unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Karmasin vorgenommen. Der
VÖZ-Förderpreis Medienforschung wurde erstmals 2010 ausgeschrieben.
Er wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die
sich mit aktuellen und wichtigen Fragestellungen des österreichischen
Medienmarktes befassen und steht unter der Schirmherrschaft des
Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung Heinz
Faßmann.

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9. März 2018

Raiffeisen Bankengruppe ist Printwerber des Jahres

VÖZ-Präsident Kralinger: "Printumfeld sichert Aufmerksamkeit und steigert Werbewirkung"

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen hat am 8. März
2018 zum 34. Mal seinen Werbepreis ADGAR verliehen. Dabei wurden die
kreativsten Sujets folgender Agenturen prämiert: Young & Rubicam,
Wien Nord, Demner, Merlicek & Bergmann und DDB Wien. Die Sonderpreise
gingen an das Artistic Department von Chanel und TUNNEL23.
"Printwerber des Jahres" wurde die Raiffeisen Bankengruppe
Österreich.

VÖZ-Präsident Thomas Kralinger gratulierte den Preisträgern im Wiener
Konzerthaus vor 650 Gästen aus Werbung, Wirtschaft, Politik und
Medien und erklärte: "Unsere Printprodukte und Onlineportale sind
Premiumplattformen für Werbepartner - es ist eben nicht egal, wo
Werbung geschalten wird. Gerade hochwertige Produkte und
Dienstleistungen brauchen ein vertrauenswürdiges Umfeld."

In seiner Eröffnungsrede sprach Kralinger über das "zunehmend
überhitzte Meinungsklima", welches durch Algorithmen und Filterblasen
verschärft werde: "Das scheinbar angenehme Leben in der Filterblase
führt langfristig zu intellektueller Kurzatmigkeit, kognitiven
Defiziten und einer verzerrten Realitätswahrnehmung. Bei Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie am besten unsere Zeitungen oder Magazine.

VÖZ-Vizepräsident Helmut Hanusch unterstrich in seiner Laudatio
vor allem Raiffeisens strategischen und kontinuierlichen Einsatz von
Printwerbung: "Die Raiffeisen Bankengruppe zählt zu den größten
Kunden in Österreich und ist seit Jahren ein stabiler und
verlässlicher Partner der Branche, der bewusst auf die vielfältigen
Werbemöglichkeiten in Österreichs Zeitungen und Magazinen setzt. Bei
Raiffeisen weiß man, dass die Marke nachhaltig von einem
glaubwürdigen Werbeumfeld profitiert." Hanusch und
VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger überreichten die Auszeichnung
an den Raiffeisen-Werbeleiter Leodegar Pruschak. "Mit Printwerbung
erreichen wir unsere Kunden punktgenau auf Bundes-, regionaler und
lokaler Ebene. Sie ist daher ein wesentlicher Erfolgsbaustein in
unserer Mediastrategie", so Pruschak.

Den ADGAR in der Kategorie "Auto & Motor" holte sich die der
Agentur Young & Rubicam Vienna mit dem Sujet "Mazda CX-5 Coming Soon"
für den Kunden Mazda Austria. Die Jury überzeugte der "Mut mit dem
Fehlenden zu werben und so geschickt die Vorfreude der Kunden zu
stimulieren". Barbara Kociper ("Kurier") und Oliver Schmerold ("auto
touring") übergaben den Preis.

Das Wiener Linien-Sujet "Toleranz" brachte der Agentur Wien Nord
den ADGAR in der Kategorie Dienstleistungen für eine "respektvolle
und verbindende Darstellung von Vielfalt", so die Fachjury. Claudia
Gradwohl (Verlagsgruppe News) und Lorenz Cuturi ("Oberösterreichische
Nachrichten") würdigten die Sieger.

Die Kategorie Handel & Konsum- und Luxusgüter entschied Demner,
Merlicek & Bergmann mit der Stiegl-Anzeige "Crafted with patience"
für sich. "Mit dem Bierbartkünstler wird eine Pointe geliefert, die
auf Anhieb sitzt. Das ist einfachster Humor auf höchster Stufe", so
die Juroren. Monika Fuhrheer ("Kronen Zeitung") und Maximilian Dasch
("Salzburger Nachrichten") zeichneten die Gewinner aus.

Das Sujet "Christbaum" von DDB Wien für die Caritas überzeugte die
Jury in der Kategorie Social Advertising mit ihrem "klar komponierten
und berührenden Weihnachtssujet". Nicole Schwarzenbrunner ("Die
Furche") und Alexander Mitteräcker ("Der Standard") kürten die
Sieger.

Der Sonderpreis Kreativer Einsatz von Printwerbung ging an das
Artistic Department von Chanel, die mit ihrem "Rouge Coco Gloss
Backing Cover" die Premium-Qualitäten der Werbeform Print für ihr
neues Produkt nutzen konnten. "Ein Gloss mit Hochglanz-Finish hat
eine Hochglanz-Präsentation verdient", so die Fachjury. Markus Mair
(Styria) und Nadja Vaskovich (VÖZ) ehrten die Ausgezeichneten mit der
ADGAR-Trophäe.

Mit ihrer "Schnurrenden Katze" für die Allianz Versicherung
Österreich streichelte sich TUNNEL23 zum Sieg in der
Sonderpreis-Kategorie Kreativer Einsatz von Printwerbung. Passend zum
Produkt "Haustierversicherung" konnten die User beim Streicheln des
Katzen-Screens durch das Vibrieren ihrer Smartphones einen echten
Schnurr-Effekt in der eigenen Hand spüren. Vor allem "die
professionelle Umsetzung dieser innovativen Werbeform" beeindruckte
die Juroren. Ausgezeichnet wurden die Gewinner von Franziska Keck
("Die Presse") und Eugen A. Russ (Russmedia).

Der "Hamma!" des Abends war der Auftritt der Band Culcha Candela. Das
Berliner Quartett begeisterte das Publikum mit internationalem
Reggae, Dancehall und Hip-Hop. Für Lacher sorgte der Opening-Act des
"Reporters ohne Grenzen" und Politikerschrecks Peter Klien. Durch die
ADGAR-Gala führten Kathi Wörndl (RTL II) und Marvin Wolf (ORF). Die
Videos, mit denen die einzelnen ADGAR-Kategorien vorgestellt wurden,
wurden auch heuer von "ADGAR-Stammdesigner" Martin-Daniel Thamers
Agentur Intermedia gestaltet.

Nach der ADGAR-Preisverleihung im Mozartsaal des Konzerthauses
genossen die Gäste ein von Ralph Kampf, Chef de Cuisine des
Restaurants Weinzirl, kreiertes Menü. Im Anschluss feierten
zusätzlich 350 Gäste der jungen Kreativszene bei der Aftershow-Party
mit Culcha Candela und DJ Stari.

Pressefotos zum Download und weite Infos zur ADGAR Gala 2018 auf
[voez.at] (http://voez.at/)

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
Markus Kiesenhofer, BA MA
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18. Dezember 2017

VÖZ sieht in Regierungsprogramm gute medienpolitische Ansätze

Allgemein gehaltenes Medienkapitel laut Verlegern Ausgangspunkt für intensiveren Dialog

Wien (OTS) - "Im vorliegenden Regierungsprogramm lassen sich gute
medienpolitische Ansätze erkennen, die allerdings noch sehr allgemein
formuliert sind. Es bedarf sicherlich noch eines intensiveren
Dialogs, um hier die notwendigen Details zu erarbeiten", erklärte
VÖZ-Präsident Thomas Kralinger am 18. Dezember 2017 unmittelbar nach
der Angelobung der neuen Bundesregierung.

Prinzipiell unterstütze der VÖZ den eingeschlagenen medienpolitischen
Reformkurs und die aktive Standortpolitik für österreichische
Inhalte. "Es ist erfreulich, dass österreichische Unternehmen bei der
digitalen Transformation unterstützt werden sollen und die
Bundesregierung sich für faire Rahmenbedingungen in einem global
gewordenen, digitalen Markt einsetzt", so Kralinger. Auch die
dringend notwendige Schaffung von Rechtssicherheit im Bereich der
Zeitungszusteller wird vom Verband ausdrücklich begrüßt.

Bei der festgeschriebenen "Weiterentwicklung des
öffentlich-rechtlichen Auftrags" und "der öffentlichen Debatte über
medienpolitische Grundsatzfragen" werde der VÖZ selbstverständlich
und wie gewohnt seine Positionen einbringen. Dazu zählen
bekanntermaßen etwa eine Reform der Presseförderung und im
Regierungsprogramm angeführte Zielsetzungen wie der
Urheberrechtsschutz für Zeitungsinhalte, die Errichtung der digitalen
Betriebsstätte und die Klärung der medienrechtlichen Behandlung von
digitalen Aggregatoren und Plattformen.

Im Hinblick auf die geplante Abschaffung der Verlautbarungspflichten
in der Wiener Zeitung fordert Verbandsgeschäftsführer Gerald
Grünberger ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur
österreichischen Medienvielfalt: "Wir gehen davon aus, dass die
Republik auch weiterhin zu ihrer Verantwortung als Herausgeberin der
Wiener Zeitung steht. Der geplante Wegfall der
Pflichtveröffentlichung darf nicht automatisch zum Aus der ältesten
noch erscheinenden Tageszeitung der Welt führen."

Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ)
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21. November 2017

Papier wird in Österreich zu 79 Prozent recycelt

Neue Fakten unterstreichen Nachhaltigkeit von Papier und Printmedien

Wien (OTS) - "Die europäische Recycling-Rate von Papier lag 2016 bei
72 Prozent – in Österreich sogar bei 79 Prozent. Diese Zahlen
verdeutlichen, wie verantwortungsvoll mit der Rohstoffquelle Papier
umgegangen wird. Printmedien punkten also nicht nur mit ihren
Inhalten und ihrer einzigartigen Haptik, sondern auch beim absoluten
Zukunftsthema Nachhaltigkeit", erklärte VÖZ-Geschäftsführer und Print
Power Austria-Präsident Gerald Grünberger am 21. November 2017
anlässlich der Präsentation der Studienergebnisse des
Toluna-Instituts.

Im vergangenen Jahr wurden im Zuge der Studie über 7000 Menschen –
davon 600 in Österreich – befragt. Ein Kernergebnis: Die positive
Umweltbilanz von Papier und Printmedien ist noch nicht im
öffentlichen Bewusstsein verankert. "Umso wichtiger ist es,
überprüfbare Fakten von Meinungen und Vorurteilen zu trennen", so
Grünberger. Daher starte die Print Power Austria-Initiative "Two
Sides" auch eine neue Anzeigen-Kampagne zur Nachhaltigkeit von Papier
und Printmedien.

Entgegen einer weitverbreiteten Annahme wachsen die Wälder in Europa
beständig. Immerhin 67 Prozent aller Österreicher glauben, dass der
Wald in Europa zurückgehen würde. Tatsächlich wuchs die Waldfläche
allein in den letzten zehn Jahren um 44.000 km². Dazu kommt, dass in
Österreich auch der durchschnittliche Holzvorrat pro km² weiter
zunimmt.

Die Toluna-Umfrage zeigt zudem, dass das Recycling von
Papierprodukten wesentlich besser funktioniert als allgemein
angenommen. Nur 14 Prozent der Österreicher meinen, dass das
Recycling von Papier über 60 Prozent liegt. Aber tatsächlich werden
mittlerweile 72 Prozent des Papierverbrauchs über die Sammelsysteme
der europäischen Länder wieder recycelt. In Österreich wurden zuletzt
sogar 79 Prozent in den Kreislauf zurückgeführt. Werte über 80
Prozent liegen laut Experten bereits an der Machbarkeitsgrenze, weil
es Fraktionen gibt, die nicht wiederverwertet werden können. Das sind
zum Beispiel, Hygienepapiere, langfristig archivierte Printmedien
oder andere Produkte, bei denen Papier und Kunststoffe miteinander
fest verarbeitet wurden.

"Die Rohstoffquellen für Zeitungen und Magazine werden besonders
nachhaltig bewirtschaftet und genutzt. Papier ist das in Europa am
meisten recycelte Material und selbst am Ende seines mehrfachen
Lebenszyklus kann es noch für die Gewinnung von Bio-Energie genutzt
werden. All diese Fakten zeigen, dass Print in jeder Beziehung
nachhaltig ist", so Grünberger.

Ein Fact Sheet zur Studie, die komplette Studie sowie die beiden
Anzeigensujets der Initiative Two Sides stehen unter [voez.at]
(https://www.ots.at/redirect/voez1) als Download zur Verfügung.

Zwtl.: Two Sides

Two Sides ist eine europäische Kampagne, die von der
Wertschöpfungskette Papier & Printmedien unterstützt wird. Sie
umfasst die Stufen Zellstoff, Papier, Farben, Chemikalien,
Druck-Vorstufe, Druck, Verarbeitung, Verlage, Versand und die
Zulieferer der einzelnen Branchen. Das Ziel von Two Sides ist es,
weit verbreiteten Missverständnissen über die Umweltauswirkungen mit
guten und glaubwürdigen Argumenten zu begegnen. Two Sides
International hat sein Büro in England (NN11 0QB Daventry), in
Österreich wird die Kampagne durch Print Power Austria (1060 Wien)
und seine Mitglieder getragen.

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Markus Kiesenhofer, BA MA
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13. November 2017

"Medienhandbuch Österreich 2017" ist ab sofort erhältlich

Umfassender neuer Branchenreport des VÖZ löst Pressehandbuch ab

Wien (OTS) - Das "Medienhandbuch Österreich 2017" löst das seit über
60 Jahren erscheinende Pressehandbuch ab. Die neue Publikation des
Verbandes Österreichischer Zeitungen enthält Daten und Fakten zum
österreichischen Medienmarkt, geht auf aktuelle Entwicklungen und
Herausforderungen der Medien- und Kommunikationsbranche ein und gibt
einen Überblick über relevante Institutionen und Serviceeinrichtungen
der Branche. Claus Reitan, Gerald Grünberger, Nadja Vaskovich und
Markus Kiesenhofer bildeten das Autorenteam des umfassenden
Branchenreports.

Unter dem Titel "Digitalisierung und Transformation" liefert das
neue Standardwerk auch hochkarätige Gastbeiträge von Thomas
Kralinger, Alexander Wrabetz, Clemens Pig, Gerlinde Hinterleitner,
Joachim Feher, Peter Lammerhuber, Julia Wippersberg, Paul Pichler,
Christian Rupp, Christoph Bieber, Kathrin Stainer-Hämmerle, Stephan
Russ-Mohl, Katharina Schell, Josef Trappel sowie Andy Kaltenbrunner
und Matthias Karmasin.

Der Serviceteil der Publikation beinhaltet eine Chronik des
Medienjahres 2016/17 und gibt einen Überblick über Marktstudien und
Markterhebungen, Verbände und Institutionen des Medienwesens, Aus-
und Fortbildungsinstitutionen sowie Preise der Medien-, PR- und
Werbebranche. In einem lexikalischen Teil werden zusätzlich die
Mediadaten ausgewählter österreichischer Print-, TV-, Radio- und
Online-Medien dargestellt. Die komplette Datenbank mit über 3.000
Medien und 12.000 Journalistenkontakten wird seit kurzem auf
[medienhandbuch.at] (https://www.medienhandbuch.at) angeboten.

Der 437-seitige Branchenreport "Medienhandbuch Österreich 2017"
ist am 13. November im Czernin-Verlag erschienen und ab sofort für
EUR 29,90 unter [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at/bestellung-print?produkt=52225) und im
gut sortierten Buchhandel erhältlich.

Die neue Online-Plattform [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at) ist das Werkzeug für
Kommunikationsprofis und bietet schnelle Orientierung, höchste
Usability und zahlreiche Anwendungen. Der Zugang wird in den zwei
unterschiedlichen Produktstufen "Basic Search" und "Premium"
angeboten. Premium-Kunden finden auf [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at/) nicht nur rasch Kontaktdaten zu
Medien und Journalisten, sondern können diese auch zu Verteilern
zusammenfügen und für den Versand von Presseaussendungen exportieren.
Darüber hinaus steht ihnen ein optimiertes Versandtool zur Verfügung.
Bei einer Bezugsdauer von mindestens einem Jahr erhalten
Premium-Kunden von [medienhandbuch.at]
(https://www.medienhandbuch.at) zudem den Branchenreport
"Medienhandbuch Österreich 2017" als Gratis-Zugabe.

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25. Oktober 2017

VÖZ zu Werbeabgabe: Nach VfGH-Ablehnung liegt Ball bei Politik

Verleger appellieren an künftige Bundesregierung, Steuerprivileg von Google und Facebook zu beenden

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen und seine
Mitgliedsmedien bedauern die heute bekanntgegebene Ablehnung der
Behandlung von 23 Verfassungsbeschwerden gegen die Werbeabgabe.

"Die Entscheidung des VfGH ist als höchstgerichtliche Entscheidung
rechtlich zu akzeptieren. Allerdings ist sehr bedauerlich, dass diese
in einer sehr komplexen Materie offensichtlich ohne tiefe Befassung
mit der faktischen Situation am Werbemarkt erfolgt ist, denn sie
bestätigt die Wettbewerbsverzerrung, die wir seit Jahren aufzeigen",
so VÖZ-Präsident Thomas Kralinger in einer ersten Stellungnahme am
25. Oktober 2017. "Die europaweit einzigartige Werbeabgabe gewährt
ausländischen Mediendiensten wie etwa Google, Facebook oder anderen
Plattformen einen steuerprivilegierten Zugang zum heimischen
Werbemarkt, während heimische Medienunternehmen, die hier
Arbeitsplätze schaffen, zur Kasse gebeten werden."

Wenn der VfGH das als verfassungsrechtlich zulässig beurteilt, dann
sei das ein Auftrag an die künftige Bundesregierung und das neu
gewählte Parlament: "Es ist medienpolitisch und wirtschaftlich fatal,
die heimischen Medienunternehmen im Wettbewerb mit Google und
Facebook derart zu benachteiligen", so Kralinger.

Die österreichische Werbeabgabe gilt für Werbung in Druckwerken,
Hörfunk und Fernsehen sowie auf Plakaten, Infoscreens und ähnlichen
Werbeträgern im öffentlichen Raum. Allein Onlinewerbung ist im
Werbeabgabengesetz nicht berücksichtigt. Der Verfassungsgerichthof
hält eine Verfassungswidrigkeit dieser Ungleichbehandlung jedoch für
"wenig wahrscheinlich": Dem Gesetzgeber könne "nicht entgegengetreten
werden", wenn er Online-Werbung, nicht in die Abgabepflicht nach dem
Werbeabgabegesetz 2000 einbezieht. Da diese in erheblichem Ausmaß vom
Ausland aus erbracht werde, liege dies im Rahmen des
rechtspolitischen Gestaltungsspielraumes des Gesetzgebers, so der
VfGH.

Österreichs Verleger bekämpften ihre Werbeabgabebescheide für das
Jahr 2015. Insgesamt 23 Verfassungsbeschwerden wurden beim
Verfassungsgerichtshof vom Rechtsanwalt des VÖZ und des
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverbandes (ÖZV) Paul
Pichler eingebracht. VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger
kritisiert, dass die VfGH-Entscheidung auf einer unüberprüfbaren
Annahme basiere: "Google, Facebook und Co. müssen Werbeleistungen,
die an ein österreichisches Publikum adressiert sind, ja nicht
deklarieren. Daher weiß auch niemand, ob Online-Werbung in
erheblicherem Ausmaß aus dem Ausland erbracht wird als etwa
TV-Werbung. Letztere unterliegt aber der Werbeabgabe, wenn sie sich
an ein österreichisches Publikum wendet."

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